Mehr Klartext wagen! | Deutschland im Herbst – ein Trauerspiel

Mehr Klartext wagen! | Deutschland im Herbst – ein Trauerspiel

Vom Tiger zum Pinscher: Wie lange noch gibt Friedrich Merz das Schoßhündchen der linken Minderheit?


Die Regensburger Stadtzeitung entwickelt sich mehr und mehr zu einem führenden Online-Meinungsmedium in Regensburg und auch über die Domstadt hinaus. Unser Markenzeichen: klare Position und klare Sprache. Unsere neue Rubrik „Mehr Klartext wagen“ geht diesen Weg konsequent weiter.

 

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Man muss nicht zwingend Zyniker sein, um dem momentanen Wechsel der Jahreszeit von Sommer zu Herbst nicht auch eine symbolhaft politische Bedeutung beizumessen. Die „blühenden Landschaften“, welche Helmut Kohl – um im Bild zu bleiben – nach ein paar Frühlingsstürmen seinen Nachfolgern letztlich hinterlassen hat, welken gerade mit atemberaubender Geschwindigkeit vor sich hin. Unsere Wirtschaft (ganz vorne mit dabei ihre „Cash Cow“ die Autoindustrie) geht sturzflutartig den Bach hinunter. Unsere Infrastruktur von Schiene, Straße, Schulen und sonstigen öffentlichen Einrichtungen marodiert weiter vor sich hin. Unsere Sozial-, Gesundheits- und Rentensysteme stehen offenbar unmittelbar vor dem Kollaps. Unsere Städte verwahrlosen zusehends. Unser Bildungsniveau sinkt auf den Level eines Dritte-Welt-Landes.

Denn: Völlig aus dem Ruder gelaufene legale wie illegale Migration zwingen unsere Kommunen und damit unser gesamtes Land faktisch in die Knie, lassen unseren Wohlstand wegschmelzen wie Butter in der Sonne. Ökonomische Kraft, die uns jetzt fehlt, um den Herausforderungen einer sich dramatisch verändernden Weltlage energisch und kraftvoll zu trotzen.

Doch ein über die vielen verlorenen Jahre hin vermufftes, vermerkeltes und zum Schluss links-grün vergiftetes Polit-Establishment tut so, als hätte dies alles miteinander nichts zu tun. Weigert sich beharrlich, ganz offensichtliche Fakten jenseits der eigenen ideologischen Scheuklappen wahrzunehmen. Im Gegenteil! Ein im schlimmsten Gleichschaltungsschritt und nahezu lippensynchron agierender Volksbelehrungsjournalismus, bestehend aus linkem „Mainstream“-Geschwurbel und Öffentlich Rechtlicher Realitätsverbiegung, jubelt das Totaldesaster von Merkels „Zehn Jahre Wir schaffen das!“ zu einer Erfolgsstory epochalen Ausmaßes hoch! Diese mediale Dauerberieselung negiert dabei geflissentlich nicht nur den Umstand von just in dieser Zeitspanne explosionsartig angestiegener Schwerstkriminalität aus Raub, Mord und Sexualdelikten, sondern auch den schleichenden Prozess der damit einhergehenden Transformation unserer kulturellen Identität und freien Art zu leben. So müssen z.B. traditionelle Volksfeste wie Dulten oder Weihnachtsmärkte, Festivals und Konzerte, Bürgerfeste und Silvesterfeiern zwischenzeitlich so geschützt werden wie Hochsicherheitstrakte. Begriffe wie „Messerkriminalität“, „Gruppenvergewaltigungen“ und „Mutmaßlich mit religiös-extremistischem Hintergrund in Menschengruppen rasende Fahrzeuge“ sind im Sprachgebrauch unserer Gesellschaft zum selbstverständlichen Vokabular geworden und haben dazu geführt, dass über zwei Drittel der deutschen Bevölkerung inzwischen der Meinung sind, der Staat habe komplett die Kontrolle verloren und damit die Bürger ihre Sicherheit.

 

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Von besagten Gleichklang-Medien nahezu totgeschwiegen werden auch die ökonomischen Auswirkungen dieser unsäglichen Dekade: Mindestens 700 Milliarden Euro, vermutlich aber noch viel mehr, hat besagter Migrationsirrweg unser Land bislang gekostet. Geld, das jetzt an allen Ecken und Enden von unserem Gemeinwesen dringend gebraucht würde. Doch unsere „Kriegskasse“ ist leer, geplündert insbesondere auch von Leistungsbeziehern, die unsere Systeme findig aussaugen und keinerlei Mehrwert für unsere Gesellschaft erbringen. Die Mär von den dringend benötigten Fachkräften, die angeblich jene Migrantenflut in unser Land gespült hätte und die alle nur darauf warten, hier tüchtig mit anzupacken, unsere Werte und unsere Kultur zu achten und anzunehmen, die Frau als gleichwertig zu respektieren und sich voll Elan, Fleiß und Lernbegierde in den Arbeitsmarkt zu stürzen, erzählt man sich in den Bürostuben der mit Ignoranz, Dreistigkeit und Analphabetentum regelrecht überschwemmten Jobcenter allenfalls als sarkastischen Witz. Und auf den Polizeirevieren schwankt die Stimmung zwischen Hilflosigkeit, Wut und Resignation angesichts des Umstands, sowohl von Politik wie auch Justiz bei der Bewältigung überbordender Migrantenkriminalität komplett im Stich gelassen worden zu sein.

 

1Wohl nur eine Frage von Monaten: Wann befreit die Union sich und Deutschland von der Koalition mit der SPD?
Symbolbild: © pixabay

 

Bei den letzten Wahlen hat der Wähler deshalb seine Schwarmintelligenz sprechen lassen, die Ampelkoalition brutal abgestraft und die Christparteien zur stärksten Kraft gemacht. Dies wohl in der festen Meinung, damit einer dank Friedrich Merz geläuterten und nun energisch aus dem Merkel-Sumpf watenden Union Prokura für einen bürgerlich-konservativen Neustart unseres Landes zu geben. Das Gegenteil aber ist eingetreten und überschritt damit locker die Grenze der Wählertäuschung. Deutschland wählte mehrheitlich rechts – und bekam links. Wie eine Fußfessel mit Eisenkugel schleppt die Union ihren Koalitionspartner SPD mit sich herum. Eingepfercht in einer Art Zwinger, umgeben von ihrer selbst errichteten „Brandmauer“ und so auf Gedeih und Verderb einer komplett verzwergten, links-woken Minderheit ausgeliefert, wird besagte Union von dieser nach Lust und Laune wie ein kastrierter Pinscher herumgescheucht. Hin und wieder darf er ein bisschen kläffen, muss aber sonst immer brav das links-grüne Stöckchen apportieren.

Und was macht die vom etablierten, nun aber stark erodierenden Parteiengeflecht gerne zum braunen Monster hochstilisierte AfD? Sollte ihr nicht durch energisches Handeln, wirkungsvolle Reformen und harten Kurs bei der Migrationssteuerung die bürgerliche Zustimmung in der „demokratischen Mitte“ entrissen werden? Sie lehnt lässig über der Brandmauerbrüstung und lacht sich vermutlich angesichts des sich bietenden, hilflosen Schauspiels scheckig.

Denn trotz der permanenten Stigmatisierung und des gemeinschaftlichen Dauerbeschusses durch die sattsam bekannten Linksmedien im Verbund mit den selbsternannten Besitzern der angeblich „letzten Patrone der Demokratie“ wächst die Zustimmung für diese Partei in der Gesamtbevölkerung dramatisch schnell an.

 

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Tatsächliche Strategen würden spätestens jetzt erkennen, dass es wohl höchste Zeit ist für einen radikalen politischen Paradigmenwechsel im Umgang mit der bislang so verteufelten AfD. Die Strategie müsste lauten: Diese Partei rausholen aus der bequemen Ecke der Fundamental-Opposition, sie stellen und entzaubern durch Einbindung in die politische Gesamtverantwortung. So, wie es der Wähler mit seinem letzten Votum eigentlich angeordnet hat.

Dies alles müsste geschehen, bevor besagter Wähler aus Verärgerung über das momentane Agieren der sog. „Altparteien“ bei nächster Gelegenheit zu einem wütenden Schlag ausholt und für diese eine ganz neue, um ein Vielfaches noch unerfreulichere Lage als die aktuelle schafft!

Denn wie formulierte es der legendäre Michail Gorbatschow einst so treffend: „Wer zu spät kommt, den bestraft das Leben.“ Insbesondere in Unionskreisen wird dieser Satz hinter (noch) vorgehaltener Hand mehr und mehr zu einer Art Widerstandsparole für den vermutlich nicht mehr allzu fernen Tag, an dem ihre Zwangsverbindung mit der ungeliebten SPD infolge ideologischer Fundamental-Divergenz implodiert.

Doch was fällt den geradezu panisch nach politischer Überlebensluft schnappenden, abgehalfterten Schlachtenlenkern des arg dezimierten links-grünen Milieus als „Game Changer“ ein?

Man will dem verhassten Gegner nicht etwa argumentativ beikommen, ihn im demokratischen Diskurs niederringen. Nein, man will ihn einfach mal verbieten. Und mit ihm ein Drittel der gesamten Wählerschaft wahlstatistisch gleichsam weg-eliminieren. Ausgerechnet die selbsternannten „Hüter der Demokratie“ wollen also ihre ewige Anwesenheit an den gut gefüllten Futtertrögen der Macht allen Ernstes damit erzwingen, dass sie die Demokratie faktisch per Dekret aushebeln, um diese vor den dummen Wählern quasi in Sicherheit zu bringen.

Da drängt sich doch sofort die Frage auf: Was ist dann der nächste geniale strategische Zug dieser politischen Vordenker?

Den FC Sankt Pauli zum Meister machen durch Lizenzentzug für alle anderen Fußballvereine?

Den Klimawandel stoppen mit einem ultimativen Verbot von Thermometern?

Es ist Zeit, diesen Irrsinn zu beenden und damit anzufangen, unser Land zu reparieren, solange es noch möglich ist. Aufwachen, CDU und CSU! Der Albtraum muss ein Ende finden! (pk)

 


Die „Nachgefragt“-Reihe

  • gepostet am: Freitag, 12. September 2025

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19. Teddyklinik Regensburg

07. bis 09.05.1026, Garten der Klinik St. Hedwig

Do/Fr: angemeldete Kindergärten, Sa: Familien (keine Anmeldung erforderlich)
Die Teddyklinik ist ein gemeinnütziges Projekt Regensburger Medizinstudenten, das sich v.a. an Vorschulkinder und ihre „erkrankten“ Kuscheltiere richtet. Getragen wird es durch die vielen freiwilligen Helfer aus den Studiengängen Humanmedizin, Zahnmedizin, Molekulare Medizin, Pharmazie und Pflege und materielle sowie finanzielle Unterstützung von diversen Sponsoren.

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