Elektromobilität weiterhin Wachstumstreiber für das BMW Group Werk Regensburg

Elektromobilität weiterhin Wachstumstreiber für das BMW Group Werk Regensburg

Jedes fünfte Fahrzeug aus der Regensburger Produktion im ersten Quartal 2023 vollelektrisch

Rund 30.000 Hochvoltbatterien seit Inbetriebnahme des E-Komponentenstandorts in der Leibnizstraße – CO2 –freier Logistiktransport der Hochvoltbatterien mittels eLKW
Über 350 Mio. € Investitionen ins Regensburger Fahrzeugwerk bis Ende des Jahres

Im BMW Group Werk Regensburg ist die Transformation hin zur Elektromobilität in vollem Gange: Allein im ersten Quartal dieses Jahres war jedes fünfte am Oberpfälzer Produktionsstandort gefertigte Automobil ein vollelektrischer BMW iX1*. Das Fahrzeug ist das kleinste Modell der BMW Sports Activity Vehicles – und das erste vollelektrische Modell (Battery Electric Vehicle – kurz: BEV), das seit Ende vergangenen Jahres am BMW Group Standort Regensburg gefertigt wird.

Britta Erdmann Dr Sven Jochmann

Britta Erdmann (Leiterin Montage bei BMW Harting) und Dr. Sven Jochmann (Leiter Batterieproduktion der BMW Group Werke Dingolfing und Regensburg). © BMW Group Regensburg.

„Die Elektromobilität ist weiterhin ein Wachstumstreiber für das BMW Group Werk Regensburg. Der BMW iX1 aus Oberpfälzer Produktion kommt bei Kunden in aller Welt hervorragend an und sorgt für zusätzliches Produktionsvolumen am Standort,“ sagt Carsten Regent, Leiter des BMW Group Werks Regensburg. „Im Rahmen der BMW iFACTORY werden wir als Werk Regensburg weiter die Transformation gestalten und ab Ende des Jahres den vollelektrischen BMW iX2 hier am Standort fertigen. Er ist bereits das zweite BEV-Angebot von BMW in der volumenstarken Kompaktklasse.“

Bis Ende des Jahres wird das Unternehmen am Produktionsstandort Regensburg rund 500 neue Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter fest einstellen und über 350 Millionen Euro in die Fahrzeugproduktion investieren. Bereits 2022 kündigte die BMW Group an, dass schon 2024 mindestens jeder dritte BMW aus den bayerischen Fahrzeugwerken ein Elektroauto sein soll.

Hochvoltbatterien aus benachbarter E-Komponentenfertigung

Doch nicht nur Elektrofahrzeuge entstehen am Regensburger Standort. In unmittelbarer Nachbarschaft zum Fahrzeugwerk werden auch die Hochvoltbatterien für die Elektrofahrzeuge montiert. Die E- Komponentenfertigung (Werk 6.11) in der Leibnizstraße umfasst eine Fertigungsfläche von rund 45.000 Quadratmetern. Seit der Inbetriebnahme im Herbst 2022 haben die rund 600 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bis dato rund 30.000 Hochvoltbatterien für die Regensburger Fahrzeugproduktion montiert.

„Die enge Anbindung der Komponenten- an die Fahrzeugproduktion ist Teil unserer Strategie. Innerhalb von weniger als zwei Jahren haben wir unser Komponentenwerk in der Leibnizstraße komplett für die Elektromobilität umgebaut“, sagt Markus Fallböhmer, Leiter Batterieproduktion bei der BMW Group. In die neue E-Komponentenfertigung an der Leibnizstraße sind bis heute insgesamt rund 270 Millionen € Investitionen geflossen. 2021 war zunächst die erste von heute insgesamt fünf Lackieranlagen für Batteriezellen in Betrieb gegangen. Im Herbst 2022 startete dann die komplette Montagelinie für Hochvoltbatterien. Die Batteriezellen werden dabei zunächst vorbehandelt und lackiert, dann zu Batteriemodulen montiert und schlussendlich zu Hochvoltbatterien verbaut.

Die Batteriezellen selbst bezieht die BMW Group von Partnern, die diese nach genauen Vorgaben des Unternehmens herstellen. Die BMW Group setzt dabei unterschiedliche Batteriezellen ein – je nachdem, welche für das jeweilige Fahrzeugkonzept die besten Eigenschaften liefern.

CO 2 -freier Logistiktransport der Hochvoltbatterien mittels eLKW

Die fertigen Hochvoltbatterien werden mittels emissionsfreier Intralogistik – durch eLKWs – vom Standort Leibnizstraße an das Neutraublinger Automobilwerk geliefert und dort in die BMW iX1 Fahrzeuge verbaut. Ein weiterer Beleg also, dass die BMW Group ihre Elektrifizierungsstrategie konsequent umsetzt – auch in Regensburg.

1,6 Mrd. Euro in E Komponenten an deutschen Standorten investiert

Bis heute hat die BMW Group insgesamt mehr als 1,6 Mrd. Euro in E- Komponentenfertigungen an den deutschen Standorten Dingolfing, Leipzig und Regensburg investiert. Hier sind aktuell mehr als 3.500 Mitarbeiter in der Produktion von E-Komponenten beschäftigt.

*CO2 -EMISSIONEN & VERBRAUCH.

BMW iX1 xDrive30: Stromverbrauch kombiniert: 18,1 – 16,8 kWh/100 km; CO2 -Emissionen kombiniert: 0 g/km gemäß WLTP; Angaben gemäß NEFZ: –
www.bmwgroup-werke.com/regensburg/de.html

 

 

  • gepostet am: Samstag, 22. April 2023

Magazin weitere Artikel

Aus bayerischen Polizeiberichten | Super-Recognizer erkennt gesuchten tunesischen Dieb am Regensburger Bahnhof

Aus bayerischen Polizeiberichten | Super-Recognizer erkennt gesuchten tunesischen Dieb am Regensburger Bahnhof

Am Samstag hat ein Super-Recognizer der Bundespolizeiinspektion Waldmünchen einen Mann erkannt, der wegen Diebstahls gesucht wurde.

>> weiterlesen

Aus bayerischen Polizeiberichten | Passau: Fahndung nach flüchtigem Syrer

Aus bayerischen Polizeiberichten | Passau: Fahndung nach flüchtigem Syrer

Vergangenen Freitag flüchtete eine männliche Person nach einer richterlichen Vorführung. Die Fahndungsmaßnahmen dauern an.

>> weiterlesen

Aus bayerischen Polizeiberichten | Aktionstag zur Bekämpfung von Hasspostings

Aus bayerischen Polizeiberichten | Aktionstag zur Bekämpfung von Hasspostings

Im Rahmen des bundesweiten Aktionstags zur Bekämpfung von Hasspostings hat die Kriminalpolizei Regensburg am 25. Februar 2026 gezielte Ermittlungen gegen zwei Männer im Alter von 36 und 48 Jahren durchgeführt.

>> weiterlesen

Nachgefragt | Drogenhotspot Maxstraße – geht Regensburg das Problem endlich an?

Nachgefragt | Drogenhotspot Maxstraße – geht Regensburg das Problem endlich an?

Die Maximilianstraße in Regensburg – ein Drogenhotspot selbst an helllichtem Tag. Auch die MZ hat sich des Themas inzwischen angenommen.

>> weiterlesen

Nachgefragt | Kommunalwahl am 8. März: Schicksalswahl für unsere Stadt

Nachgefragt | Kommunalwahl am 8. März: Schicksalswahl für unsere Stadt

Regensburg steht vor gewaltigen Problemen – kann die Kommunalwahl Abhilfe schaffen?

>> weiterlesen

Mehr Klartext wagen! | Darüber lacht ganz Bayern: Regensburg verbietet „Lumumba“ auf dem städtischen Christkindlmarkt wegen Rassismus-Vorwürfen

Mehr Klartext wagen! | Darüber lacht ganz Bayern: Regensburg verbietet „Lumumba“ auf dem städtischen Christkindlmarkt wegen Rassismus-Vorwürfen

Die Stadt Regensburg hat auf Initiative des sog. ‚Ausländerbeirats’ beschlossen, auf ihrem Christkindlmarkt am Neupfarrplatz den Getränkenamen „Lumumba“ (heißer Kakao mit einem Schuss Rum) künftig zu verbieten.

>> weiterlesen

Requiem in d-Moll op. 9 von Maurice Duruflé

Requiem in d-Moll op. 9 von Maurice Duruflé

15.03., Stadtpfarrkirche St. Anton, 16:00

Maurice Duruflés Requiem in d-Moll op. 9 ist eine intime, zugleich kraftvolle Vertonung der lateinischen Totenmesse. In einer sparsamen, fast meditativen Klangwelt verbindet Duruflé gregorianische Melodien mit impressionistischen Klangnuancen, getragen von klarer Stimmführung und virtuosem Orgelspiel.

>> weiterlesen

Mehr Klartext wagen! | Alte Mälzerei: Sicherheit vor Ideologie!

Mehr Klartext wagen! | Alte Mälzerei: Sicherheit vor Ideologie!

Die Debatte um die Kapazitätsbegrenzung in der Alten Mälzerei wegen Brandschutzauflagen wird im Regensburger Wahlkampf gerade aus der linken Ecke künstlich befeuert.

>> weiterlesen

Kultfilm „Ritter der Kokosnuss“ als Musical

Kultfilm „Ritter der Kokosnuss“ als Musical

28.03. (20:00) / 29.03. (19:00), Kurhaus Bad Abbach

Neben „Das Leben des Brian“ ist „Die Ritter der Kokosnuss“ der wohl bekannteste und beliebteste Film der legendären Komikertruppe Monty Python aus England. 
Im Oktober 2024 feierte die Musical-Umsetzung „Spamalot“ vom OVIGO Theater eine fulminante Premiere in der Schwarzachtalhalle Neunburg vorm Wald. Das Stück lief jahrelang auch erfolgreich am New Yorker Broadway oder in London. 

>> weiterlesen

© Regensburger Stadtzeitung