Liebe Leserinnen, liebe Leser!

Seit Monaten hält das Coronavirus die Welt im absoluten Ausnahmezustand. Die wirtschaftlichen und gesellschaftspolitischen Folgen und Verwerfungen sind noch nicht absehbar. Doch keimt manchmal auch Hoffnung auf? Zaghaft und leise versucht die Normalität ganz vorsichtig wieder mehr Einzug in unser Leben zu halten. Mit den vorgeschriebenen Hygiene- und Abstandsregeln bewältigen wir unseren Alltag – so gut es eben geht.

Auch wir von der Regensburger Stadtzeitung versuchen, Ihnen Monat für Monat ein Fenster in den Mikrokosmos Regensburg offenzuhalten, Sie etwas vom alltäglichen Wahnsinn abzulenken, zu informieren und zu unterhalten. Kontaktlos und direkt zu Ihnen nach Hause via Internet. Wie positiv unsere Arbeit – abseits vom gewohnten Vertriebsweg unserer bislang „normalen“ Printausgaben – von Ihnen aufgenommen wird, freut uns. Wir machen für Sie gerne so weiter!
Bleiben Sie uns gewogen und vor allem: Bleiben Sie gesund!

Verlag und Redaktion
"Die Regensburger Stadtzeitung"

Regensburgs Einzelhändler und Gastronomen versuchen mit bewundernswerter Tapferkeit und trotz teilweise absurder Auflagen ihr Geschäft zu retten und uns allen wieder etwas Lebensqualität zu schenken.
Brasiliens Ökoterrorist Bolsonaro ist der absolute Vollpfosten des Monats.
Komplette Volkswirtschaften sind faktisch ruiniert und die Folgen auch für unser reiches Land sind noch vollkommen unübersehbar.
Mit beiden Beinen im Hier und Jetzt stehen die tapferen Geschäftsleute, die sich von den durch die Corona-Krise bedingten, drastischen Einschnitten in ihre Existenz nicht unterkriegen lassen.
Insbesondere in der Abteilung Baustellenmanagement scheint es schon seit längerer Zeit eine Art Flächenstilllegungsprogramm i.S. Vernunft und Weitblick gegeben zu haben.
Während Luther noch schnell ein Apfelbäumchen pflanzen würde, könnten wir zumindest einen Quadratmeter häuslichen Zierrasens stilllegen.
Die Corona-Krise beschert den meisten Bürgern plötzlich viel Zeit zum Nachdenken. Für viele bestimmt ein schmerzlicher Prozess, denn plötzlich gewinnen essentielle Sinnfragen Raum: Passt der Partner?
Das wird ein Spaß, wenn mal ein talentierter Computerfreak oder gar ein „Whistleblower“ dieses Gschwerl mit ihren Klarnamen an die Öffentlichkeit zerrt!
Wie klein wirken diese Querulanten-Anwälte, die ausgerechnet in dieser Zeit Gerichte mit der Klärung der Frage belästigen, ob eine reine Briefwahl bei den anstehenden Stichwahlen in dieser Situation überhaupt zulässig ist.
Und: Wir alle können stolz sein auf unser Land! Es steht zusammen. Unsere Politiker wachsen – über alle ideologischen Schranken hinweg – tatsächlich über sich hinaus.
Den Vollidioten aber, die sich noch kürzlich super-cool gaben, als sie ihren Freundeskreis zur „Corona-Party“ luden, ist längst der Spaß vergangen.
Das Wirtshaussterben am Land geht leider munter weiter. Die Gründe sind zwar vielfältig, aber letztlich einem Kernproblem geschuldet: der totalen Überregulierung durch Gesetzgeber und Steuerbehörden.
Übrigens: In unserer letzten In&Out-Rubrik erinnerten wir offenbar sehr erfolgreich an die zeitlose Stadtverwaltungssatire „Die Reise nach R“ von Stefan Kerler. Und schon gibt es nix mehr bei Amazon! Mehr beim Autor.
Mit eher wenig gesundem Menschenverstand gesegnet scheinen allerdings jene fanatischen Deppen zu sein, die glauben, wenn sie die Plakate politisch anders Denkender beschmieren oder zerstören, würden sie ihrer eigenen Sache dienen.
Der Niedergang der „Fünften Jahreszeit“ scheint in Regensburg unaufhaltsam.
Der heimliche Vater der großen Jahn-Erfolgsstory, Geschäftsführer Christian Keller, bleibt in Regensburg! Kellers Liebe zu Regensburg war allerdings noch vor einiger Zeit harten Prüfungen ausgesetzt.
Irgendwie gibt es schon sonderbare Menschen: Einige davon haben sich kürzlich zu einem Bündnis gegen Kameraüberwachung von sog. Angsträumen zusammengeschlossen.
Stefan Kerler, hier lebender und gebürtiger Regensburger, hat seine Erfahrungen mit der Regensburger Stadtverwaltung schon vor einigen Jahren literarisch verarbeitet und herausgekommen ist ein anarchisch-komisches Büchlein mit dem harmlos daherkommenden Titel Die Reise nach „R“.
Die junge Studentin Lea Frank hat eine App entwickelt, die in der Lage ist, Papierbelege völlig überflüssig zu machen. Das Regensburger Startup-Unternehmen heißt ‚anybill‘.
Es gibt Hoffnung! Schon gehört? An der Uni gibt es ab sofort keine Einwegbecher mehr!
Ausgerechnet das angeblich so umweltbewusste Stadtgartenamt wurde von der MZ kürzlich eines unverständlichen Naturfrevels überführt.
Gut getarnt im dunklen Schatten der Krise versteckt sich derweilen die eigentliche Katastrophe: der drohende Kollaps des Weltklimas.
Eine ganze Volkswirtschaft geht hops, weil ein paar Virologen Geschichte schreiben wollen!
Offenbar scheint die Corona-Pandemie wieder Ideen vom Schrottplatz der Unterhaltungsindustrie salonfähig zu machen.
In diesem Zusammenhang setzen wir an dieser Stelle einem Kleininsekt wegen seiner besonderen Verdienste um den Kampf gegen das botanische Spießertum ein Denkmal: dem Buchsbaumzünsler!
Wie abgrundtief blöde muss man sein, um sich so viel Mühe zu geben, die Welt mit so einem sinnbefreiten Schwachsinn zu belästigen?
Jetzt, wo alle ihre Läden in der Corona-Zwangspause sind, nutzen der Regensburg Lieferservice geschickt seine Strukturen anderweitig und beliefert Regensburg kostengünstig, verlässlich und qualitativ sehr gut mit bayerischer Hausmannskost! 
Ebenso gewohnt erbärmlich das feige, anonyme Pack in den diversen Blogs sattsam bekannter Blogwarte auch hier in Regensburg.
Der Bayerische Ministerpräsident Markus Söder wächst als bundesweit hoch geachteter Krisenmanager förmlich über sich hinaus.
Andere wiederum suchen in der Krise den Nutzen, der jedem Schaden innewohnt. Von Entschleunigung ist die Rede.
Regensburg in Zeiten der Corona-Krise. Derweil rüstet sich in den Kliniken das jetzt schon am Limit arbeitende Personal für die erst noch bevorstehende große Schlacht gegen den stillen, heimtückischen und unsichtbaren Feind.
Und schon sind wir bei den Wahlen! Der Stimmzettel ist bekanntlich ein gefürchteter Denkzettel: Nutzen Sie ihn am 15.3.!
Diese Stadt braucht endlich wieder richtige politische Führung im Dienste und zum Wohle der Bürger.
Preisfrage: Warum glaubt in einer aufziehenden Krise keine Sau mehr der reflexartigen Beschwichtigungsrhetorik der Politik und vieler Medien?
Regensburg, so konnten wir kürzlich irgendwo lesen, schaffte es in einem Ranking der größten Faschingsmuffelstädte immerhin auf Platz fünf.
Wie kürzlich der MZ zu entnehmen war, hat Dr. Prokop den Drogendealern unserer grenznahen Region einen harten Kampf angesagt!
Pünktlich zum Erscheinen dieser In&out-Liste widmet sich die Behörde mal wieder intensiv der Schikane von Kneipenwirten. Diesmal gegen jene, die Musik nicht aus der Konserve anbieten, sondern dafür echte Djs aus Fleisch und Blut verpflichten.
In Regensburg ist die Hoffnung groß, dass sich nach den Wahlen wieder alles zum Guten wendet. Doch auf was gründet sich diese Hoffnung?
Die von Olaf Scholz verordnete Bon-Pflicht für alle (auch Kleinst-) Betriebe mit Registrierkassen z.B. ist mal wieder so ein Schildbürgerstreich mit dem SPD-Qualitätssiegel bürokratisch – sinnfrei – unternehmerfeindlich und teuer!
Jeder kann in seinem unmittelbaren Lebensbereich etwas für die Umwelt tun, ohne dabei auf liebgewordene Gewohnheiten zu verzichten. Nutella z.B., die bei Erwachsenen wie Kindern gleichermaßen beliebte Nussnugatcreme, hat es in sich.
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