Mehr Klartext wagen! | Regensburg nach der Wahl: Schafft Freudenstein die bürgerliche Wende?

Mehr Klartext wagen! | Regensburg nach der Wahl: Schafft Freudenstein die bürgerliche Wende?

Geht als Favoritin in die Stichwahl: Dr. Astrid Freudenstein (CSU)

Flirtet mit dem linken Rand: Dr. Thomas Burger (SPD)


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Migrantenterror in der Maxstraße. Verkehrsirrsinn rund um den Bahnhof. Eine dramatisch steigende Kriminalitätsrate. Leerstände im gesamten Stadtgebiet. Wilde Müllkippen in einstmals gepflegten Wohnvierteln. Wohin das Auge reicht ein vollgeschmiertes Welterbe. Eine unter Verwaltungsdrangsale ächzende Bürger- und Wirtschaft ... Die Liste ließe sich schier endlos fortsetzen. Um Regensburg aus diesen Fesseln des Niedergangs zu befreien ist sie angetreten: Dr. Astrid Freudenstein, CSU. Die erste Hürde scheint geschafft. Mit 37,5 Prozent im ersten Wahlgang der OB-Wahl konnte sie sich deutlich von ihrem engsten Verfolger Dr. Thomas Burger (SPD) absetzen, der auf nur ca. 19 Prozent kam. Der wiederum versucht nun das gesamte Lager von links bis linksaußen der Mitte für sich bei der Stichwahl zu mobilisieren, um Freundenstein vor dem Ziel doch noch abzufangen. Gelänge ihm dieses Kunststück, wäre Regensburg der finale Absturz in das linke Chaos vermutlich sicher. Denn während Freudenstein bei den künftigen Koalitionsverhandlungen wahrscheinlich das gemäßigt-bürgerliche Lager aus CSU, Freie Wähler, Brücke und sicherlich auch SPD und vielleicht auch FDP in einer Art „Koalition der Vernünftigen“ zu vereinen versuchen wird, bleibt Burger, der sich selbst gerne als Mann der Mitte inszeniert, nur der Griff in die linke Restekiste.

Die AfD, immerhin mit fünf Sitzen im nächsten Stadtrat vertreten, scheint bei allen Koalitionsoptionen und Planspielen ausgegrenzt hinter der vielbeschworenen „Brandmauer“ zu bleiben. Spannend würde es diesbezüglich allerdings, käme keine der angedachten Koalitionsoptionen zustande und die künftige OBin oder der künftige OB müsste mit wechselnden Mehrheiten regieren. Eine imaginäre Drohkulisse, die die Leidens- und Kompromissbereitschaft möglicher Koalitionspartner bestimmt dramatisch erhöhen dürfte.

Über den Fortgang der Ereignisse werden wir berichten. (red.)


 

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Was war los im Februar?, 05.03.2026

 


Die „Nachgefragt“-Reihe

  • gepostet am: Mittwoch, 11. März 2026

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