CD-Kritik | Rammstein, Monobo Son, Mac DeMarco

CD-Kritik | Rammstein, Monobo Son, Mac DeMarco

Die RSZ präsentiert allmonatlich die neuesten CDs bekannter lokaler und internationaler Künstler. Wer neuen Input in Sachen aktueller Musik benötigt, ist hier genau richtig.
Im Juni mit:
Rammstein – Rammstein, Monobo Son – Scheene Wienerin, Mac DeMarco – Here Comes the Cowboy


Rammstein – Rammstein

Das lang erwartete neue Album von Rammstein ist nun endlich erschienen. Ausverkaufte Arenen, skandalträchtige Videos: Eigentlich alles wie immer bei Rammstein. Mit „Rammstein“ erfindet die Band das Rammstein-Rad sicher nicht neu, fügt ihm aber ein paar neue Spins hinzu. Die Vorabsingle „Deutschland“ beeindruckt durch brachiale Epik, auf „Radio“ zitiert Rammstein als deutscheste Band der Welt die zweitdeutscheste Band der Welt, Kraftwerk. Ansonsten hat man vieles schon einmal so oder so ähnlich auf vergangenen Veröffentlichungen gehört, sowohl musikalisch als auch thematisch. Viel Platz wird diesmal Keyboarder Flake eingeräumt, der sich mit verschiedensten Synths austoben darf. Auch Till Lindemanns Stimme kann wieder einmal mit viel Variationsfreude punkten, die Gitarrenriff s scheinen hingegen etwas an kreativer Schlagkraft gegenüber der letzten Veröffentlichung „Liebe ist für alle da“ eingebüßt zu haben. Das Album hat seine Momente und sicher werden es auch wieder zwei/drei Songs vom neuen Album auf die Setlist der anstehenden und bereits ausverkauften Tour schaff en.


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Monobo Son – Scheene Wienerin

Mit dem neuen Album „Scheene Wienerin“ holt die Band mit dem komischen Namen, wie sie sich selbst gern vorstellt, aus zum nächsten Wurf. Monobo Son wurden von LaBrassBanda-Posaunist Manuel Winbeck gegründet, ihr Sound ist bunt und energiegeladen. Sie vermengen Stile von Techno bis zum Landler, von Lateinamerika bis zum Balkan. Die Genreschubladen kann man bei dieser Band getrost geschlossen lassen. Monobo Son sind fest in Bayern verwurzelt, strecken sich nach fernen Klängen aus und verarbeiten diese zu ihrem ganz eigenen Sound. Zu Schlagzeug und Gitarre gesellen sich Tuba, Trompete, Posaune, Flöte und die markant lässige Stimme von Manuel Winbeck. Diese Band ist eine große Liebeserklärung an die Musik und all das, was durch die Freude an ihr entstehen kann. Das neue Album „Scheene Wienerin“ erzählt schöne, lustige und melancholische Geschichten, und überrascht mit jedem Song. Denn bei Monobo Son kann alles passieren. Ob sich die schöne Wienerin am Ende doch noch meldet, der Wig beim Studieren in der Stadt glücklich wird, warum Cordoba keinen Text braucht, und was es denn mit dem Namen Monobo Son eigentlich auf sich hat – Fragen, die das neue Album beantworten wird.


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Mac DeMarco – Here Comes the Cowboy

„Here Comes the Cowboy” ist ein überaus passendes Album für einen verschlafenen Sonntagnachmittag. Mac minimiert seine Klangteppiche früherer Alben merklich und legt insgesamt einen überaus entspannten Sound an den Tag, man möchte ihn fast mit „schläfrig“ umschreiben – das gute „schläfrig“, nicht das Synonym für „langweilig“. Allerdings muss man schon zugeben, dass nicht allzu viel auf „Here Comes the Cowboy“ passiert. Mac laviert sich gemächlich durch 13 Tracks, die allesamt auf niedriger Drehzahl laufen. Sympathische Slacker-Song-Fragmente mit Tendenz zum Durchplätschern.


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© Regensburger Stadtzeitung