
Friedlicher Tag des Bieres
Stadt- und Landkreisbrauereien präsentierten Biervielfalt
Am 23. April 1516 war das Bayerische Reinheitsgebot für Bier in Ingolstadt von Herzog Wilhelm IV. erlassen verkündet worden. Es regelt, dass zur Bierherstellung nur Wasser, Gerste und Hopfen verwendet werden dürfen.
Die Arbeitsgemeinschaft der sieben Regensburger Stadt- und Landkreisbrauereien hatte eingeladen und beim Programm tagsüber mit der Deuerlinger Blasmusik und abends mit der Partyband „Erwin und die Heckflossen“ auf Bewährtes gesetzt. Wichtige für den Erfolg war an diesem Samstag natürlich auch das Wetter mit Sonnenschein und Temperaturen um die 20 Grad. Erwähnt sei der Vollständigkeit halber, dass weder die Sanitätsbereitschaft vom Roten Kreuz noch der Sicherheitheitsdienst einen Vorfall eine Verletzung oder einen sonstigen negativen Vorfall bearbeiten oder protokollieren mussten.
Doch zurück zu den flüssigen „Hauptdarstellern“ des Tages: Was die „Glorreichen Sieben“, also die für diesen Tag seit über 20 Jahren zu einer Arbeitsgemeinschaft zusammengeschlossen Stadt- und Landkreisbrauereien, an Biervielfalt aufgefahren hatten, war wieder ein gelungener Werbefeldzug für Heimat, Qualität und Regionalität.
Aus Eichhofen war die gleichnamige Schlossbrauerei vertreten, aus dem Landkreis Regensburg die Spezialbrauerei Schierling, die Brauerei Goss aus Deuerling und der Prösslbräu vom Adlersberg. Für die Stadt Regensburg repräsentierten die Brauerei Bischofshof, die Brauerei Kneitinger und die Spitalbrauerei. Jeder hatte nicht nur sein „Helles“ im Kühlcontainer dabei, sondern diverse Spezialitäten. Stefan Stang, Geschäftsführer des Verbandes Private Brauereien e.V., war von München nach Regensburg gekommen, um in seiner Rede den vorbildlichen Zusammenhalt unter den Stadt- und Landkreisbrauereien zu loben. Der Verband unterstützt die Initiative zum gemeinsamen Feiern des Reinheitsgebotes ebenso wie der Bayerische Brauerbund.
Die beiden Schirmherrinnen dirigierten gemeinsam zum Abschied von Oberbürgermeisterin Gertrud Maltz-Schwarzfischer den Erzherzog Albrecht-Marsch gemäß dem Motto „Stadt und Land Hand in Hand“. Auch zwei Junggesellenabschiede bekamen Bühnenpräsenz: Marco aus Karlsruhe und Matthias aus Oberösterreich. Der Schlussauftritt gebührte wie immer Kneitinger-Braumeister Albert Kellner, der sich für die vorbildliche Feierdisziplin der Gäste bedankte und dann gemeinsam mit „Erwin und die Heckflossen“ zum Beatles-Klassiker „Let it be“ anstimmte.
Bild oben: Oberbürgermeisterin Gertrud Maltz-Schwarzfischer und Landrätin Tanja Schweiger beim gemeinsamen anzapfen.
- gepostet am: Montag, 27. April 2026








