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Mittelbayerischer Verlag gehört zukünftig zur Verlagsgruppe Passauer Neue Presse

Die Verlegerfamilien Esser und Diekmann haben sich auf den Übergang der Unternehmensgruppe Mittelbayerischer Verlag in die Verlagsgruppe Passau geeinigt und stärken dadurch den Medienstandort Ostbayern. Zusammen mit der Passauer Neuen Presse (PNP) und dem Donaukurier (DK) in Ingolstadt entsteht so ein neuer, schlagkräftiger Medienverbund, der sich den großen Herausforderungen der Branche selbstbewusst stellt. Das Vorhaben steht noch unter dem Vorbehalt der Zustimmung des Kartellamtes.

MZ-Herausgeber Peter Esser lobte ausdrücklich die gute Verhandlungsatmosphäre zwischen allen Beteiligten. Über sämtliche Details wurde Stillschweigen vereinbart. „Die wirtschaftliche Stabilität des Mittelbayerischen Verlags wird zusammen mit der großen fachlichen Kompetenz der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ein wesentlicher Garant für die erfolgreiche Bewältigung der enormen Zukunftsaufgaben sein“, erklärte Peter Esser. Die Familie Esser scheidet nach der Genehmigung durch das Kartellamt aus der Gesellschaft aus. Mit ihr zusammen wird sich auch der langjährige Vorsitzende der Geschäftsführung, Martin Wunnike, aus dem Unternehmen zurückziehen. Auf Wunsch der Familie hat sich Martin Wunnike bereiterklärt, den Übergang bis zum Jahresende zu begleiten.

PNP-Verlegerin Simone Tucci-Diekmann bedankte sich für das große Vertrauen, das Familie Esser mit dem Verkauf in sie setze. „Wir glauben fest an die Zukunft der Regionalzeitung – ob nun in gedruckter oder in elektronischer Form“, betonte sie. Da die Mittelbayerische Zeitung sowohl an das Verbreitungsgebiet der Passauer Neuen Presse als auch des bereits vor knapp fünf Jahren übernommenen Donaukurier angrenze, sei der Erwerb ein logischer Wachstumsschritt und eine „perfekte Ergänzung“ der bisherigen Verlagsaktivitäten. „Auf dieser breiten publizistischen Basis fühlen wir uns gut gerüstet, um in einem schwieriger werdenden Marktumfeld auch langfristig zu bestehen. Wir wollen nicht Getriebene sein, sondern im Sinne unserer Leser den digitalen Wandel der Medienwelt aktiv gestalten“, so Tucci-Diekmann. Nicht zuletzt Werbekunden könne künftig ein „noch zielgenaueres, Regionen übergreifendes Angebot gemacht werden“.

Mit dem Erwerb der MZ hat sich die Verlagsgruppe Passau zu einem der auflagenstärksten Regionalzeitungs-Verlage in Bayern entwickelt. Zusammen erreichen die Tageszeitungs-Titel von Passauer Neuen Presse, Donaukurier und Mittelbayerischen Zeitung im Schnitt eine tägliche verkaufte Auflage von rund 348.000 Stück (IVW: Stand 2020). Zugleich gibt das Passauer Medienhaus zahlreiche Anzeigenblatt-Titel mit einer wöchentlichen Gesamtauflage von 1,7 Millionen Exemplaren heraus, die in einem zusammenhängenden Gebiet von Eichstätt über Ingolstadt, Regensburg, Straubing, Landshut, Passau bis nach Reichenhall verteilt werden. Die verschiedenen Onlineangebote verzeichnen pro Monat zusammen rund 27,3 Millionen Visits.

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Artikel mit den Tags: RKK

Die Schönheit Regensburgs gilt es zu bewahren. Deshalb scheute die Regensburger Stadtzeitung nicht die Auseinandersetzung mit der Stadtspitze, griff sie an, als sie den Donaumarkt mit dem Museumsklotz noch hässlicher machte, als er als Parkplatz war, oder als sie die Steinerne Brücke verschandelte.
Es war ein grandioser Sieg für die Lebensqualität in Regensburg. Bei dem Bürgerentscheid zum „Regensburger Kultur und Kongresszentrum“ wiesen die Bürger mit ihrer 61,7-Prozent- Ablehnung die Stadtverwaltung deutlich in die Schranken. Den Protzbau, für den die Rathaus- Regenbogenmehrheit mit ausdrücklicher Unterstützung der Grünen Dutzende und zum Teil Jahrhunderte alte Bäume...
Im Alleengürtel stehen sechs Menschen um einen Baum. Sie sind fest entschlossen, diesen Baum und die anderen um ihn herum zu schützen, sich vor sie zu stellen und sie gegen die Stadthallen- und Busbahnhof-Pläne zu verteidigen, die im Alleengürtel das Umholzen von rund 150 teilweise Jahrhunderte alten Bäumen vorsehen. Sie sind die ersten Baumpaten der Regensburger Stadtzeitung!
Es läuft – und wie! Die Initiatoren des „Bündnisses gegen das RKK“ haben am 3. April 2018 bei einer Presseveranstaltung ihr Bürgerbegehren gegen den Protzbau am Ernst-Reuter-Platz gestartet und in den ersten rund drei Wochen schon 1.316 Unterschriften (Stand 27. April) gesammelt! 7.000 sind nötig, dann wird es wieder einen Bürgerentscheid über die Stadthalle geben. Mittlerweile ist...
Das hatte sich die Stadt doch so schön ausgedacht: Bei einer vorgegaukelten Bürgerbefragung und einer daraus resultierenden „Ideenwerkstatt“ zum Thema „Stadtraum gemeinsam gestalten“ wollte sie sich eine Stadthalle absegnen lassen, um dann möglichst schnell in den Ausschüssen und im Stadtrat den Kauf des Kepler-Areals für den Bau des „Regensburger Kultur- und Kongresszentrums“...
Stadt missachtet den Willen der Bürger und sorgt dafür, dass zwölf Bäume auf dem Keplerareal umgeschnitten werden / Bündnis befürchtet Vorbereitungen für ein RKK und reicht Klage ein
Am 14. Oktober 2018 ist Bürgerentscheid / Immer mehr Regensburger wollen Baumpate der Stadtzeitung werden / Stadt und einige Geschäftsleute wollen ein Projekt durchdrücken, das an dieser Stelle nicht nur vollkommen überflüssig, sondern auch gefährlich ist
Man mag sie am Anfang ja ein wenig belächelt haben, die Initiatoren des Bündnisses gegen das Regensburger Kultur- und Kongresszentrum (RKK) auf dem Keplerareal am Ernst-Reuter-Platz. Doch mittlerweile belächelt sie niemand mehr, haben sie doch schon weit über 4.000 Unterschriften.
Sie ist eine der schönsten Sehenswürdigkeiten der Stadt und gewiss ihre längste, zugleich das wunderbarste Geschenk, das das Fürstenhaus den Regensburgern je gemacht hat und ganz nebenbei einer der allerersten öffentlichen Parks in Europa. Es geht um die sogenannte Fürstenallee, die die Altstadt umgibt.

© Regensburger Stadtzeitung