Bild: Adobe Firefly
Mystery-Krimi mit Starbesetzung feiert Premiere in Cham
Der Bayerische Wald spielt die Hauptrolle: Im neuen Mystery-Krimi „Im Zeichen des Drachen“ stehen Wälder, Klöster und der Further Drache nicht nur als Kulisse im Hintergrund, sondern prägen die Geschichte maßgeblich mit. Gedreht wurde ausschließlich an Originalschauplätzen – etwa im Kloster Fürstenzell, in den unterirdischen Gängen von Zwiesel und am Großen Arbersee. Premiere ist am 17. September im Cine-World Cham, parallel startet der Film bundesweit im Kino.

Die niederbayerischen Filmemacher Enrico Saller und Marina Hoeft holten dafür bekannte Namen vor die Kamera: Erol Sander, Nastassja Kinski, Erdogan Atalay und Amira Aly spielen zentrale Rollen. Erzählt wird die Geschichte des ehörlosen Ex-Kommissars Michael, der als Berater einen mysteriösen Fall rund um eine Drachensekte übernimmt.
Für Regisseur Saller war das Projekt auch ein Statement für seine Heimat: Mit der eigenen Produktionsfirma Royal Movie Production wollte er zeigen, dass anspruchsvolles Genrekino auch abseits klassischer Filmzentren entstehen kann. Die Landschaft und die historischen Orte seien dabei mehr als bloße Kulisse – sie trügen die Handlung.
Bemerkenswert: Der Film kam ganz ohne Sender oder Filmförderung aus und wurde in nur 20 Drehtagen mit einem deutsch-österreichischen Team realisiert. Unterstützt wurde die Produktion vom Tourismusverband Ostbayern und den Landkreisen des Bayerischen Waldes, um die Region einem breiten Publikum als besondere Filmkulisse zu präsentieren.
Daniela Schilling vom Tourismusverband Ostbayern zeigt sich stolz: Das Projekt habe die landschaftliche Vielfalt und Atmosphäre der Heimat eindrucksvoll auf die Leinwand gebracht.
Mit dem bundesweiten Kinostart dürfte der Bayerische Wald nun ein neues, filmreifes Rampenlicht bekommen.

