Aus bayerischen Polizeiberichten | Nürnberg: Deutscher würgt Polizeibeamtin

Aus bayerischen Polizeiberichten | Nürnberg: Deutscher würgt Polizeibeamtin

Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Mittelfranken vom 18.05.2025. Der Text wurde von der Regensburger Stadtzeitung nicht verändert.

POL-MFR: (506) Mann bedrohte und würgte Polizeibeamtin

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Nürnberg (ots) Am Samstagabend (17.05.2025) griff ein 23-Jähriger in der Nürnberger Südstadt Einsatzkräfte der Polizei an und würgte eine Beamtin. Der Mann wird nun dem Ermittlungsrichter vorgeführt.

Gegen 23.50 Uhr teilte ein Mann der Einsatzzentrale des Polizeipräsidiums Mittelfranken mit, dass er die Kontrolle über sein Handeln verloren habe, erheblich selbstgefährdet wäre und dringend Hilfe benötige. Eine Rettungswagenbesatzung sowie eine Streifenbesatzung der Polizeiinspektion Nürnberg-Süd trafen kurz darauf an der Wohnung des Mannes in der Landgrabenstraße ein.

Zu diesem Zeitpunkt hatte sich der 23-Jährige jedoch eingeschlossen, sodass die Beamten die Wohnung öffneten. Daraufhin bedrohte der Mann zunächst die Beamten mit einer Flasche, schlug im weiteren Verlauf wild um sich und griff die Beamten körperlich an. Hierbei würgte er eine Polizeibeamtin trotz heftiger Gegenwehr massiv am Hals und schlug deren Kopf gegen eine Wand. Kurz darauf gelang es dem zweiten Polizeibeamten den Angriff durch unmittelbaren Zwang zu beenden, den 23-Jährigen am Boden zu fixieren und zu fesseln. Hierbei erlitt dieser leichte Verletzungen.

Die Polizeibeamtin erlitt Hals- und Kopfverletzungen, welche in einem Krankenhaus medizinisch versorgt wurden.

Der 23-Jährige, welcher eine Atemalkoholkonzentration von gut 1,5 Promille aufwies, muss sich nun unter anderem wegen des Verdachts der Bedrohung, der gefährlichen Körperverletzung sowie des tätlichen Angriffs auf Polizeibeamte strafrechtlich verantworten.

Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Nürnberg-Fürth wird der Mann dem Ermittlungsrichter zur Prüfung der Haftfrage vorgeführt.

 

Auf Stadtzeitungsanfrage erklärt das Polizeipräsidium Mittelfranken, der Tatverdächtige habe die deutsche Staatsangehörigkeit. Auf die Frage nach dem Migrationshintergrund antwortet der Sprecher: „Da im Zuge der polizeilichen Sachbearbeitung eine Ahnenforschung nicht vorgesehen ist, kann ich Ihnen Frage 2 nicht beantworten.“

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