Die jungen Wilden - Lumoo

Die jungen Wilden - Lumoo

Alleine macht vieles nur halb so viel Spaß, wenn überhaupt.

 Die Städte werden größer, das Leben immer anonymer und Familien leben weit verstreut. So ist es nicht verwunderlich, dass sich viele Menschen immer einsamer fühlen. Gerade bei Älteren oder Rentnern ist dies leider immer häufiger der Fall. Das ist ein Problem, über das nicht gerne geredet wird, und dementsprechende wenige Lösungsansätze oder Hilfen dagegen gibt es.

Vielleicht gelingt es Juliane Schwabenbauer und der von ihr konzipierten App „Lumoo“, hier einen Beitrag zu leisten.


Juliane studiert Mediendesign, Lumoo ist eigentlich erst einmal ihr Bachelorabschlussprojekt. Aber vom Nutzen ist sie so überzeugt, dass sie Lumoo auch real umsetzen möchte:
„Dank meines Hundes Maxi unterhalte ich mich oft mit Senioren, die den Hund als Einstieg für Unterhaltungen nutzen und bin überzeugt, dass es Bedarf für die App gibt. Denn vielen fitten und interessierten Rentnern fehlt schlichtweg ein Freund oder eine Freundin, um Interessen zu teilen.“
Genau hier soll Lumoo ansetzen: Als eine intuitiv und einfach zu handhabende social App für Rentner, über die in der nahen Umgebung neue Freunde für Unternehmungen gefunden werden.
Schließlich ist die Partnersuche online heutzutage völlig normal – warum also nicht auch für die Freundessuche?

Dass ältere Menschen mit moderner Technik nicht wirklich gut klarkommen, ist ein gängiges Klischee. Juliane sieht das aber differenzierter:
„Man muss sich langsam vom Bild der Smartphone verweigernden Rentnern verabschieden und auf eine neue Nutzergruppe einstellen, die Zeit, Energie und Lust haben, die Welt nochmal zu entdecken. Und seit meine Oma auf Instagram ist, bin ich überzeugt, dass Senioren bald die Appwelt erobern“.

Für eine ältere Zielgruppe ist natürlich trotzdem ein klarer Aufbau, verständliche Bedienung und generell Vertrauen besonders wichtig: Daher will Lumoo auf verifizierte Nutzer setzen und besonderen Fokus darauf legen, dass sich Nutzer in der App wohlfühlen – und auch darum herum: Auf der Webseite wird es einen eigenen Community - Bereich und Artikel mit Lebenshelfen zu vielen Themen geben.

Konzept und Design von Lumoo stehen also schon – aktuell wird an der Umsetzung der App gearbeitet. Da eine App in der technischen Entwicklung nicht gerade günstig ist, läuft momentan ein Crowdfunding auf Startnext – hier gibt es auch weitere Informationen und transparente Einblicke, wie die App funktionieren soll und was mit dem Geld zur Entwicklung passiert.

Bei Lumoo tut sich viel und es lohnt sich, bei Interesse das Projekt zu verfolgen.
Hier kann man auf dem neuesten Stand bleiben und sich über neue Informationen informieren und mehr Einblicke erlangen:

www.lumoo-app.com

www.startnext.com/lumoo (bis Mitte Juli)

 

Magazin weitere Artikel

Die Stadtzeitungs-Baumpaten: Sie wollen unsere Allee retten!

Die Stadtzeitungs-Baumpaten: Sie wollen unsere Allee retten!

Im Alleengürtel stehen sechs Menschen um einen Baum. Sie sind fest entschlossen, diesen Baum und die anderen um ihn herum zu schützen, sich vor sie zu stellen und sie gegen die Stadthallen- und Busbahnhof-Pläne zu verteidigen, die im Alleengürtel das Umholzen von rund 150 teilweise Jahrhunderte alten Bäumen vorsehen. Sie sind die ersten Baumpaten der Regensburger Stadtzeitung!

>> weiterlesen

Ungers neueste Spitzenidee

Ungers neueste Spitzenidee

Klemens Unger hat es wieder einmal geschafft. Der selbst von anderen Spitzenfunktionären der Stadt wenig schmeichelhaft als „Master of Desaster“ bezeichnete Kulturreferent konnte die Mehrheit des Kulturausschusses davon überzeugen, den Dom von einer internationalen Firma mit einer „aufstrebenden Lichtinstallation“ versehen zu lassen. Und weil Unger auch sicher ist, dass Regensburg mit dieser Aktion ins Fernsehen kommt, ist ihm das Ganze auch viel Geld wert. Sehr viel Geld: Zählt man die Illuminationszeiten zusammen, kommt man auf etwas mehr als viereinhalb Stunden Beleuchtungszeit. Die kosten 320.000 Euro. Um das auch nur brutto zu bekommen, müssen viele zehn Jahre lang arbeiten. Und manch andere freie Kulturschaffende erhalten von der Stadt übrigens gar kein Geld.

>> weiterlesen

Umfrage: Flugtaxis und autonome Autos stehen hoch im Kurs

Umfrage: Flugtaxis und autonome Autos stehen hoch im Kurs

Fast jeder zweite Deutsche (41 Prozent) würde gerne schon bald in ein Flugtaxi steigen oder mit einem autonomen Auto fahren. Insbesondere junge Menschen sind offen für Innovationen in der Mobilität. 65 Prozent der 18- bis 29-Jährigen wünschen sich Flugtaxis und unbemannte Drohnen für kurze Strecken und 60 Prozent autonom fahrende Autos.

>> weiterlesen

Neue Fahrzeuge für das Stadtwerk.Earl: E-Carsharing wächst

Neue Fahrzeuge für das Stadtwerk.Earl: E-Carsharing wächst

„Ziel der Erweiterung von das Stadtwerk.Earl ist es, langfristig das Verkehrsaufkommen in Regensburg zu reduzieren“, betont die Aufsichtsratsvorsitzende von das Stadtwerk.Regensburg und Bürgermeisterin Gertrud Maltz-Schwarzfischer. „Weniger Verkehr bedeutet ein Stück mehr Lebensqualität in unserer Welterbestadt.“ Das Carsharing-Prinzip ist einfach: Nutzer, die nur selten ein Auto benötigen, teilen sich ein Fahrzeug. „Das kommt für alle günstiger und entlastet zusätzlich die Umwelt“, so Bürgermeister Jürgen Huber.

>> weiterlesen

Heiße Zeiten in Regensburg

Heiße Zeiten in Regensburg

Sommergefühle und Temperaturen wie am Mittelmeer: Der Jahrhundert-Hitzesommer des Jahres 2003 hat schon einen Vorgeschmack von dem gebracht, was uns in Zukunft erwartet: Rund 7000 Menschen starben damals in Deutschland an den Folgen der Sommerhitze. Und es werden von Jahr zu Jahr mehr, wie das Kieler Institut für Wirtschaftsforschung prophezeit: Hitzebedingte Klinikeinweisungen werden danach deutlich zunehmen, von heute 24.500 auf 150.000 pro Jahr. Die Zahl der Hitzetoten wird langfristig auf 15.000 ansteigen, schätzten die Kieler Klimaforscher.

>> weiterlesen

Bäcker bekommen mehr Geld

Bäcker bekommen mehr Geld

Sie backen ab sofort größere Semmeln: In Regensburg bekommen die rund 790 Beschäftigten in Bäckereien mehr Geld. Zum Juli steigen die Löhne im Verkauf um 2,7 Prozent, in der Produktion und allen anderen Bereichen um 2,5 Prozent. Damit haben gelernte Bäcker und Bäckereifachverkäuferinnen am Monatsende rund 60 Euro mehr auf dem Lohnzettel. Das hat die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) mitgeteilt.

>> weiterlesen

Vespatreffen des Vespaclub Regensburg

Vespatreffen des Vespaclub Regensburg

Am 04. August findet das traditionelle Vespatreffen des Vespaclub Regensburg mit Gästen / Teilnehmern aus ganz Deutschland, Österreich und sogar Teilen Italiens und der Schweiz statt.

>> weiterlesen

Von Burg zu Burg das Mittelalter entdecken

Von Burg zu Burg das Mittelalter entdecken

Sie sind Zeugen der Vergangenheit, die die Jahrhunderte überdauert haben: Die Oberpfalz gilt als burgenreichste Gegend Deutschlands. Im Regensburger Land ist eine Zeitreise zurück ins Mittelalter besonders eindrucksvoll: Über 80 Burgen unterschiedlicher Größe und Bedeutung prägten einst das Landschaftsbild rund um Regensburg, haben Historiker recherchiert. Einige von ihnen sind heute als gut restaurierte Ruinen, die Burg Wolfsegg sogar vollständig erhalten. Rund um diese Zeitzeugen entstanden in den letzten Jahren fünf Erlebnis-Routen, die als Burgensteige zu Genusswanderungen auf den Spuren großer Geschichte einladen. Die fünf Burgensteige vernetzen auf mehr als 200 Kilometern 44 Burgen miteinander.

>> weiterlesen

Rettet dieses Grün!

Rettet dieses Grün!

Man mag sie am Anfang ja ein wenig belächelt haben, die Initiatoren des Bündnisses gegen das Regensburger Kultur- und Kongresszentrum (RKK) auf dem Keplerareal am Ernst-Reuter-Platz. Doch mittlerweile belächelt sie niemand mehr, haben sie doch schon weit über 4.000 Unterschriften gegen das überflüssige Protz-Projekt gesammelt – 6.400 brauchen sie, um tatsächlich einen Bürgerentscheid beantragen zu können. Die wollen sie noch im Sommer beieinander haben.

>> weiterlesen

© Regensburger Stadtzeitung