Mehr Klartext wagen! | Friedrich, uns graut vor Dir!

Mehr Klartext wagen! | Friedrich, uns graut vor Dir!

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Er wollte Schluss machen mit dem linken Irrsinn in Deutschland,

versprach keine Neuverschuldung,

tönte vollmundig, dass er die AfD halbieren werde.

Bundeskanzler Friedrich Merz machte zu Beginn seiner Amtszeit auf „dicke Hose“. Endlich, so wollte er es der bürgerlich-konservativen Mehrheit in Deutschland glauben machen, sollte ein schneidiger Wind der Vernunft den links-grünen Mief aus dem Land wehen und in dessen Sog wieder Sicherheit, wirtschaftliche Stabilität und gesunder Menschenverstand zurückkehren.

Leider kam es diametral anders: Devot legte sich Merz mit den fundamentallinken Apparatschiks Bas und Klingbeil ins Koalitionsbett, pulverisierte die Schuldenbremse und halbierte tatsächlich eine Partei: zwar nicht die verhasste AfD, dafür aber seine eigene ...

In seiner kurzen Amtszeit taumelte Friedrich Merz geradezu machtbesoffen von Fettnapf zu Fettnapf, blamierte sich und damit auch Deutschland bei jeder sich bietenden Gelegenheit. Vorläufiger Höhepunkt seines tragikomischen Wirkens: der als Befreiungsschlag geplante und zum totalen Desaster geratene Umbau seiner Regierungsmannschaft. Dass er auch dabei wieder den komplett beratungsresistenten Tollpatsch gab, war erwartbar. Dass er aber bei der unwürdigen Behandlung seines ihm untergebenen Personals menschlich so schäbig und charakterlos agierte, dürfte ihm auch parteiintern nun die letzten, ohnehin nur noch marginal vorhandenen Sympathien rauben.

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Merz, das wird sich nun sehr schnell zeigen, hat fertig. Sein Rücktritt ist überfällig. Volk und Partei sagen unisono frei nach Goethe: Friedrich, uns graut vor Dir!

Spätestens nach den Wahlen im Osten – die vermutlich zum Triumphzug der AfD werden – muss endlich der Wille der Mehrheit unseres Landes umgesetzt, die höchst undemokratische Brandmauer geschleift und stabile konservativ-bürgerliche Mehrheiten geschmiedet werden. Mit einer Person als Kanzler, der man tatsächliche Macherqualitäten zutrauen könnte – z.B. Alexander Dobrindt von der CSU. Er ist der einzige Konservative aus der in Rekordzeit verschlissenen Regierungsmannschaft, der offenbar den Schuss der „letzten Patrone der Demokratie“ auch wirklich gehört hat. (pk)

 


Die „Nachgefragt“-Reihe

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  • gepostet am: Dienstag, 28. Juli 2026

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