Aus bayerischen Polizeiberichten | Bundespolizei greift Migranten bei Grenzkontrollen auf

Aus bayerischen Polizeiberichten | Bundespolizei greift Migranten bei Grenzkontrollen auf

Pressemitteilung der Bundespolizeidirektion München vom 14.05.2025. Der Text wurde von der Regensburger Stadtzeitung nicht verändert.

Fehlende, gefälschte und erschlichene Dokumente/ Bundespolizei greift drei Migranten auf

- Anzeige -
Lindau (ots) Am Sonntag (11. Mai) hat die Bundespolizei am Grenzübergang Hörbranz (BAB 96) zwei turkmenische Migranten gestoppt. Einer war ohne die notwendigen Grenzübertrittspapiere, der andere ohne Fahrerlaubnis und mit einem gefälschten Führerschein unterwegs. Außerdem ertappten die Beamten einen nigerianischen Busreisenden. Der Mann hatte bereits zum zweiten Mal bei der Beantragung eines Visums falsche Angaben gemacht.

In der Nacht auf Sonntag stoppten Bundespolizisten ein Auto mit Berliner Kennzeichen. Der 25-jährige Beifahrer führte lediglich seine deutsche Aufenthaltsgestattung bei sich. Mit diesem Dokument ist der Migrant nicht berechtigt, aus Deutschland aus- und wieder einzureisen. Die Polizisten fanden heraus, dass gegen den Asylbewerber eine Aufenthaltsermittlung der Ausländerbehörde im Zusammenhang mit seinem Verfahren vorlag. Der Mann wird sich nun wegen versuchter unerlaubter Einreise verantworten müssen. Die Beamten nahmen die Aufenthaltsgestattung in Verwahrung und entließen den Migranten, der sich nun bei der für ihn zuständigen Ausländerbehörde melden muss, auf freien Fuß. Der 29-jährige Fahrer verfügte über einen gültigen Reisepass und deutschen Aufenthaltstitel. Zudem händigte der Mann einen turkmenischen Führerschein aus, der jedoch nicht mehr zum Fahren in Deutschland berechtigte. Bei der anschließenden Durchsuchung fanden die Beamten außerdem einen gefälschten ukrainischen internationalen Führerschein. Die Bundespolizisten zeigten den Fahrzeuglenker wegen Beihilfe zur versuchten unerlaubten Einreise, Fahrens ohne Fahrerlaubnis und Verschaffens falscher amtlicher Ausweise an. Die Beamten untersagten dem Fahrzeuglenker die Weiterfahrt und nahmen die Autoschlüssel in Verwahrung. Der Beschuldigte wurde schließlich entlassen.

Am Nachmittag kontrollierten die Bundespolizisten einen nigerianischen Passagier eines Fernreisebusses (Mailand-München). Der Mann verfügte neben seinem Reisepass über ein Schengenvisum für einen touristischen Kurzaufenthalt, welches das französische Konsulat stellvertretend für die Niederlande ausgestellt hatte. Die Beamten ermittelten, dass der 39-Jährige bei der Beantragung des Visums falsche Angaben gemacht hatte. Der Mann gab schließlich zu, dass er nur nach Italien und Deutschland reisen wollte. Einen Aufenthalt in Frankreich oder den Niederlanden, wo er sogar für die Visumserteilung eine Hotelreservierung vorgenommen hatte, war jedoch nie geplant. Im Pass des Nigerianers befand sich außerdem ein norwegisches Touristenvisum, welches über den Jahreswechsel von 2022 auf 2023 gültig war. Auch in diesem Fall stellte sich heraus, dass der Mann Norwegen nie betreten hatte. Die Bundespolizisten zeigten den Busreisenden wegen Visaerschleichung sowie versuchter unerlaubter Einreise an und annullierten das Visum. Der Nigerianer, der über ein gültiges Rückflugticket ab Mailand verfügte, erhielt ein vierjähriges Einreise- und Aufenthaltsverbot für die Bundesrepublik und wurde schließlich nach Österreich zurückgewiesen.

  • Tags:
  • gepostet am: Sonntag, 18. Mai 2025

Magazin weitere Artikel

Nachgefragt | Irreguläre Migration – Die Mutter aller Probleme?

Nachgefragt | Irreguläre Migration – Die Mutter aller Probleme?

In der Maximilianstraße in Regensburg verkaufen Migranten als Drogendealer am helllichten Tag ihre Ware  ein gesamtdeutsches Problem?

>> weiterlesen

Nachgefragt | Schockschlag-Affäre: Zu Unrecht Denunzierter Polizeibeamter endgültig freigesprochen

Nachgefragt | Schockschlag-Affäre: Zu Unrecht Denunzierter Polizeibeamter endgültig freigesprochen

Bei einem Verhör versucht ein irakischer Drogendealer sein Handy zu zerbrechen. Mit einem „Schockschlag“ kann ein Kripobeamter dies verhindern.

>> weiterlesen

Nachgefragt | Es geschieht am helllichten Tag: Dealermafia hat Maxstraße fest im Griff

Nachgefragt | Es geschieht am helllichten Tag: Dealermafia hat Maxstraße fest im Griff

Dealer, Spritzen und Urin: Die Maximilianstraße in Regensburg hat sich spätestens im letzten Jahr zu einem kriminellen Brennpunkt entwickelt.

>> weiterlesen

Aus bayerischen Polizeiberichten | Vier ukrainische Ladendiebinnen gestellt

Aus bayerischen Polizeiberichten | Vier ukrainische Ladendiebinnen gestellt

In einem Drogeriemarkt in der Regensburger Innenstadt entwendeten am frühen Samstagnachmittag vier Frauen hochwertiges Parfüm.

>> weiterlesen

Aus bayerischen Polizeiberichten | Schlägerei in der Obermünsterstraße Regensburg

Aus bayerischen Polizeiberichten | Schlägerei in der Obermünsterstraße Regensburg

Am Freitag kam es gegen 03:30 Uhr zu einer körperlichen Auseinandersetzung zwischen mehreren Personen in der Obermünsterstraße in Regensburg.

>> weiterlesen

Aus bayerischen Polizeiberichten | Syrischer Schwarzfahrer mit Kokain in der Jacke

Aus bayerischen Polizeiberichten | Syrischer Schwarzfahrer mit Kokain in der Jacke

Am Donnerstag hat die Bundespolizei bei einem 19-jährigen Syrer ein Plastikröhrchen mit Kokain beschlagnahmt. Der Mann war mit drei Freunden im Zug ohne Fahrschein von Nürnberg nach Regensburg unterwegs.

>> weiterlesen

Aus bayerischen Polizeiberichten | Regensburg: Südländische Betrüger sprühen mit Pfefferspray

Aus bayerischen Polizeiberichten | Regensburg: Südländische Betrüger sprühen mit Pfefferspray

Am Montag haben zwei bisher unbekannte Täter am Hauptbahnhof Regensburg zwei Männer mit Pfefferspray besprüht, körperlich angegriffen, bedroht und betrogen.

>> weiterlesen

Aus bayerischen Polizeiberichten | Fahndung: Versuchte Vergewaltigung durch Nordafrikaner in Regensburg

Aus bayerischen Polizeiberichten | Fahndung: Versuchte Vergewaltigung durch Nordafrikaner in Regensburg

In der Weingasse in Regensburg kam es am frühen Morgen des 2. Januar 2025 zu einem Sexualdelikt. Jetzt wurde eine Belohnung in Höhe von 3.000 Euro ausgelobt.

>> weiterlesen

Aus bayerischen Polizeiberichten | Regensburg: Syrer begeht sexuellen Übergriff

Aus bayerischen Polizeiberichten | Regensburg: Syrer begeht sexuellen Übergriff

Am Montag hat sich gegen 19:30 Uhr auf dem Pendlerparkplatz an der Schillerwiese ein Vorfall ereignet, bei dem eine 23-jährige Frau angab, Opfer eines sexuellen Übergriffs geworden zu sein.

>> weiterlesen

© Regensburger Stadtzeitung