Nachgefragt | Linksradikalismus in Regensburg – Die unterschätzte Gefahr

Nachgefragt | Linksradikalismus in Regensburg – Die unterschätzte Gefahr

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Unlängst hat Bayerns Innenminister, Joachim Herrmann (CSU), den Verfassungsschutzbericht 2025 vorgestellt. Die Mittelbayerische Zeitung (MZ) fasst in einem Artikel zusammen, was Hermann über Regensburg zu sagen hat: Die Gewaltbereitschaft steigt: sowohl rechtsextremistische als auch linksextremistische Straftaten nehmen zu, so die MZ. Von den 18 Nennungen der Stadt Regensburg im Verfassungsschutzbericht bilden jedoch linksextremistische und salafistische Verfassungsfeinde die Mehrheit. „Aus dem Spektrum des Rechtsradikalismus wird Regensburg diesmal nur im weiteren Zusammenhang mit organisierter Kriminalität und einem sogenannten Chapter des Gremium MCs erwähnt“, so die MZ.

Moscheen für salafistische Vorträge genutzt?

Die MZ schreibt, Moscheen werden nach wie vor für Vorträge, als Treff- und Kontaktpunkte für Salafisten genutzt. Konkret im Verfassungsschutzbericht genannt werde die Moschee in der Konrad-Adenauer-Straße am Ziegetsberg. Der Islamverein streite eine Verbindung mit dem Salafismus ab.

Anleitung zum Bombenbau

Auch im Bericht genannt werde ein 15-Jähriger Oberpfälzer, der in Chatgruppen auf Telegram Anleitungen der al-Quaida zum Bombenbau und IS-Hymnen online geteilt habe. Derartige Täter seien oft psychisch instabil und würden sich fast ausschließlich über das Internet radikalisieren.

Grün-Extremismus

Das Klimabündnis „Ende Gelände“, das der Verfassungsschutz als linksextremistisch einstufe, habe eine Gruppe in Regensburg. Den Klimaschutz nutze die Gruppierung als Gewaltlegitimation.

Ziel: Systemüberwindung

Die sogenannte „Linksjugend“, eine Untergruppierung der Jugendbewegung der Partei „Die Linke“, setze sich, wie die MZ schreibt, für eine Systemüberwindung im Sinne von Karl Marx ein.

Solidarität mit Terror?

Die SDAJ, die Jugendorganisation der KPD, habe eine Gruppierung in Regensburg. Sie zeige sich mit der Terrororganisation Hamas solidarisch.

DDR-Jugendbewegung auch in Regensbug

Die FDJ, eine Jugendbewegung der DDR, habe einen Pressesprecher aus Regensburg, und werde deshalb im Verfassungsschutzbericht erwähnt. Im Osten Deutschlands sei die Bewegung verboten.

Linkes Zentrum hat zu

Das Linke Zentrum im Dahlienweg in Regensburg, das im Dezember schloss, weil der Mietvertrag nicht verlängert wurde, sei regelmäßig zu Treffen der Antifa Regensburg genutzt worden. Außerdem habe es dort wiederholt Tauschaktionen von Asyl-Bezahlkarten gegen Bargeld gegeben, so die MZ. (lnw)

 


Die „Nachgefragt“-Reihe

  • gepostet am: Dienstag, 21. April 2026

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