Artikel mit den Tags: Theater am Bismarckplatz

In einer durch den Krieg gezeichneten Gesellschaft versuchen der junge Jäger Max und Agathe, die Tochter des Erbförsters, ihre Hoffnung auf ihr gemeinsames Glück zu verwirklichen. Doch die beiden sind gefangen in patriarchalen Strukturen und können sich von gesellschaftlichen Erwartungen nicht befreien.
Der Beginn des Stücks erinnert eher an eine Familiensoap mit den üblichen Neckereien zwischen den Mitgliedern, doch schnell wird klar, dass die verschiedenen Protagonisten in dieser heilen Stubenwelt alles andere als glücklich sind. Mit klarer und moderner Sprache zeigt sich eine Familienhölle, in der der Alkoholismus nur noch eine Begleiterscheinung ist.

© Regensburger Stadtzeitung