Nachgefragt | Ausländerproblem im Freibad Pruntrut – wie sieht‘s aus in Regensburg?

Nachgefragt | Ausländerproblem im Freibad Pruntrut – wie sieht‘s aus in Regensburg?

 

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Im Freibad im schweizerischen Pruntrut wurden junge Männer mit Migrationshintergrund zum Problem. Es ist die Rede von Belästigung, Diebstahl und Attacken auf Sicherheitspersonal. Nun wurde dort das Baderecht für Ausländer eingeschränkt. Auch im bayerischen Regensburg soll es am Beckenrand kiffende oder Geldbeutel stehlende Migranten geben, wie uns Leser berichten. Stimmt das? Und ist das schon ein Problem? Wir haben nachgefragt.

Regensburg

Wir wenden uns an das Stadtwerk Regensburg und stellen einige Fragen über die Regensburger Schwimmbäder. Die Antwort: alles normal. Diebstähle kommen immer wieder vor, aber sexuelle Belästigung, Sachbeschädigung oder Drogen seien Einzelfälle. Ob es sich dabei um Ausländer handelt, kann man uns nicht sagen. Für mehr Informationen verweist man uns an die Polizei. Während im Westbad an starken Tagen zwei bis vier Sicherheitsleute im Einsatz sind, kommen Wöhrdbad und Hallenbad ganz ohne aus.

Neutraubling

Wir stellen der Stadt Neutraubling einige Fragen. Auch im Hallenbad dort sei alles friedlich. Ein Sicherheitsdienst sei bisher nicht notwendig gewesen. Die Polizei habe in diesem Jahr nur einmal aufgrund eines Badeunfalls hinzugezogen werden müssen. An die sollen wir uns wenden. Eine Zahl zum Ausländeranteil an den Badbesuchern kann man uns nicht nennen, aber man schreibt, dass in Neutraubling ca. ein Drittel der Bevölkerung ausländischer Herkunft sei. Der Badeaufenthalt für Flüchtlinge sei weder kostenlos noch vergünstigt.

Bad Abbach

Die Kaiser-Therme in Bad Abbach hat auf unsere wiederholten Anfragen nicht reagiert.

 

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Regensburger Freibäder: Wie viel Kriminalität gibt es?

Wir wenden uns an das Polizeipräsidium Oberpfalz. Wir bitten um die Erstellung einer Statistik verschiedener Delikte (Diebstahl, sexuelle Belästigung, Drogendeals etc.) in den verschiedenen Bädern in Regensburg und Umgebung (Westbad, Wöhrdbad, Hallenbad Neutraubling etc. – auch: Flussstrände). Die Zahlen der Tatverdächtigen sollen in „deutsch“ und „nichtdeutsch“ angegeben werden.

Polizei kann kaum antworten

Von der Polizei erhalten wir statt einer Statistik allgemeinere Erklärungen: „Durch die bundeseinheitlichen Vorgaben zur Führung der PKS [Polizeiliche Kriminalstatistik, Anm.d.Red.] ergibt sich insbesondere durch verschiedene Kriminalitätsquotienten eine Möglichkeit zum Vergleich verschiedener Gemeinden bzw. Städte. Weitgehend unberücksichtigt bleiben bei solchen Vergleichen häufig jedoch z. B. soziale, demographische und ökonomische Faktoren. Insbesondere in sehr kleinen Vergleichsräumen haben solche Faktoren im Vergleich intensivere Auswirkungen. Aussagekraft und Vergleichbarkeit sind jedoch stark eingeschränkt.“ Wir bitten um eine differenziertere Antwort, die auf die einzelnen Delikte und Badeorte eingeht. Aber die Polizei möchte es vermeiden, wie sie schreibt, dass Rückschlüsse auf einzelne Personen oder Einrichtungen gezogen werden.

Alles tippi toppi?

Die Situation in den Regensburger Badeörtlichkeiten scheint gut. Wenn das so stimmt, dann ist das erfreulich und einer friedlichen Badesaison scheint nichts im Wege zu stehen. Welche Beobachtungen haben Sie beim Baden gemacht? Schreiben Sie uns in den Kommentaren, per PN oder unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!. Wir werden berichten. (lnw)

 


Die „Nachgefragt“-Reihe

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  • gepostet am: Donnerstag, 24. Juli 2025

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