Romantische Wintergastronomie auf Schloss Thurn und Taxis

+++ Verwaltung sieht die rechtliche Grundlage für eine vom Weihnachtsmarkt entkoppelte Gastronomie nicht gegeben +++

„Es ist unglaublich, was wir an Unsicherheiten momentan erleben. Wir sind gespannt, was die momentan laufende Ministerpräsidentenkonferenz mit Kanzlerin Angela Merkel und dem designierten Nachfolger Olaf Scholz bringt“, so Peter Kittel, Veranstalter der Romantischen Wintergastronomie auf Schloss Thurn und Taxis, die heute um 15 Uhr ihre Tore öffnen soll. Am Vormittag hatte die Stadt Regensburg dem Veranstalter die Untersagung der „Romantischen Wintergastronomie“ telefonisch mitgeteilt.

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Und schon sind wir bei den Wahlen! Der Stimmzettel ist bekanntlich ein gefürchteter Denkzettel: Nutzen Sie ihn am 15.3.!
Diese Stadt braucht endlich wieder richtige politische Führung im Dienste und zum Wohle der Bürger.
Preisfrage: Warum glaubt in einer aufziehenden Krise keine Sau mehr der reflexartigen Beschwichtigungsrhetorik der Politik und vieler Medien?
Regensburg, so konnten wir kürzlich irgendwo lesen, schaffte es in einem Ranking der größten Faschingsmuffelstädte immerhin auf Platz fünf.
Wie kürzlich der MZ zu entnehmen war, hat Dr. Prokop den Drogendealern unserer grenznahen Region einen harten Kampf angesagt!
Pünktlich zum Erscheinen dieser In&out-Liste widmet sich die Behörde mal wieder intensiv der Schikane von Kneipenwirten. Diesmal gegen jene, die Musik nicht aus der Konserve anbieten, sondern dafür echte Djs aus Fleisch und Blut verpflichten.
In Regensburg ist die Hoffnung groß, dass sich nach den Wahlen wieder alles zum Guten wendet. Doch auf was gründet sich diese Hoffnung?
Die von Olaf Scholz verordnete Bon-Pflicht für alle (auch Kleinst-) Betriebe mit Registrierkassen z.B. ist mal wieder so ein Schildbürgerstreich mit dem SPD-Qualitätssiegel bürokratisch – sinnfrei – unternehmerfeindlich und teuer!
Jeder kann in seinem unmittelbaren Lebensbereich etwas für die Umwelt tun, ohne dabei auf liebgewordene Gewohnheiten zu verzichten. Nutella z.B., die bei Erwachsenen wie Kindern gleichermaßen beliebte Nussnugatcreme, hat es in sich.
Traurig: Der bisherige und überaus tüchtige und sympathische Wirt Reinhold Wellisch kehrt zum Jahreswechsel zusammen mit seinem unerreicht freundlichen Team Regensburg vorläufig den Rücken.
Man fordert: Windräder! Ausgerechnet diese Landschaftsbildzerstörer, diese gigantischen Vögel- und Insektenhäcksler sollen die Welt retten! Wie krank ist das denn!
Unter grüner Regierungsbeteiligung wurden in Regensburg gefühlt so viele Bäume abgeholzt wie noch nie, Sonnenkollektoren in der Ganghofer Siedlung verboten, wertvolle Biotope vernichtet usw.
Das Internet mutiert bekanntlich mehr und mehr zum Tummelplatz für anonyme Feiglinge.
Erich Gohl, einer der bemerkenswertesten Künstler der Domstadt, stellt sein eindrucksvolles Lebenswerk zurzeit im Leeren Beutel aus.
Hinterfotzig und feige legt gerade irgendein perverser Tierhasser Köder für Hunde aus, die mit Rasierklingen durchsetzt sind und den Vierbeinern schlimmste Verletzungen zufügen sollen.
Haben Sie noch keine Idee für eine ebenso außergewöhnliche wie urgemütliche Weihnachtsfeier? Dann buchen Sie doch im Fürstlichen Schlosshof eines der Blockhäuser!
Übrigens: In unserer letzten In&Out-Rubrik erinnerten wir offenbar sehr erfolgreich an die zeitlose Stadtverwaltungssatire „Die Reise nach R“ von Stefan Kerler. Und schon gibt es nix mehr bei Amazon! Mehr beim Autor.
Mit eher wenig gesundem Menschenverstand gesegnet scheinen allerdings jene fanatischen Deppen zu sein, die glauben, wenn sie die Plakate politisch anders Denkender beschmieren oder zerstören, würden sie ihrer eigenen Sache dienen.
Der Niedergang der „Fünften Jahreszeit“ scheint in Regensburg unaufhaltsam.
Der heimliche Vater der großen Jahn-Erfolgsstory, Geschäftsführer Christian Keller, bleibt in Regensburg! Kellers Liebe zu Regensburg war allerdings noch vor einiger Zeit harten Prüfungen ausgesetzt.
Irgendwie gibt es schon sonderbare Menschen: Einige davon haben sich kürzlich zu einem Bündnis gegen Kameraüberwachung von sog. Angsträumen zusammengeschlossen.
Stefan Kerler, hier lebender und gebürtiger Regensburger, hat seine Erfahrungen mit der Regensburger Stadtverwaltung schon vor einigen Jahren literarisch verarbeitet und herausgekommen ist ein anarchisch-komisches Büchlein mit dem harmlos daherkommenden Titel Die Reise nach „R“.
Die junge Studentin Lea Frank hat eine App entwickelt, die in der Lage ist, Papierbelege völlig überflüssig zu machen. Das Regensburger Startup-Unternehmen heißt ‚anybill‘.
Es gibt Hoffnung! Schon gehört? An der Uni gibt es ab sofort keine Einwegbecher mehr!
Was haben Brasilien und Australien gemeinsam? Richtig! Ihre Wälder brennen. Doch es gibt Unterschiede: In Brasilien ist dafür ein ebenso korrupter wie kreuzblöder Staatschef verantwortlich, in Australien ‚nur‘ der Klimawandel.
Nach aufwändiger Sanierung übernimmt die Brauerei Kneitinger im „Unter den Linden“ demnächst das Zepter bzw. den Zapfhahn.
Ein bewegtes Jahr 2019 ist nun mehr oder weniger friedlich dahingeschieden. Die RSZ blickt zurück.
Revolverheld. Die Band, die sich mit diesem Namen schmückt, strich bei ihrem Auftritt im Thurn und Taxis Schloss erst eine satte Gage ein und beleidigte dann am Ende des Konzerts uuuunheimlich mutig die Gastgeberin. Doch der Schuss ging nach hinten los.
Angesichts der Klimakatastrophe diskutieren sich irgendwelche geistigen Blendkörper darüber die Köpfe heiß, wohin irgendwelche diverse Neutren zum Bieseln gehen.
Ramadama im Regensburger Justizapparat offenbar überfällig und Mega In.
Am 21. November sind alle RegensburgerInnen, die in sozialen Berufen tätig sind, mit jeweils einer Begleitperson zu einem exklusiven Besuch eingeladen!
Der Regensburger Stadtrat will die höchst umweltschädliche Ballerei zum Jahreswechsel im Stadtgebiet untersagen.
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