Kläglich versagt hat die Stadt bei der Suche nach einem neuen „Altstadt-Kümmerer“.
Tausende von Studentinnen und Studenten fehlen coronabedingt.
Wollen wir auf den letzten Metern unseren Erfolg bei der Pandemiebekämpfung nicht von einem Haufen Brüsseler Flaschen verstolpern lassen, ist es jetzt höchste Zeit für einen nationalen Alleingang, so wie ihn Israel gerade sehr beeindruckend vorexerziert.
Dieses Jahr gibt es kein Bürgerfest. Warum aber den Dultbeschickern Hoffnung machen?
Wenden wir etwas den Blick in die Abgründe der Regensburger Kommunalpolitik!
Der Beilngrieser Volltrottel, der sich mit Wichtel-Attitüde bemüßigt fühlte, im Lockdown eine Polizeikontrolle herbeizuprovozieren, diese und seine verbalen Unflätigkeiten dann ins Netz zu stellen und sich dabei gaaaaanz toll zu finden – out!
Welche materielle Wertschätzung lassen wir z.B. künftig insbesondere den Beschäftigten in den Pflegeberufen zuteilwerden?
Die Corona-Pandemie feiert exakt in diesen Tagen ihren ersten Geburtstag!
Die Skigebiete sind gelockdowned. Welche Alternativen gibts?
Keine  Weihnachtsmärkte,  keine  Konzerte,  keine  gemütlichen  Treffs  in Clubs, Bars und Restaurants. Stattdessen Überlegungen, mit wem man jetzt Weihnachten feiern darf und mit wem besser nicht.
Nur  noch  etwas  durchhalten,  dann  macht  sich  dieses  völlig  überflüssige  und  unnütze  2020  vom  Acker!
Riesige Abfallberge mit To-go-Müll belasten die Umwelt und die Entsorgerstrukturen. Online-Händler veranstalten regelrechte Verpackungsorgien, begleitet von einer Giga-Verschwendung an Ressourcen.
Das, was wir in jüngerer Zeit im Ansatz in den einschlägigen Internet-Blogs mit ihren anonymen Diffamierern und Pöblern verorten konnten, nimmt jetzt auch in der analogen Welt wieder Fahrt auf.
Als Beispiel für den oben genannten Mut gefiel uns ganz besonders die Iglu-Idee der Museumscafé-Inhaberin Alex Stein.
Aufwändige Sicherheits- und Hygienekonzepte und ungemein viel Planungsarbeit machen es möglich!
Ziemlich schwach: Darf Xavier Naidoo bei den Thurn und Taxis Schlossfestspielen auftreten oder nicht?
Privatinitiative scheint das Zauberwort, mit dem diese Krise abgemildert werden kann.
Was für unbeschreibliche Szenen von gelebter Primitivität die Jahninsel und der Grieser Spitz in den Sommermonaten über sich ergehen lassen mussten, spottet jeglicher Beschreibung.
Mit was vertreibt sich eine kleine Minderheit von offenbar völlig Unterbeschäftigten, aber finanziell entweder durch den Sozialstaat oder sonstige „Sponsoren“ bestens versorgten Zeitgenossen die Zeit?
Während sich in der Innenstadt das Publikum meist so benimmt, wie es unter zivilisierten Menschen normal sein sollte, eskaliert auf den Wiesen entlang der Donau die Lage immer wieder so heftig, dass die dortigen Anwohner von einer Schreckensnacht in die nächste taumeln.
Das Bürgerfest im Juni ist aus bekannten Gründen bereits abgesagt. Doch mit der Absage der Maidult zögert die Stadt noch.
Bemerkenswert in diesen schweren Zeiten auch der Mut einiger Jungunternehmer, die ausgerechnet jetzt mit ihrer Firma, ihrem Betrieb oder ihrem Lokal an den Start gehen wollen!
Wahlregensburger und trotzdem bekennender Niederbayer Hannes Ringlstetter: Nahezu omnipräsent auf sämtlichen Kanälen des sog. „Öffentlich Rechtlichen“.
Haben sich die politischen Akzente, die die Grünen in ihrer Arbeit für Regensburg zu setzen vermochten, bislang irgendwie in der Diskussion um Gendersternchen erschöpft?
Einfach nur ärgerlich und peinlich auch das Totalversagen der EU bei der Impfstoff-Beschaffung.
Und an welches Pandemie-Beiwerk könnte man sich sogar so richtig gut gewöhnen? Keine langweiligen Termine mit langweiligen Menschen etc.!
Auch in der Pandemie gilt die alte Weisheit: Kein Schaden ohne Nutzen!
Freuen Sie sich auf das neue Jahr! Bald schon wieder Begegnungen mit echten Menschen!
An dieser Stelle ein Hoch auf alle Forscher, denen wir hoffentlich bald eine verlässliche Waffe gegen Corona zu verdanken haben.
Ein  ganzer  Erdball kämpft  ums  Überleben – der degenerierte Durchschnittsprolet sorgt sich um die Silvesterböllerei!
Was bleibt? Ein klares „Hurra, wir leben noch!“ Wir sollten uns zwischendrin einfach mal freuen!
Weniger Flugzeuge am Himmel, fast keine Kreuzfahrtschiffe mit ihren Schwerölturbinen durchpflügen die Weltmeere und sogar der verabscheuungswürdige Walfang ruht.
Sie warten auf das Startsignal nach dem Lockdown. Stadtspitze und Koalitionäre haben klare positive Signale ihres politischen Willens in die Verwaltung gesandt.
Der neue Lockdown trifft irgendwie alle. Das gesamte gesellschaftliche Leben kommt erneut zum Erliegen.
Droht auch 2021 ein kulturelles Hungerjahr?
Eine Diskussion über dessen Nicht-Regensburger Herkunft war einfach nur billig, klein und mega out.
Plötzlich zeigt sich die Regensburger Verwaltung bürgernah, kooperativ und teilweise sogar kreativ.
Deutschland allgemein und Bayern ganz besonders ist ein wunderschönes Urlaubsziel!
Bemerkenswert, wie in dieser hitzigen Debatte um Verbote und Beschränkungen die Stadtspitze besonnen und deeskalierend zu handeln versucht.
Wir erinnern uns: Kürzlich verabschiedeten wir an dieser Stelle mit einer Gedenkminute einen der letzten SZ-Redakteure, der sich Begriffen wie „Wahrheit“ und „Tatsachen“ so weit verpflichtet sah, dass er mit einer waghalsigen Flucht aus dieser Meinungsfabrik sein Rückgrat retten und die Öffentlichkeit vor den SZ-Gesinnungsinquisiteuren warnen konnte.
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