Nachgefragt | Update: Regensburger Luxustoilette hört nicht auf zu kosten

Nachgefragt | Update: Regensburger Luxustoilette hört nicht auf zu kosten

Diese Bank bleibt erstmal hier stehen. Und fehlt an anderer Stelle.

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Die 900.000-€-Toilette am Schwanenplatz ist immer wieder Schauplatz eines endlosen Zwists zwischen Stadt/Polizei und Aktivistengruppen. Erst letzte Woche wurden dort die Sitzgelegenheiten abmontiert und verschleppt (wir haben berichtet). Jetzt wurde eine städtische Bank an anderer Stelle abmontiert und dort aufgestellt – jedoch nicht von der Stadt, wie die MZ berichtet.

Hat die Stadt die Kontrolle verloren?

Wir wollen von der Stadt wissen: Woher stammt die Bank nach Ihren Informationen?

Stadt: „Bei der Bank handelt es sich um städtisches Mobiliar.“

Stadtzeitung: Wer ist für diese Aktion nach Ihren Informationen verantwortlich?

Stadt: „Das Kunstkollektiv ‚Fußabdrücke‘.“

Stadtzeitung: Laut MZ soll die Bank nicht entfernt werden. Warum nicht?

Stadt: „Im Sinne einer Deeskalation möchten wir zunächst das von unserer Seite bereits angebotene Gespräch mit der Gruppe in den nächsten Tagen abwarten.“

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Was tut die Polizei?

Wir fragen beim Polizeipräsidium Oberpfalz an: Warum wird keine Kamera am Schwanenplatz installiert, um die Kontrolle über den Bereich zurückzuerlangen? Eine Sprecherin erklärt uns telefonisch: Die Polizei beobachte und beurteile die Lage regelmäßig und stellt die Frage nach Brennpunkten in Regensburg. Nachdem der Bahnhofsbereich als Brennpunkt beurteilt wurde, seien dort z.B. Kameras installiert worden. Bislang seien aber noch keine weiteren Kriminalitätsschwerpunkte festgestellt worden.

Fazit

Die Stadt lässt sich gewissermaßen auf der Nase herumtanzen, während die Polizei – die zugegebenermaßen wichtigeres zu tun hat – das Kasperltheater am Schwanenplatz gar nicht auf dem Schirm hat. Somit haben die Störenfriede erst einmal gewonnen. (lnw)

 


Die „Nachgefragt“-Reihe

  • gepostet am: Freitag, 07. Februar 2025

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