Nachgefragt | Brennpunkt Maxstraße Regensburg – Elternbeirat Phuc Huynh im Interview

Nachgefragt | Brennpunkt Maxstraße Regensburg – Elternbeirat Phuc Huynh im Interview

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Bei einem Interview mit WELT TV kritisiert der Elternbeirat einer nahegelegenen Grundschule, Phuc Huynh, vor einigen Wochen offen die Missstände in Maxstraße und Umgebung: Dealer verkaufen harte Drogen, Eltern finden Spritzen auf dem Spielplatz und in den Büschen, Kinder können nicht mehr alleine von der Schule heimlaufen (wir haben mehrfach berichtet). Wie bedrohlich ist die Maxstraße? Hat Regensburg ein Problem mit kriminellen Migranten? Was muss sich ändern? Wir haben Phuc Huynh um ein Interview gebeten.


Name: Phuc Huynh
Alter: 48
Beruf: Informatiker

Stadtzeitung: Was hat sich verändert in der Maxstraße seit Ihrem Interview bei WELT TV? Wurde es besser oder schlechter?

Phuc Huynh: Nach der Berichterstattung habe ich festgestellt, dass die Polizei ihre Präsenz in der Maxstraße und den angrenzenden Parks im Osten deutlich verstärkt hat. Natürlich ist eine durchgehende 24-Stunden-Überwachung sogenannter Problemzonen kaum realisierbar – dafür fehlen vermutlich die personellen Ressourcen. Grundsätzlich bin ich der Meinung, dass wir nicht nur die Symptome bekämpfen sollten, sondern auch die Ursachen. Und da muss man ehrlich sagen: Die aktuelle Form der Cannabis-Legalisierung – insbesondere die 25-Gramm-Regel im öffentlichen Raum – wirkt wie ein Freifahrtschein für die Kleindealer-Szene. Mehrfach wurde mir berichtet, dass es den Dealern inzwischen gleichgültig ist, ob die Polizei auf Streife ist. Sie führen einfach weniger als 25 Gramm mit sich – und die Polizei hat keine rechtliche Handhabe. Früher genügte bereits eine geringe Menge, um eine Wohnungsdurchsuchung zu veranlassen und Ermittlungen gegen Hintermänner einzuleiten. Für diese Haltung wurde ich teils heftig kritisiert – gleichzeitig habe ich aber auch viel Zustimmung erfahren, selbst von Menschen, die Cannabis konsumieren. Viele sagen mir: „Ich konsumiere, aber ich habe nie das Bedürfnis, mit 25 Gramm durch die Innenstadt zu laufen.“

Stadtzeitung: Als wie bedrohlich empfinden Sie die Maxstraße?

Huynh: Ich würde meine beiden Töchter niemals abends allein durch die Maxstraße nach Hause gehen lassen. Und damit bin ich nicht allein – viele Eltern in meinem Umfeld raten ihren Kindern ausdrücklich davon ab, sich abends in der Maxstraße, am Bahnhof oder in den Arcaden aufzuhalten. Im Sommer war ich tagsüber mit meinen Töchtern in der Maxstraße, um am Sparkassenautomaten Geld abzuheben. Während ich anstand, trat ein Mann an mich heran, schubste mich und forderte Geld. Ich reagierte laut und deutlich mit „Nein“, doch er blieb neben mir stehen. Als das Geld aus dem Automaten kam, bedrängte er mich erneut. Ich bin kein Mensch, der sich leicht einschüchtern lässt – aber was wäre passiert, wenn dort eine junge Schülerin allein gestanden hätte? Ein befreundeter Einzelhändler fährt mittlerweile nur noch mit einem Baseballschläger im Auto durch die Maxstraße, wenn er abends zu seinem Geschäft fährt. Es kam wiederholt vor, dass junge Männer sich vor sein Fahrzeug stellten, den Weg blockierten und auf die Windschutzscheibe spuckten. Was mir große Sorge bereitet, ist die offensichtliche Verbreitung von Fentanyl in Regensburg – einer Substanz, die aufgrund ihrer Wirkung auch als „Zombie-Droge“ bezeichnet wird. Ich habe mehrfach beobachtet, wie betroffene Personen in der Maxstraße über längere Zeit regungslos verharren, oft mit nach vorn gebeugtem Oberkörper, was nicht nur den Verkehr beeinträchtigt, sondern auch auf eine akute gesundheitliche Notlage hinweist. Diese Menschen brauchen dringend medizinische und soziale Hilfe. Gleichzeitig müssen die Hintermänner des Drogenhandels konsequenter verfolgt und mit spürbaren Strafen belegt werden.

 

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Stadtzeitung: Wie schützen Sie Ihre Kinder?

Huynh: Ich bin überzeugt, dass Aufklärung und ein offener Dialog mit den Kindern entscheidend sind. In unserem Bekanntenkreis wissen die Kinder bereits, welche Bereiche sie besser nicht allein betreten sollten – etwa die Maxstraße und die angrenzenden Parks. Es stimmt mich traurig, dass ich als Regensburger mit meinen Kindern über solche Gefahren sprechen muss. Noch vor wenigen Jahren hätte wohl niemand geglaubt, dass wir in unserer Stadt einmal mit solchen Zuständen konfrontiert werden. In meiner Schulzeit haben wir „Wir Kinder vom Bahnhof Zoo“ gelesen und konnten uns die darin beschriebenen Zustände kaum vorstellen. Heute sehe ich ähnliche Szenen direkt am Regensburger Bahnhof. Als Vater fällt es mir schwer, mitanzusehen, wie dort offenbar sehr junge Mädchen in eine schwere Drogenabhängigkeit geraten sind – manche wirken kaum älter als 13. Es liegt nahe, dass sie selbst nicht über die Mittel verfügen, um Drogen zu kaufen, und möglicherweise gezwungen sind, ihren Körper zu verkaufen oder Diebstähle zu begehen, um ihre Sucht zu finanzieren. Das ist eine Realität, die uns alle wachrütteln sollte.

Stadtzeitung: Haben Sie mit der Polizei und/oder Politikern gesprochen?

Huynh: Ich habe mit Jürgen Eberwein von der CSU gesprochen, unserem Landtagsabgeordneten aus Regensburg, der zugleich Polizist ist. Er bestätigte mir, dass die Polizei mit großem Engagement im Einsatz ist und die Problematik – insbesondere die Verlagerung vom Bahnhof in die Maxstraße – bekannt ist. Zudem habe ich bei einer Veranstaltung Herrn René Templin kennengelernt, Polizeirat und stellvertretender Leiter der Polizeiinspektion Regensburg Süd. Er leitet die Arbeitsgruppe „Gemeinsam stark für Regensburg“, die sich gezielt mit der Sicherheit rund um den Bahnhof und die Innenstadt beschäftigt. Herr Templin riet mir, dass auch Bürgerinnen und Bürger aktiv die Polizei verständigen sollten, wenn sie Straftaten wie Drogenhandel oder Gewaltdelikte beobachten – denn die Polizei kann nicht überall gleichzeitig präsent sein.

Stadtzeitung: Fühlen Sie sich im Stich gelassen von Polizei und/oder Politik?

Huynh: Ich bin überzeugt, dass die Polizei ihr Möglichstes tut. Allein auf meinem Weg in die Altstadt habe ich vergangene Woche 15 Polizeiwägen gezählt – da kann niemand ernsthaft behaupten, es würde nichts unternommen. Ich kenne auch einige Polizisten persönlich und weiß, wie herausfordernd ihr Alltag ist. Auch mit Michael Lehner von der CSU habe ich telefoniert. Er kennt die angespannte Lage rund um den Bahnhof und die Maxstraße sehr genau und hat mir gegenüber aktiv seine Unterstützung angeboten.

Stadtzeitung: Was muss sich ändern?

Huynh: Der Drogenhandel in Regensburg muss deutlich intensiver bekämpft werden. Laut Medienberichten gibt es bereits erste Revierkämpfe unter Dealern – ein klares Zeichen dafür, dass hier ein lukrativer Absatzmarkt entstanden ist. Die notwendige Änderung am aktuellen Cannabisgesetz habe ich bereits angesprochen. Ich habe grundsätzlich nichts gegen den Konsum von Cannabis, aber das Gesetz in seiner jetzigen Form ist aus meiner Sicht handwerklich schlecht umgesetzt. Ein regulierter Vertrieb über Apotheken wäre sinnvoll gewesen – vergleichbar mit dem Tabakhandel: mit Steuermarke, Alterskontrolle und klarer Abgabe ab 18 Jahren.

 

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Stadtzeitung: Wurden Sie für das WELT-Interview politisch angefeindet? Wenn ja, inwiefern?

Huynh: Kritik und Anfeindungen gehören leider dazu, wenn man den Mut hat, Missstände öffentlich anzusprechen. Viele Menschen haben heute Angst, ihre Meinung offen zu äußern – aus Sorge vor persönlichen oder politischen Konsequenzen. Ich habe das Privileg, als Vietnamese mit deutschem Pass die Dinge klar und unverblümt benennen zu können. Und ganz ehrlich: Abschieben kann mich ja keiner mehr.
Viele Menschen – darunter Einzelhändler, Anwohner und Familien – haben mich gebeten, aktiv zu werden. Doch wenn Presse oder Fernsehen vor Ort waren, zeigte sich, wie groß die Hemmung ist, öffentlich Stellung zu beziehen. Es war ernüchternd, bei Interviews oder Drehterminen oft allein dazustehen, weil andere kurzfristig zurückgewichen sind. Wenn ich dann auf Social Media Kommentare lese, in denen mich lokale Politiker als Populisten abstempeln oder – trotz meiner Herkunft – in die rechte Ecke stellen, wird mir klar, warum so viele Menschen ihre Meinung lieber für sich behalten.

Stadtzeitung: Hat Regensburg ein Problem mit kriminellen Migranten? Bitte erläutern Sie.

Huynh: Dass bestimmte Bevölkerungsgruppen in der Kriminalitätsstatistik auffällig sind, ist bekannt – darüber wurde bereits überregional berichtet. Polizei und Justiz haben in Regensburg inzwischen eine Taskforce für Intensivtäter eingerichtet, um gezielt gegen diese Entwicklungen vorzugehen. Regensburg hat kein Problem mit Ausländern – ich bin ja selbst einer. Jeder, der den Willen zur Integration mitbringt, ist bei uns willkommen. Wer in ein fremdes Land kommt, sollte sich der Kultur respektvoll anpassen. Meine Eltern sagten mir damals, als wir als Flüchtlinge nach Deutschland kamen: „Wir sind hier zu Gast – also benimm dich auch so.“ Mehr Leitfaden braucht es nicht, um anzukommen und akzeptiert zu werden.

Stadtzeitung: Herr Huynh, vielen Dank für das Interview! (lnw)

 


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