Aus bayerischen Polizeiberichten | Regensburg: Polizei „vergisst“ Täterbeschreibung?

Aus bayerischen Polizeiberichten | Regensburg: Polizei „vergisst“ Täterbeschreibung?

Pressemitteilung der Polizeiinspektion Regensburg Süd vom 22.08.2024. Der Text wurde von der Regensburger Stadtzeitung nicht verändert.

Bargeld entwendet

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Regensburg. Samstagabend, 17.08.2024 wurde einem jungen Mann Bargeld entwendet.

Gegen 19:45 Uhr befand sich der 26-jährige Geschädigte zwischen Am Ölberg und Augustinerplatz, als dieser von vier bislang unbekannten männlichen Personen angesprochen wurde. Einer der Männer drückte den 26-Jährigen gegen eine Wand und forderte ihn auf sein Bargeld auszuhändigen. Daraufhin übergab er einen mittleren dreistelligen Eurobetrag, danach flüchteten die Tatverdächtigen. Der 26-Jährige blieb unverletzt.

Die Polizei sucht nun Zeugen, welche den Vorfall beobachtet haben und Angaben zu den Tatverdächtigen machen können. Diese werden gebeten sich mit der Polizeiinspektion Regensburg Süd unter Tel. 0941/506-2001 in Verbindung zu setzen.

 

Was auffällt – und das nicht zum ersten Mal: Die Polizei scheut davor zurück, die Nationalität oder etwas, was darauf hindeutet, zu nennen. Dabei dürfte eine fehlende Täterbeschreibung die Öffentlichkeitsfahndung verkomplizieren. Erst auf unsere Nachfrage konkretisiert die Polizeiinspektion Regensburg Süd: „Die Tatverdächtigen werden wie folgt beschrieben: männlich, ca. 30 Jahre, südländisches Aussehen, schlanke Statur. Einer der Tatverdächtigen wird zudem mit schwarzen Haaren, Oberlippenbart und Koteletten beschrieben. Dieser sprach akzentfreies Hochdeutsch.“

Eine ebenfalls kuriose Täterbeschreibung gab es Anfang Juni: Das Polizeipräsidium Oberpfalz gab lediglich an, dass der Tatverdächtige zwischen 180 und 190 cm groß sei und als Oberbekleidung ein T-Shirt trage (wir haben berichtet). Was soll das? Wir bleiben diesen und ähnlichen Fällen auf der Spur

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