Symbolbild: Gemini
Nach einem Raub im Ostenviertel hat die Kripo einen 22-Jährigen ermittelt. In seiner Wohnung fanden Spezialkräfte Waffen und Drogen.
Regensburg: Ein gutes Jahr nach einem Raub im Regensburger Ostenviertel hat die Kriminalpolizei einen Tatverdächtigen ermittelt. Bei der Durchsuchung seiner Wohnung fanden Spezialkräfte fünf Waffen und eine größere Menge Drogen. Gegen den Mann und eine Frau wurden Haftbefehle erlassen.
Am Mittwoch, 4. November, durchsuchten Einsatzkräfte die Wohnung des Mannes im Ostenviertel. Weil es Hinweise gab, dass er Waffen besitzen könnte, zog die Polizei die PI Spezialeinheiten Nordbayern hinzu. In der Wohnung trafen die Beamten den 22-Jährigen Syrer und eine 23-jährige Deutsche an.
Bei der Durchsuchung stellten die Einsatzkräfte zwei Lang- und drei Kurzwaffen sicher. Laut Polizei handelt es sich um sogenannte PTB-Waffen (Schreckschuss-, Reizstoff- und Signalwaffen) und Anscheinswaffen, also Waffen, die echten Schusswaffen täuschend ähnlich sehen. Außerdem fanden die Beamten mehr als 300 Ecstasy-Tabletten, eine nicht geringe Menge Kokain und über 100 Gramm MDMA. Beide wurden vorläufig festgenommen.
Gegen den 22-Jährigen wird weiterhin wegen des Verdachts des schweren Raubes ermittelt. Zudem ermittelt die Kripo gegen beide wegen des Verdachts des bewaffneten Handeltreibens mit Betäubungsmitteln.
Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Regensburg wurden die beiden noch am Mittwoch dem Ermittlungsrichter am Amtsgericht Regensburg vorgeführt. Er erließ gegen beide Haftbefehle. Der 22-Jährige kam in eine Justizvollzugsanstalt. Der Haftbefehl gegen die 23-Jährige wurde unter Auflagen außer Vollzug gesetzt. Die Ermittlungen dauern an.
Pressemitteilung Polizeipräsidium Oberpfalz, Kriminalpolizeiinspektion Regensburg, der Text wurde von der Regensburger Stadtzeitung leicht angepasst.

