Surv – das klingt schon entspannt und lässig, und – weil es mit V statt mit F geschrieben – auch ein bisschen speziell. Genauso ist es auch, das neue so benannte Musikprojekt der beiden Brüder Jannis und Luca Hönick aus Regensburg.
Melancholie ist dabei so etwas wie der Grundstein für den gefühlvollen Alternative-/Pop-Sound der vier Musiker. Aus den unterschiedlichsten Ecken der Musikgenres kommend, trafen sie sich, um gemeinsam an ehrlicher, melodiöser Musik zu feilen.
Wie ein junger Vogel auf seinem Flug über wechselnde Landschaften wird der Zuhörer auf eine Reise durch verschiedene Klänge und Stilrichtungen geschickt, wobei Einflüsse durch die Urväter des 60er-Jahre-Bluesrocks stets fest in den Liedern des Münchner verwurzelt bleiben.
Seit einiger Zeit scheint es, als würde wieder etwas mehr Bewegung in die Indie-Musik-Szene der Stadt kommen. Viele neue Projekte haben sich gegründet und feiern zum Teil beachtliche Erfolge. Eines davon ist die Band Levanter.
04.12.2018 / Alte Mälzerei Regensburg:
Stilsicher zwischen The Doors und The Black Keys vereinen sie die Musik der ‘60er Jahre mit dem Rock der heutigen Zeit und entwickeln damit ihre ganz eigene Melange.
Normalerweise werden in unserer Rubrik „Im Proberaum mit“ vielversprechende Bands vorgestellt. Dieses Mal ändern wir das Ganze etwas ab und werfen einen Blick hinter die Kulissen eines Festivals – „Backstage mit“ quasi.
Bei Mittelalter-Musik hat man oft bestimmte Vorstellungen, die einem sofort dazu einfallen: Märkte, Gaukler, fremdartige hölzerne Instrumente und Texte über Märchen und Spielleute. Die Regensburger Band Fuchsteufelswild hat das natürlich auch alles dabei.
Bei Coast Down geht es gleich richtig zur Sache. Die fünf Jungs machen modernen Hardcore, wie er sein sollte. Phil Handl (Vocals), Andreas Marchl (Drums), Dominik Hupf (Lead guitar), Jan Bärenfänger (Rhythm guitar) und Lucas Adlhoch (Bass) sind angetreten, um dem verbrauchten und schablonenhaften Image der Hardcore Szene einen neuen Sound zu verleihen.
Der mittlerweile sehr gut gebuchte Regensburger Konstantin Maria bezeichnet sich selbst als DJ & LED Saxophone Performer, und das beschreibt das Konzept auch schon ziemlich gut.
Bei Ohrange bewegt sich immer alles. Oder wie es in der aktuellen Single „Mobile“ (aus dem bayrischen übertragen) heisst: „Keiner weiß wie lang er hat, keiner weiß wie lang es geht. Grund genug für uns zu schauen, dass jeder noch viel erlebt. Wir drehen uns weiter wie ein Mobile“.
Diese DSDS-Sache von 2013 ist ihm, so erzählt Björn Bussler, selbst gar nicht so wichtig. Zwar hat er dort viel mitgenommen und er bereut nichts, schließlich ist er ja  auch dank dieser Erfahrung nun auf völlig unabhängigen Pfaden unterwegs.
Einen Künstler, der in den Musikcharts von Turkmenistan auftaucht, hätte man sich sicher irgendwie anders vorgestellt. Zumindest würde man nicht davon ausgehen, dass er aus Regensburg kommt und smoothen instrumentalen Elektropop macht.
Die Jungs und Mädels von LVNG (sprich: „Living“) streifen nämlich musikalisch genauso gerne durch pulsierende Großstädte wie durch die Landschaft der neuesten Trends internationaler Popmusik und die Veröffentlichungen weltweiter Senkrechtstarter wie Mura Masa, Honne oder LANY.
Kraftvolle Vocals, röhrende Harp-Sounds und prägnante Riffs, gepaart mit einem knurrenden Bass, treibenden Rhythmen mit genau der richtigen Mischung aus Retro-Flair und zeitgemäßem Songwriting, schaffen eine einzigartige musikalische Kulisse, die sich irgendwo zwischen Woodstock und heute verorten lässt: The Sonic Brewery wecken Erinnerungen an Legenden des Rock and Roll wie The Doors oder...
Bei der Band #zweiraumsilke gibt es direkt ein paar sofort ins Auge fallende Besonderheiten: Sei es die Anzahle der Musiker auf der Bühne (11!), die modische ausgefallene Wahl der Jogginganzüge als Bühnenoutfit (R. I. P. Karl Lagerfeld) oder der Umstand, dass sie dank ihrer Raute im Bandnamen in alphabetischen Listen immer ganz vorne mit dabei sind.
Noch gar nicht so lange gibt es das Projekt Luisa Funkenstein und irgendwie scheint es, als fliege das Projekt um Sängerin Luisa ein wenig unter dem Radar der Öffentlichkeit. Zeit also, das zumindest mal ein klein wenig zu ändern!
Benyamin Qasim a.K.a DJ BeniBro ist nämlich einer von Regensburgs umtriebigsten DJs. Er ist aktuell wöchentlich als Resident-DJ in Lokalitäten wie dem Hemingway’s, dem DaSilva und dem Mood in Regensburg oder dem Liesl in Deggendorf gebucht.
Slick 50 sind im Regensburger Raum und darüber hinaus das, was man mit gutem Gewissen als eine “Rock and Roll Institution“ bezeichnen kann. In diesem Jahr feiern sie ihr 20 jähriges Bandjubiläum und haben nach wie vor noch nicht genug.
Die Klangphonics sind sicher eine von Regensburgs derzeit interessantesten jungen Bands. Schon alleine ihre ungewöhnliche Besetzung macht Lust darauf herauszufinden, wie diese Musik wohl klingt: Hier trifft Banjo auf eine Bläsersection mit Posaune und Saxophone und auf eine Ryhtmussection mit Bass und Drums.
tell the trees ist der Alias von Singer-Songwriter Daniel Stach aus Regensburg, mit dem er sich anschickt, zu einem echten kleinen Geheimtipp der Szene zu werden. Inspiriert von Künstlern und Künstlerinnen verschiedenster Genres kreiert er handgemachte Songs irgendwo zwischen Pop, Folk und Pop Punk, die regelrecht zum Mitsingen einladen.
Melancholische Singer-Songwriter-Klänge und ungeschliffener Garagen-Pop treffen auf Indie und Slacker Rock. So in etwa könnte man ganz grob den Sound der noch jungen Band Some Sprouts umreißen.
Jetzt kommen sie doch tatsächlich zurück: Die Regensburger Hardrock-Band Mass, die sich in den 80ger Jahren in der Szene einen Namen machte, wird wieder auf der Bühne stehen und als Band existieren.
Die Band Beisser gibt es erst seit etwas mehr als einem Jahr, dennoch ist das Trio jetzt schon eine der bekanntesten Gruppen aus Regensburg. Kein Wunder, schließlich setzt es sich aus Mitgliedern von bereits etablierten Bandprojekten zusammen.
Retrorock ist zurzeit schwer angesagt, was man am großen Erfolg von Bands wie Blues Pills oder Kadavar sehen kann. In eine ähnliche Richtung gehen Limestone Whale aus Schwandorf, die am 27. Mai ihr selbstbetiteltes Debütalbum veröffentlichen werden.

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