In & Out | Was war los im Februar?

In & Out | Was war los im Februar?

 

IN & OUT IST ZURÜCK!
Noch härter! Noch treffender!
UND GARANTIERT POLITISCH UNKORREKT!

DER BUNDESGESUNDHEITSMINISTER WARNT:
Die In-&-Out-Liste der RSZ gefährdet Ihre Gesundheit!
Meiden Sie Wertungen mit satirischem Inhalt – Sie könnten ihn womöglich nicht erkennen!
Magenbeschwerden und Zornausbrüche sind die unvermeidbare Folge! Gehen Sie auf „Nummer Sicher“:
HÄNDE WEG VON DER „REGENSBURGER STADTZEITUNG“!

 



 

Wahlkampfplakate punkten mit (unfreiwilligem) Humor

Der Regensburger Fasching liegt hinter uns – falls man den bisweilen eher unfreiwillig komischen Kommunalwahlkampf nicht als seine Verlängerung begreift.

Immer wieder lustig: die Kandidaten-Plakate und die auf ihnen transportierten Minimalbotschaften. Absoluter Knaller: „Der Burger meistert das!“ von, na? Hahaha wie witzig! Thomas Burger! Allerdings ziemlich geklaut von Frank Moshers (McDonald’s) Supergag „Burgermeister“. So richtig toll auch Christian Janeles „Jetzt reicht´s!“-Poster mit Weltmann-Attitüde und einer Textwüste der Extraklasse! Nun gut, wenn Janele alles auf ein Plakat hätte bringen wollen, was den Regensburgern so reicht, hätte er vermutlich einen riesigen chinesischen Wandteppich mit 6-Punkt-Schrift textlich füllen können. Janele hat einen Mittelweg gewählt. Aber wer soll das in einer kurzen Ampelphase alles lesen?

Zweifelsfrei top: Astrid Freudensteins Auftritt! Seriös und attraktiv in der Erscheinung, knapp aber treffend in der Aussage: „Regensburg kann mehr!“ Man möchte nur korrigieren: Regensburg könnte mehr – wenn es von einer vernünftigen Mehrheit regiert würde. Man wird sehen ...

Daumen_mega_in.jpgEtwas retro und damit tatsächlich wirklich richtig gewollt witzig ist das Plakat des Kandidaten der Freien Wähler Michael Schien. Gesegnet mit eher spärlichem Haarwuchs erinnert der Kandidat optisch wie textlich an die legendäre Kampagne „Wer ist das?“ von Hans Schaidinger. Diese Form von hintergründigem Witz gepaart mit einem Schuss Selbstironie unser Plakatliebling zum

rechts mega out lang kein Daumen

 

  • Michael Schien (Freie Wähler), Wahlplakat 2026

    Michael Schien (Freie Wähler), Wahlplakat 2026

    Bild: © Freie Wähler / Michael Schien

  • Zum Vergleich: Hans Schaidinger. Die „Wer ist das?“-Schaidinger-Wahlplakate sind inzwischen Sammlerstücke und wir konnten leider keines mehr ablichten.

    Zum Vergleich: Hans Schaidinger. Die „Wer ist das?“-Schaidinger-Wahlplakate sind inzwischen Sammlerstücke und wir konnten leider keines mehr ablichten.

    Ausriss: © mittelbayerische.de / Eckl

  • Dr. Astrid Freudenstein (CSU), Wahlplakat 2026

    Dr. Astrid Freudenstein (CSU), Wahlplakat 2026

    Ausriss: © facebook.com / Astrid Freudenstein

  • Dr. Thomas Burger (SPD), Wahlplakat 2026

    Dr. Thomas Burger (SPD), Wahlplakat 2026

    Ausriss: © instagram.com / spd_ov_kasernen_rgbg

  • Christian Janele (CSB) 2026, Wahlplakat 2026

    Christian Janele (CSB) 2026, Wahlplakat 2026

    Bild: © privat

     

    Kult: „Kehraus“ im Kneitinger

    Doch wie war eigentlich der Regensburger Fasching wirklich? Kurz: Am Land top, in der Stadt flop.

    Ausnahme: der längst kultige „Kehraus“ im Kneitinger Mutterhaus. Hier traf sich die gesamte Stadtgesellschaft zum völlig losgelösten Rausfeiern aus der narrischen Zeit.

    Daumen_in.jpgDer rührige Wirt Max Reichinger hätte jede der raren Zutrittskarten viermal verkaufen können, so groß war die Nachfrage. Glücklich, wer hier auf einen gewissen Stammgast-Bonus setzen konnte! Zügellose Lebensfreude in schwieriger Zeit

    links mega in lang kein Daumen

     

    Kneitinger privatDer „Kehraus“ im Kneitinger Mutterhaus: top!
    Bild: © privat

     

    Bischofshof-Verkauf: Hermann Goß tritt schäbig nach

    Die Nachricht schlug in der Stadt ein wie eine Bombe und machte – je nach Temperament – mindestens nachdenklich, oft betroffen und traurig: Die „Brauerei Bischofshof“ streicht nach vielen Hundert Jahren in Regensburg die Segel und zieht, an „Schneider“ verkauft, nach Kelheim. Sie legt damit deprimierendes Zeugnis ab über den dramatischen Niedergang mittelständischer Regionalbrauereien in Bayern.

    Irritierend allerdings die Begleitgeräusche, verursacht ausgerechnet vom ehemaligen Brauereidirektor Hermann Goß. Der, 2019 mit warmen Worten in den Ruhestand geschoben, verspürte offenbar den Drang, sich in den regionalen Medien endlich nochmal einmal so richtig wichtig zu machen und die Ereignisse um die Brauerei Bischofshof quasi als unternehmerisches Totalversagen zu geißeln. Dass er dabei wohl irgendwie vergaß, selbst über fast zwei Jahrzehnte brauereistrategische Entscheidungen getroffen und durchgesetzt zu haben – hm, nun gut. Dies mag man ja noch als die Barmherzigkeit selektiver Vergesslichkeit betrachten. Von ihr werden bekanntlich bevorzugt Rentner befallen, die sich nach Ausscheiden aus dem Identitäts- und Selbstwertgefühl spendendem Beruf plötzlich im tiefen Loch der Bedeutungslosigkeit wiederfinden.

    Daumen_mega_in.jpgSchäbig wurde es allerdings, als sich Goß geradezu geifernd dazu hinreißen ließ, seiner Nachfolgerin medial übel nachzutreten. So ein Verhalten gehört sich nicht, ist geradezu widerlich und deshalb

    rechts mega out lang kein DaumenBY PK 

     


     

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    • gepostet am: Donnerstag, 05. März 2026

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