Liebe Leserinnen, liebe Leser!

Seit gut einem Vierteljahr hält das Coronavirus die Welt im absoluten Ausnahmezustand. Die wirtschaftlichen und gesellschaftspolitischen Folgen und Verwerfungen sind noch nicht absehbar. Doch langsam keimt Hoffnung: Die Be- und Einschränkungen werden langsam lockerer, zaghaft und leise versucht die Normalität wieder mehr Einzug in unser Leben zu halten. Auch wir von der Regensburger Stadtzeitung versuchen, Ihnen Monat für Monat ein Fenster in den Mikrokosmos Regensburg offenzuhalten, Sie etwas vom alltäglichen Wahnsinn abzulenken, zu informieren und zu unterhalten. Kontaktlos und direkt zu Ihnen nach Hause via Internet. Wie positiv unsere Arbeit – abseits vom gewohnten Vertriebsweg unserer bislang „normalen“ Printausgaben – von Ihnen aufgenommen wird, freut uns. Wir machen für Sie gerne so weiter!
Bleiben Sie uns gewogen und vor allem: Bleiben Sie gesund!

Verlag und Redaktion
"Die Regensburger Stadtzeitung"

Artikel mit den Tags: Hip-Hop und Rap

Das Beste zuerst: Auf „Gangstas Paradise“ finden sich zum Glück nur acht Tracks. Trotzdem schafft es Sinan G auf dieser kurzen Spielzeit spielend einfach, ein Gefühl von Monotonie und Langeweile zu erzeugen.
SSIO ist zurück. Der Bonner Straßenrapper mit dem ganz speziellen Humor bringt mit „Messios“ sein drittes Studioalbum heraus und beglückt seine Fans wieder mit schlitzohrigen One-Linern auf wuchtigen Beats.
Wie um alles in der Welt kann DAS Nummer 1 der offiziellen deutschen Album Charts sein?
17.11.2019, Degginger, 19.30 Uhr
Sketches on Duality aus Wien machen eine ambitionierte Mischung aus Hip-Hop, Jazz und Spoken Word und erinnern dabei an progressive Künstler wie Anderson .Paak, Hiatus Kaiyote, Kendrick Lamar, Flying Lotus oder The Roots.
Surv – das klingt schon entspannt und lässig, und – weil es mit V statt mit F geschrieben – auch ein bisschen speziell. Genauso ist es auch, das neue so benannte Musikprojekt der beiden Brüder Jannis und Luca Hönick aus Regensburg.
Auf „Changes“ herrscht zuerst einmal eine erdrückende Eintönigkeit und Harmlosigkeit vor. Dynamik: 0. Anpassung an den Zeitgeist: 100! Grundgerüst aus R-‘n‘-B- und Trapbeats, Synthiechords und gelangweilt coolem Neo-Soul-Gesang.
Nicht von allen geliebt, aber von vielen geschätzt, war Mac Miller sicher einer der prägendsten und faszinierendsten Rapper der 10er Jahre. Nach seinem unerwartet frühem Tod 2018 (er wurde nur 26 Jahre alt) erschien nun mit „Circles“ das erste Posthum veröffentlichte Album.
Max Raabe performt wie eh und je charmant, humorvoll und souverän. Einzig die Auswahl der Gastkünstler kann man zweigespalten sehen.
Hinter dem etwas unkonventionellen Namen verbirgt sich richtig guter deutscher Hip-Hop, den die Besucher der Musikbar Heimat am 20.10. zu hören bekamen.
Bei der Band #zweiraumsilke gibt es direkt ein paar sofort ins Auge fallende Besonderheiten: Sei es die Anzahle der Musiker auf der Bühne (11!), die modische ausgefallene Wahl der Jogginganzüge als Bühnenoutfit (R. I. P. Karl Lagerfeld) oder der Umstand, dass sie dank ihrer Raute im Bandnamen in alphabetischen Listen immer ganz vorne mit dabei sind.

© Regensburger Stadtzeitung