Profile & Parolen | Das Fürstliche Christkind 2019: Amelie Thaler

Profile & Parolen | Das Fürstliche Christkind 2019: Amelie Thaler

Wohnort: Regensburg
Geburtsort:
Traunstein
Sternzeichen:
Fische
Alter:
22
Beruf: Student (Grundschullehramt)

 

Die gebürtige Traunsteinerin studiert seit drei Jahren an der Uni Regensburg. Zum Casting für die Rolle des Fürstlichen Christkindes kam sie über einen Aufruf im Radio. Nach einigen Runden hatte sie sich gegen eine starke Konkurrenz durchgesetzt und ist nun bis zum 23.12. am „Romantischen Weihnachtsmarkt“ auf Schloss St. Emmeram unterwegs. Täglich um 17, 18 und 19 Uhr tritt sie dort als Fürstliches Christkind auf.

 

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Welche Stimmungslage hast du augenblicklich?
Ich bin sehr glücklich und freue mich auf die bevorstehende Weihnachtszeit.

Kannst du dich selbst kurz charakterisieren?
Ich würde mich als ein offenes, liebes, hilfsbereites Mädchen beschreiben, das sehr gerne und viel lacht. Außerdem bin ich sehr kinderlieb, was ich durch verschiedene Babysitter-Jobs schon lange vor meinem Studium als Eigenschaft mitgebracht habe.

Worin siehst du deine größte Stärke – worin deine größte Schwäche?
Meine größte Stärke ist es, immer positiv nach vorne zu sehen und in allem einen guten Grund zu erkennen. Allerdings verhängt sich mir diese Eigenschaft oft auch als größte Schwäche, da ich dadurch meine manchmal fehlende Disziplin bzw. Ehrgeiz entschuldigen kann.

Worin siehst du die herausragendste und worin die verwerflichste Leistung menschlichen Geistes?
Die herausragendste Leistung des menschlichen Geistes, aber zugleich auch die verwerflichste, ist die Erfindung bzw. die Nutzung des Smartphones. Zwar bin ich selbst viel und gerne über Handy sozial aktiv, doch würde ich mir oft wünschen, dass der Wert und dessen Abhängigkeit wieder etwas abnimmt und die Menschen sich mehr auf die reale Welt konzentrieren.

Beruf und Privatleben, wie verträgt sich das bei dir?
Da ich im Studium gute Freunde gefunden habe und auch am Wochenende öfter in meinem Heimatort zu Hause bin, habe ich das Glück, dass ich meine Familie und Kindheitsfreunde als auch meine Freunde in Regensburg oft sehen kann. Stressig wird es bei mir dafür immer zur Klausurenphase, aber da muss ich dann eben für ein paar Wochen zurückstecken und mich auf das Lernen konzentrieren. Die Zeit danach genieße ich mit meinen Freunden und meiner Familie dann aber wieder umso mehr.

Welche Eigenschaften schätzt du an anderen Menschen und welche verachtest du?
Ich schätze die Eigenschaften Hilfsbereitschaft und Versöhnung. Ich verachte es deshalb, wenn man nur an sich selbst denkt und mag es auch nicht, wenn man stark nachtragend ist.

Was macht dich richtig wütend und worüber kannst du dich narrisch freuen?
Über was ich mich wirklich narrisch freuen kann, sind Sternschnuppen. Es klingt vielleicht etwas romantisch, aber ich glaube wirklich daran, dass der Wunsch einer Sternschnuppe in Erfüllung gehen kann. Was mich persönlich richtig wütend macht, ist schwer zu sagen, da ich mich eigentlich so schnell nicht aus der Ruhe bringen lasse.

Hattest du als Kind ein bestimmtes Vorbild?
Meine Familie war schon immer mein Vorbild, da meine Eltern als auch meine Schwester viele positive Eigenschaften besitzen, die ich mir gerne abschaue. Ein Vorbild aus den Medien in dem Sinne hatte ich nicht, jedoch hab ich als Kind schon öfter mal für die Hauptdarsteller beliebter Filmen oder Serien geschwärmt.

Stell dir vor, du hättest 24 Stunden lang eine Zeitmaschine zur Verfügung. Welches Reiseziel würdest du am liebsten ansteuern und warum?
Da ich dieses Jahr schon öfter im Urlaub war, bin ich jetzt eigentlich ganz froh, die Zeit hier genießen zu können und mich mit den Leuten aus meiner gewohnten Umgebung zu verabreden. Eine Zeitmaschine würde ich eher nutzen, um in die Vergangenheit zu reisen. Gerne würde ich nochmal den unbeschwerten, sorglosen Alltag meiner Kindheit für einen Tag auskosten.

Weinst du manchmal?
Ja, inzwischen fällt es mir leichter zu weinen und es zuzugeben, wenn ich traurig bin. Darüber bin ich froh, da diese Eigenschaft oft etwas Heilsames hat.

Was ist dein größter Lebenstraum?
Da ich glücklich bin mit dem, was ich habe, wünsche ich mir, dass ich meine Freunde für den Rest meines Lebens beibehalte und auch nach wie vor viel Zeit mit meiner Familie verbringen kann. Außerdem wünsche ich mir, dass ich in meinem späteren Beruf viel Freude habe und irgendwann eine harmonische Familie gründen werde.

Kannst du dir vorstellen, ein Ministeramt zu bekleiden?
Das Amt ist eine riesige Verantwortung und im Moment als Studentin wäre es für mich schwer vorstellbar. Aber wer weiß, mit ein bisschen Erfahrung könnte ich mir schon vorstellen, mich gerade für die Belange von Familien und Kindern einzusetzen. Aber zuerst mal muss ich das Studium abschließen.

Was ist dein Hobby?
Berg gehen, Ski fahren, Reisen.

Welches Buch liegt zurzeit auf deinem Nachttisch?
Da für mein Deutschstudium eine Hausarbeit ansteht, liegt zurzeit „Der Sandmann“ von E.T.A. Hoffmann auf meinem Nachttisch. Allerdings ist dieses Buch bisher noch unberührt.

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Angenommen, du hättest als Regensburger Bürgermeisterin drei Wünsche frei – welche wären das?
1. Öfter Lichterspiele am Dom.
2. Günstigeres Semesterticket für Studenten und Rentner.
3. Mehr Parkplätze/-häuser schaffen, allerdings ist das alles in allem Kritik auf hohem Niveau.

Was isst du am liebsten?
Nudeln in allen Variationen.

Was findest du komisch?
Ich finde es komisch, dass mich Peter Pan als Kind nie ins Nimmerland geholt hat, obwohl ich mehrere Nächte darauf gewartet habe.

Welche Frage hast du vermisst und welche Antwort würdest du darauf geben?
Die Frage, wieso ich Regensburg so sehr mag und was mir an der Stadt besonders gut gefällt. Die Antwort darauf ist, dass ich die vielen kleinen Gassen und das Urlaubsgefühl, welches sich im Sommer in mir ausbreitet, sehr zu schätzen weiß. Außerdem finde ich es immer wieder schön, dass die Regensburger so offen und hilfsbereit sind. Man fühlt sich sehr willkommen und sich hier einzuleben, war glücklicherweise nicht schwer.

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