Liebe Leserinnen, liebe Leser!

Nach wie vor hat die Corona-Krise auch Regensburg fest im Griff. Zwar kommt langsam mit zaghaften Lockerungen der Kontaktbeschränkungen wieder etwas mehr Leben in die Stadt, dennoch sind wir weit entfernt von Normalität. Über drei Viertel unserer üblichen Auslagestellen sind geschlossen. In dieser Situation ist die Verteilung einer Printausgabe der Regensburger Stadtzeitung wenig sinnvoll und praktisch auch nicht möglich. Was uns in dieser Lage trotzdem freut: Unsere Entscheidung, Ihnen dann eben online unseren gewohnten Leseservice zu bieten, Sie zu unterhalten und zu informieren, ist auf ganz große Zustimmung gestoßen und uns hat sehr viel Lob erreicht! Dafür möchten wir uns bei Ihnen herzlich bedanken! Und es stimmt: In jeder Krise steckt auch eine Chance! Wir haben uns aufgrund der Lage, aber eben auch bestärkt durch Ihre durchwegs positiven Reaktionen, dazu entschlossen, unser Magazin bis auf weiteres ausschließlich im Internet erscheinen zu lassen! Wir kommen also auch in nächster Zeit „kontaktlos“ direkt zu Ihnen nach Hause! Und für die Zeit „nach Corona“ erarbeiten wir bereits ein Konzept, das auf den momentanen Erfahrungen aufbaut und sowohl Print wie eben auch Online zu einer untrennbaren Einheit und gegenseitigen Ergänzung verschmelzen wird. Lassen Sie sich überraschen! Bis dahin viel Spaß mit dieser Ausgabe und bleiben Sie gesund!

Verlag und Redaktion „Die Regensburger Stadtzeitung“

Artikel mit den Tags: RKK

Die Schönheit Regensburgs gilt es zu bewahren. Deshalb scheute die Regensburger Stadtzeitung nicht die Auseinandersetzung mit der Stadtspitze, griff sie an, als sie den Donaumarkt mit dem Museumsklotz noch hässlicher machte, als er als Parkplatz war, oder als sie die Steinerne Brücke verschandelte.
Es war ein grandioser Sieg für die Lebensqualität in Regensburg. Bei dem Bürgerentscheid zum „Regensburger Kultur und Kongresszentrum“ wiesen die Bürger mit ihrer 61,7-Prozent- Ablehnung die Stadtverwaltung deutlich in die Schranken. Den Protzbau, für den die Rathaus- Regenbogenmehrheit mit ausdrücklicher Unterstützung der Grünen Dutzende und zum Teil Jahrhunderte alte Bäume...
Im Alleengürtel stehen sechs Menschen um einen Baum. Sie sind fest entschlossen, diesen Baum und die anderen um ihn herum zu schützen, sich vor sie zu stellen und sie gegen die Stadthallen- und Busbahnhof-Pläne zu verteidigen, die im Alleengürtel das Umholzen von rund 150 teilweise Jahrhunderte alten Bäumen vorsehen. Sie sind die ersten Baumpaten der Regensburger Stadtzeitung!
Es läuft – und wie! Die Initiatoren des „Bündnisses gegen das RKK“ haben am 3. April 2018 bei einer Presseveranstaltung ihr Bürgerbegehren gegen den Protzbau am Ernst-Reuter-Platz gestartet und in den ersten rund drei Wochen schon 1.316 Unterschriften (Stand 27. April) gesammelt! 7.000 sind nötig, dann wird es wieder einen Bürgerentscheid über die Stadthalle geben. Mittlerweile ist...
Das hatte sich die Stadt doch so schön ausgedacht: Bei einer vorgegaukelten Bürgerbefragung und einer daraus resultierenden „Ideenwerkstatt“ zum Thema „Stadtraum gemeinsam gestalten“ wollte sie sich eine Stadthalle absegnen lassen, um dann möglichst schnell in den Ausschüssen und im Stadtrat den Kauf des Kepler-Areals für den Bau des „Regensburger Kultur- und Kongresszentrums“...
Stadt missachtet den Willen der Bürger und sorgt dafür, dass zwölf Bäume auf dem Keplerareal umgeschnitten werden / Bündnis befürchtet Vorbereitungen für ein RKK und reicht Klage ein
Am 14. Oktober 2018 ist Bürgerentscheid / Immer mehr Regensburger wollen Baumpate der Stadtzeitung werden / Stadt und einige Geschäftsleute wollen ein Projekt durchdrücken, das an dieser Stelle nicht nur vollkommen überflüssig, sondern auch gefährlich ist
Man mag sie am Anfang ja ein wenig belächelt haben, die Initiatoren des Bündnisses gegen das Regensburger Kultur- und Kongresszentrum (RKK) auf dem Keplerareal am Ernst-Reuter-Platz. Doch mittlerweile belächelt sie niemand mehr, haben sie doch schon weit über 4.000 Unterschriften.
Sie ist eine der schönsten Sehenswürdigkeiten der Stadt und gewiss ihre längste, zugleich das wunderbarste Geschenk, das das Fürstenhaus den Regensburgern je gemacht hat und ganz nebenbei einer der allerersten öffentlichen Parks in Europa. Es geht um die sogenannte Fürstenallee, die die Altstadt umgibt.

© Regensburger Stadtzeitung