Aus bayerischen Polizeiberichten | Versuchte Vergewaltigung durch zwei Tunesier in Regensburger Unterführung

Aus bayerischen Polizeiberichten | Versuchte Vergewaltigung durch zwei Tunesier in Regensburger Unterführung

Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Oberpfalz vom 13.04.2026. Der Text wurde von der Regensburger Stadtzeitung nicht verändert.

Versuchte Vergewaltigung – Zwei Tatverdächtige in Haft

- Anzeige -
REGENSBURG. Am Donnerstag, 9. April 2026, gegen 4 Uhr, kam es im Bereich der Unterführung von der Landshuter Straße zur Weißenburgstraße zu einer versuchten Vergewaltigung zum Nachteil einer 24-jährigen Frau. Die Kriminalpolizei Regensburg hat die Sachbearbeitung übernommen und ermittelt.

Nach bisherigem Ermittlungsstand stehen zwei Männer, ein 30-jähriger Tunesier, sowie ein 25-jähriger Tunesier, im Verdacht, gemeinschaftlich auf das Opfer eingewirkt zu haben. Die 24-jährige Deutsche wurde durch die beiden Tatverdächtigen körperlich angegangen. Der Vorfall ereignete sich am Donnerstag, 9. April gegen 4 Uhr, in der Unterführung von der Landshuter Straße zur Weißenburgstraße in Regensburg. Im weiteren Verlauf sollen die Tatverdächtigen versucht haben, die 24-Jährige sexuell zu bedrängen. Dieser gelang es, sich aus der Situation zu befreien und sich zu einer nahegelegenen Tankstelle zu begeben, von wo aus die Polizei verständigt wurde. Im Rahmen der sofort eingeleiteten Fahndungsmaßnahmen konnten die beiden Tatverdächtigen durch Einsatzkräfte der Polizeiinspektion Regensburg Süd in unmittelbarer Tatortnähe angetroffen und vorläufig festgenommen werden. Die 24-Jährige erlitt leichte Verletzungen. Die Kriminalpolizeiinspektion Regensburg übernahm die weiteren Ermittlungen. Es wurden umfangreiche Spurensicherungsmaßnahmen durchgeführt. Gegen die beiden Tatverdächtigen wird nun wegen des Verdachts einer versuchten Vergewaltigung ermittelt.

Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Regensburg wurden beide Tatverdächtigen am vergangenen Freitag, 10. April, einem Ermittlungsrichter am Amtsgericht Regensburg vorgeführt. Dieser erließ für beide U-Haftbefehle. Die beiden Männer wurden in Justizvollzugsanstalten eingeliefert.

 

Wie die Mittelbayerische Zeitung (MZ) am 13.04.2026 berichtet, ist das nicht der einzige Fall, in dem die Unterführung zwischen Landshuter Straße zur Weißenburgstraße zum Tatort wurde. Im September 2021 soll eine 38-Jährige bei derselben Unterführung zu Boden gerungen und vergewaltigt worden sein. Der mutmaßlich arabisch aussehende Tatverdächtige sei bis heute nicht gestellt worden. Im Sommer 2019 habe sich ein zu dem Zeitpunkt 23-Jähriger Mann mit Migrationshintergrund in der Unterführung an einem Mädchen vergangen. Das lasche Urteil damals: 22 Monate auf Bewährung, so die MZ.

  • Tags:
  • gepostet am: Dienstag, 14. April 2026

Polizeiberichte weitere Artikel

Am Sonntagnachmittag haben drei Tatverdächtige einen 27-jährigen Mann in Regensburg zur Herausgabe von Geld aufgefordert.

>> weiterlesen

Am Dienstag informierte die Polizeiinspektion Regensburg über einen sexuellen Übergriff an einer jungen Frau durch einen Fahrdienst.

>> weiterlesen

Am Sonntag informierte die Leitstelle der Agilis-Bahn die Bundespolizei über ein Graffito an einem abgestellten Zug.

>> weiterlesen

In der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag wurden zwei Menschen dabei beobachtet, wie sie einen Getränkeautomaten einer Gaststätte in Stadtamhof aufbrachen.

>> weiterlesen

Der Staatsanwaltschaft Traunstein und der Bundespolizeiinspektion Freilassing ist am Dienstag ein Schlag gegen die organisierte Schleuserkriminalität gelungen.

>> weiterlesen

Am vergangenen Wochenende verzeichnete die Bundespolizeiinspektion Freilassing bei Grenzkontrollen erneut zahlreiche Fahndungstreffer.

>> weiterlesen

Die Bundespolizei hat Sonntagnachtan der B2 nahe Mittenwald einen mutmaßlichen Schleuser gefasst.

>> weiterlesen

Ein 28-Jähriger hat am 24. Juni am Hauptbahnhof München mehrere Reisende belästigt.

>> weiterlesen

Die Bundespolizei hat am Donnerstag einen per Haftbefehl gesuchten 52 jährigen türkischen Staatsangehörigen im Terminal 1 festgenommen.

>> weiterlesen

© Regensburger Stadtzeitung