Im Proberaum mit | Sketches on Duality

Im Proberaum mit | Sketches on Duality

17.11.2019, Degginger, 19.30 Uhr

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Spaciger Spoken-Word-Hip-Hop/-Jazz aus Wien

Sketches on Duality aus Wien machen eine ambitionierte Mischung aus Hip-Hop, Jazz und Spoken Word und erinnern dabei an progressive Künstler wie Anderson .Paak, Hiatus Kaiyote, Kendrick Lamar, Flying Lotus oder The Roots. Authentisch im Soul verankert und mit dem Selbstbewusstsein des Hip-Hops ausgestattet, dabei kreiert und vorgetragen von hervorragenden Musikern, ausgebildet an den besten Musikakademien zwischen Linz und Berklee.

Rapper/Sanger/Spoken-Word-Artist Jahson The Scientist beispielsweise ist bisweilen auch solo als MC zwischen London, Den Haag, Washington DC und Taiwan unterwegs, und war unter anderem schon Support von namhaften Künstler wie The Roots oder GZA.

Der Rest der Band – Helmut „Heli“ Mühlbacher an der Gitarre, Felipe Scolfaro Crema an den Keys, Philipp Kienberger am Bass und Drummer Michael Prowaznik – spielt in diversen Ensembles der Jazz‐, Improvisations‐ und Klassik‐Szene. Was die Musiker bei Sketches on Duality vereint, ist die Liebe zur alten Schule des Jazz/Poetry‐Crossovers. So entstehen auch die meisten ihrer Songs aus Skizzen der einzelnen Musiker, die über Improvisation zu fertigen Tracks im Studio ausgearbeitet werden. Oder hin und wieder sogar mal live auf der Bühne.

So auf die Tauglichkeit getestet, eignen sich die elf Tracks auf ihrem kurzlich erschienenen Debutalbum „Spectrum“ zum Mitgrooven wie zum aufmerksamen Anhoren der Texte gleichermasen. „Spectrum“ ist ein wunderbarer Querschnitt dessen geworden, was die funf Osterreicher so im Repertoire haben: Da gibt es verspielt-verspulte Nummern wie das starke „Oxygen“, nach vorne gehende Titel wie „Walk Confident“ oder abgefahrene, experimentellere Stucke wie „Consolamentum“. Vor allem aber gibt es unglaublich viel zu entdecken und eine Band zu erleben, der man ihre Spielfreude und Dynamik in jeder Sekunde deutlich anhört.

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Sketches on Duality siedeln sich zwar in der etwas nischigen Ecke des Hip-Hop-/Jazz an, („Hip-Hop ist fest im Jazz verankert und kann durchaus als seine logische Fortsetzung verstanden werden“), verlieren aber die Zugänglichkeit ihrer Songs nie aus den Augen. Tolle Band, von der man hoffentlich noch viel hören wird!

Mit ihrem neuen Album im Gepäck bereisen sie aktuell auch Deutschland und sind mit einem Tourstop in Regensburg vertreten (17.11. im Degginger).

Im Proberaum mitHannah Falco The Familiar Faces
© Ina Aydogan

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© Regensburger Stadtzeitung