Liebe Leserinnen, liebe Leser!

Seit Monaten hält das Coronavirus die Welt im absoluten Ausnahmezustand. Die wirtschaftlichen und gesellschaftspolitischen Folgen und Verwerfungen sind noch nicht absehbar. Doch keimt manchmal auch Hoffnung auf? Zaghaft und leise versucht die Normalität ganz vorsichtig wieder mehr Einzug in unser Leben zu halten. Mit den vorgeschriebenen Hygiene- und Abstandsregeln bewältigen wir unseren Alltag – so gut es eben geht.

Auch wir von der Regensburger Stadtzeitung versuchen, Ihnen Monat für Monat ein Fenster in den Mikrokosmos Regensburg offenzuhalten, Sie etwas vom alltäglichen Wahnsinn abzulenken, zu informieren und zu unterhalten. Kontaktlos und direkt zu Ihnen nach Hause via Internet. Wie positiv unsere Arbeit – abseits vom gewohnten Vertriebsweg unserer bislang „normalen“ Printausgaben – von Ihnen aufgenommen wird, freut uns. Wir machen für Sie gerne so weiter!
Bleiben Sie uns gewogen und vor allem: Bleiben Sie gesund!

Verlag und Redaktion
"Die Regensburger Stadtzeitung"

Freuen Sie sich auf das neue Jahr! Bald schon wieder Begegnungen mit echten Menschen!
An dieser Stelle ein Hoch auf alle Forscher, denen wir hoffentlich bald eine verlässliche Waffe gegen Corona zu verdanken haben.
Ein  ganzer  Erdball kämpft  ums  Überleben – der degenerierte Durchschnittsprolet sorgt sich um die Silvesterböllerei!
Was bleibt? Ein klares „Hurra, wir leben noch!“ Wir sollten uns zwischendrin einfach mal freuen!
Weniger Flugzeuge am Himmel, fast keine Kreuzfahrtschiffe mit ihren Schwerölturbinen durchpflügen die Weltmeere und sogar der verabscheuungswürdige Walfang ruht.
Sie warten auf das Startsignal nach dem Lockdown. Stadtspitze und Koalitionäre haben klare positive Signale ihres politischen Willens in die Verwaltung gesandt.
Der neue Lockdown trifft irgendwie alle. Das gesamte gesellschaftliche Leben kommt erneut zum Erliegen.
Droht auch 2021 ein kulturelles Hungerjahr?
Eine Diskussion über dessen Nicht-Regensburger Herkunft war einfach nur billig, klein und mega out.
Plötzlich zeigt sich die Regensburger Verwaltung bürgernah, kooperativ und teilweise sogar kreativ.
Deutschland allgemein und Bayern ganz besonders ist ein wunderschönes Urlaubsziel!
Bemerkenswert, wie in dieser hitzigen Debatte um Verbote und Beschränkungen die Stadtspitze besonnen und deeskalierend zu handeln versucht.
Wir erinnern uns: Kürzlich verabschiedeten wir an dieser Stelle mit einer Gedenkminute einen der letzten SZ-Redakteure, der sich Begriffen wie „Wahrheit“ und „Tatsachen“ so weit verpflichtet sah, dass er mit einer waghalsigen Flucht aus dieser Meinungsfabrik sein Rückgrat retten und die Öffentlichkeit vor den SZ-Gesinnungsinquisiteuren warnen konnte.
Und nun? Jetzt macht die Stadtzeitung erst mal Sommerpause! Sie lesen uns wieder ab 1. Oktober!
In Regensburg treibt zurzeit ein Baumfrevler sein Unwesen, der sachkundig und zielgerichtet Bäume so verletzt, dass sie keine Überlebenschance haben!
In einem grottenschlecht geschriebenen Aufsatz, den sie später als „Satire“ umdeuten wollte, beschimpfte die „Autorin“ Polizisten pauschal als Müll.
Nicht ganz so locker, aber immerhin erfolgreich biss sich der Jahn im Mittelfeld der zweiten Liga fest!
Zwischenzeitlich hat auch die neue Stadtregierung ihre Arbeit aufgenommen. Die Koalition der bürgerlichen Mitte aus CSU, SPD, Freien Wählern, FDP und CSB wird gute Nerven brauchen.
Corona: Was lernen wir gerade in Zeiten wie diesen?
Fanatismus ist in Zeiten der Krise keine Option für eine dem Bürger zugewandte Politik.
Die Skigebiete sind gelockdowned. Welche Alternativen gibts?
Keine  Weihnachtsmärkte,  keine  Konzerte,  keine  gemütlichen  Treffs  in Clubs, Bars und Restaurants. Stattdessen Überlegungen, mit wem man jetzt Weihnachten feiern darf und mit wem besser nicht.
Nur  noch  etwas  durchhalten,  dann  macht  sich  dieses  völlig  überflüssige  und  unnütze  2020  vom  Acker!
Riesige Abfallberge mit To-go-Müll belasten die Umwelt und die Entsorgerstrukturen. Online-Händler veranstalten regelrechte Verpackungsorgien, begleitet von einer Giga-Verschwendung an Ressourcen.
Das, was wir in jüngerer Zeit im Ansatz in den einschlägigen Internet-Blogs mit ihren anonymen Diffamierern und Pöblern verorten konnten, nimmt jetzt auch in der analogen Welt wieder Fahrt auf.
Als Beispiel für den oben genannten Mut gefiel uns ganz besonders die Iglu-Idee der Museumscafé-Inhaberin Alex Stein.
Aufwändige Sicherheits- und Hygienekonzepte und ungemein viel Planungsarbeit machen es möglich!
Ziemlich schwach: Darf Xavier Naidoo bei den Thurn und Taxis Schlossfestspielen auftreten oder nicht?
Privatinitiative scheint das Zauberwort, mit dem diese Krise abgemildert werden kann.
Was für unbeschreibliche Szenen von gelebter Primitivität die Jahninsel und der Grieser Spitz in den Sommermonaten über sich ergehen lassen mussten, spottet jeglicher Beschreibung.
Mit was vertreibt sich eine kleine Minderheit von offenbar völlig Unterbeschäftigten, aber finanziell entweder durch den Sozialstaat oder sonstige „Sponsoren“ bestens versorgten Zeitgenossen die Zeit?
Während sich in der Innenstadt das Publikum meist so benimmt, wie es unter zivilisierten Menschen normal sein sollte, eskaliert auf den Wiesen entlang der Donau die Lage immer wieder so heftig, dass die dortigen Anwohner von einer Schreckensnacht in die nächste taumeln.
„Ein Edelpils, ein Dunkles oder ein Helles?“ – Mit dieser Frage müssen Gäste in den Kneitinger Wirtshäusern künftig rechnen, wenn sie „ein Kneitinger“ bestellen.
Wir unbestechlichen Städteplaner von der In&Out-Redaktion haben es geahnt, jetzt verstärkt sich unser Verdacht: Das Dörnberg entwickelt richtige Ghettoqualität.
Der wunderschöne Fluss leidet vermutlich an Düngereinschwemmungen aus der Landwirtschaft.
Der journalistische Anspruch, schonungslos die Wahrheit zu berichten, wurde spätestens mit Beginn der sog. Flüchtlingskrise zur peinlichen Makulatur.
Auch der zweite Wolbergsprozess endete mit einer Verurteilung des ehemaligen OB.
Die großzügigen Freisitzerweiterungen zaubert eine Atmosphäre in die Altstadt, die ihres Gleichen sucht!
Jetzt wird die weitgehend ziemlich dämliche „Datenschutzgrundverordnung“ von der normativen Kraft des Faktischen eingeholt und von dieser still und leise in die Tonne getreten.
Wenngleich ziemlich knapp wurde Gertrud Maltz-Schwarzfischer kürzlich zur neuen Regensburger Oberbürgermeisterin gewählt.
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