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Die Nationale Dekade gegen Krebs hat die onkologische Versorgung auf die nationale politische Agenda gerufen. Doch wie ist es eigentlich um die Krebstherapie hier vor Ort bestellt? Das University Cancer Center Regensburg (UCC-R) als Teil des Comprehensive Cancer Center Ostbayern (CCCO) gibt Auskunft.
In Bayern sind die Ausfallzeiten im Job im vergangenen Jahr wieder gestiegen. Nach einer aktuellen Auswertung aller Krankmeldungen der DAK-Gesundheit kletterte der Krankenstand im Freistaat von 3,6 auf 3,7 Prozent. Der Anstieg lag damit im Bundesschnitt. Dennoch hatten die Bayern – gemeinsam mit den Baden-Württembergern – den bundesweit niedrigsten Krankenstand (Bund: 4,2 Prozent).
Um die Trainingsmethoden für angehende Handchirurgen zu verbessern, hat Johannes Maier sich in seiner Promotionsarbeit an eine möglichst reelle Imitation der menschlichen Hand gewagt. Für das chirurgische Training an Virtual Reality-basierten Simulatoren hat er ein Handphantom entwickelt, das mithilfe eines 3D-Druckers hergestellt wird.
Bei älteren Menschen ist die Angst davor besonders ausgeprägt. Das zeigt eine aktuelle und repräsentative Forsa Umfrage im Auftrag der DAK Gesundheit in Bayern. Danach begründen die Meisten ihre Sorge damit, dass die Krankheit jeden treffen kann und sie dann auf die Pflege von anderen angewiesen wären.
Vier Millionen Menschen in Deutschland leiden an seltenen Erkrankungen. Da vom jeweiligen Krankheitsbild nicht mehr als fünf pro 10.000 Einwohner betroffen sind und entsprechend wenige  Erfahrungen vorliegen, vergehen oft Jahre, bis die richtigen Diagnosen gestellt sind und Behandlungen greifen.
Rund 200 Patienten des Universitätsklinikums Regensburg (UKR) haben im Rahmen einer hausinternen Befragung ihren Klinikaufenthalt im UKR bewertet. Sie zeigten sich besonders mit der Behandlungsqualität sowie der Betreuung durch Ärzte und Pfleger sehr zufrieden.
Das Krankenhaus Barmherzige Brüder Regensburg bietet im Rahmen eines Forschungsprojektes älteren Patienten ein 12-monatiges häusliches Nachsorgeprogramm an. Es soll die Versorgung betagter Menschen beim Übergang vom Krankenhaus ins eigene Zuhause verbessern. Die wissenschaftliche Studie wird mit 3,7 Millionen Euro vom Innovationsfonds des Gemeinsamen Bundesausschusses gefördert.

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