1,9 Millionen Euro für Park and Ride im Landkreis Regensburg

1,9 Millionen Euro für Park and Ride im Landkreis Regensburg

Rund 1,9 Millionen Euro fließen in naher Zukunft in den Ausbau der Park-and-Ride-Anlagen (P+R) im Landkreis Regensburg. An acht von insgesamt 13 Bahnhöfen in Landkreisgemeinden werden nach derzeitigem Stand etwa 270 Pkw-Stellplätze und 30 Fahrradstellplätze neu entstehen. Aktuell stehen 780 Kfz- und 503 Fahrradstellplätze für die Pendler zur Verfügung. Unterstützt werden die örtlichen Kommunen dabei von der landkreiseigenen Nahverkehrsgesellschaft (GFN), die die Koordination für den Ausbau dieses Angebotes übernommen hat.

- Anzeige -

Die GFN, ein Tochterunternehmen des Landkreises, berät und unterstützt die Gemeinden auch gegenüber der Deutschen Bahn und dem Freistaat Bayern. Rund 1,5 Millionen Euro sind als Fördergelder des Freistaats für die acht Projekte zu erwarten. Der Eigenanteil der Gemeinden hierfür beträgt mindestens 400.000 Euro, denn über die förderfähigen Kosten hinaus können noch weitere Ausgaben notwendig sein.

Bereits abgeschlossen ist der P+R-Ausbau in Eggmühl. Die Gemeinde Laaber hat bereits einen entsprechenden Förderantrag eingereicht und der Gemeinde Deuerling liegt schon eine Förderzusage vor. Für Obertraubling und Köfering ist ein solcher Vertrag in Vorbereitung. Weitere Ausbaupläne gibt es für Beratzhausen, Undorf und Etterzhausen. Erste Gespräche wurden mit Sünching und Hagelstadt geführt.

„Mit dem Ausbau der P+R-Anlagen leisten unsere Gemeinden im Landkreis einen bedeutenden Beitrag zur Entzerrung der Pendlerströme auf der Straße“, erklärt Landrätin Tanja Schweiger, denn beim Umstieg vom PKW auf den Zug komme den Park-and-Ride-Plätzen eine wichtige Schnittstellenfunktion zu. Ziel sei es, den öffentlichen Personennahverkehr in der Region Regensburg so zu stärken, dass für möglichst viele Pendler eine attraktive Alternative zum eigenen Auto entsteht.

Hintergrund

Für den – in der Zuständigkeit der Gemeinden liegenden – Bau bzw. Ausbau von P+R-Anlagen gewährt der Freistaat Bayern hohe Zuschüsse. Rund 50 Prozent fließen über das Bayerische Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz (BayGVFG) und 5 Prozent über das Finanzausgleichsgesetz (FAG), falls die zuwendungsfähigen Kosten 100.000 Euro übersteigen. Weitere 25 Prozent sind derzeit über eine Sonderförderung aus Mitteln für die Luftreinhaltung abrufbar, sodass die maximale Förderung der zuwendungsfähigen Kosten bei bis zu 80 Prozent liegen kann. Kosten für Grunderwerb und Zuwege sind zusätzlich förderfähig. Das Bundesumweltministerium und die Deutsche Bahn haben darüber hinaus ein Sonderprogramm (Bike+Ride-Offensive) aufgelegt, das mit einer Förderhöhe von insgesamt maximal 90 Prozent die Schaffung von bis zu 100.000 neuen Fahrradstellplätzen an Bahnhöfen zum Ziel hat.

Bildunterschrift

Rund 1,9 Mio. €  sollen in den Ausbau der P+R-Anlagen um Regensburg fließen.

Magazin weitere Artikel

In & Out | August/September 2019 – Rückblick

In & Out | August/September 2019 – Rückblick

1991 erschien die erste schonungslose Abrechnung in In-&-Out-Form in der RSZ. Das erste Out kassierte übrigens OB Christa Meier, weil sich im ersten Jahr ihrer Amtszeit gar nichts in Sachen Wohnungsbau oder neues Eisstadion getan hatte.

>> weiterlesen

Nachgefragt | Der Dauergast

Nachgefragt | Der Dauergast

Joachim Wolbergs hat in der Stadtzeitung mehr Schlagzeilen gemacht als jeder andere. Zuletzt mit einem großen Kampf, der ihm viel Respekt einbrachte. Doch er scheint weiter in seiner eigenen Welt zu leben.

>> weiterlesen

Nachgefragt | Die Baumpaten und das ökologische Bewusstsein der Stadtzeitung

Nachgefragt | Die Baumpaten und das ökologische Bewusstsein der Stadtzeitung

Die Schönheit Regensburgs gilt es zu bewahren. Deshalb scheute die Regensburger Stadtzeitung nicht die Auseinandersetzung mit der Stadtspitze, griff sie an, als sie den Donaumarkt mit dem Museumsklotz noch hässlicher machte, als er als Parkplatz war, oder als sie die Steinerne Brücke verschandelte.

>> weiterlesen

Nachgefragt | Der Abkassierer

Nachgefragt | Der Abkassierer

Ein Politiker, mit dem sich die Stadtzeitung öfter beschäftigte, ist der frühere SPD-Fraktionschef Norbert Hartl (heute 71). Hartl sitzt seit 1978 im Stadtparlament, bis zum Korruptionsprozess tat er das für die Genossen im Rathaus. er gilt nach außen als Stadtrat, den ein selbstloses Engagement im Sozialbereich antreibt. Doch so ganz selbstlos ist das alles gar nicht.

>> weiterlesen

Nachgefragt | Unger, Unger immer wieder Unger!

Nachgefragt | Unger, Unger immer wieder Unger!

Ein Mann, der es auch immer wieder in die Schlagzeilen der Stadtzeitung schafft, ist Kulturreferent Klemens Unger. Denn er beweist immer wieder, dass er es nicht kann.

>> weiterlesen

Nachgefragt | 1984

Nachgefragt | 1984

Was in dem Jahr in Regensburg passierte, als die Stadtzeitung gegründet wurde.

>> weiterlesen

Nachgefragt | Die Goldgräberstimmung

Nachgefragt | Die Goldgräberstimmung

Der Anfang war mit dem Erstling gemacht. Konsequent war die Mannschaft der Regensburger Stadtzeitung in ihrem Bestreben, anders zu sein als bestehende Studentenzeitungen. Frischer, frecher, freizügiger. Mit Boulevard-Geschichten, Klatsch, Frivolem und lässigem Feuilleton.

>> weiterlesen

Nachgefragt | Schöne und nackte Mädchen

Nachgefragt | Schöne und nackte Mädchen

Jede Boulevardzeitung hatte ihr schönes Mädchen von Seite 1. Garniert mit mehr oder weniger sinnigen Sprüchen, war die Frau rechts oben auch in den Anfangsjahren der Stadtzeitung ein echter Hingucker. Ganz nackt war sie nie, eine blanke Brust blitzte des Öfteren vom Titelblatt. Mitunter waren die Damen aber auch komplett bekleidet, zeigten höchstens ein langes Bein.

>> weiterlesen

Nachgefragt | Beamte, Busen, Paragraphen

Nachgefragt | Beamte, Busen, Paragraphen

Die Geburtsstunde der Regensburger Stadtzeitung. Mit der Sprache hat es der damals 24-jährige Peter Kittel schon immer gehabt. Flott schreiben, das konnte er. Deshalb war er auch aus dem ländlich geprägten Bayerwald zum Germanistikstudium an die Uni Regensburg gekommen.

>> weiterlesen

© Regensburger Stadtzeitung