Wie sehen gute Radabstellanlagen aus?

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Wohin mit dem Rad? Diese Frage stellen sich immer mehr Menschen in der Stadt. Doch sie betrifft nicht nur den Hauptbahnhof oder die Altstadt, sondern gerade auch die Wohngebäude und die Arbeitsplätze.

Rund ein Viertel aller Wege werden von den Regensburgerinnen und Regensburgern inzwischen mit dem Rad zurückgelegt, das sind 142 000 Fahrten jeden Tag. Hinzu kommen die Radpendler aus dem Umland. „Das Fahrrad wird die Mobilität der Zukunft noch mehr bestimmen als heute schon“, ist Planungs- und Baureferentin Christine Schimpfermann überzeugt. „Die Entscheidung über die Verkehrsmittelwahl fällt in sehr vielen Fällen in der eigenen Wohnung. Das Fahrrad verstaubt jedoch im Keller, wenn dieser nur über eine enge Treppe erreichbar ist. Zwar wird die Stellplatzsatzung nur bei Neubauten und Nutzungsänderungen angewandt, Vermieter und Eigentümer können aber auch im Bestand mit wenig Aufwand schnell wesentliche Verbesserungen erzielen.“

Um den Architekturbüros und Bauträgern eine Hilfestellung zu geben, hat die Stadtverwaltung jetzt eine entsprechende Broschüre erstellt, die unter www.regensburg.de/radabstellanlagen heruntergeladen werden kann. Sie zeigt vielfältige Verbesserungsansätze auf, angefangen von guten Anlehnbügeln am Hauseingang für Besucher über Sammelgaragen für die Bewohner in den Vorgärten bis hin zur Berücksichtigung von Cargobikes und Fahrradanhängern. Beispiele zeigen, dass solche Angebote eine tolle Resonanz erfahren. Das I-Tüpfelchen sind dann abschließbare Spinde für Helme, Beleuchtungssets, Taschen und Regenbekleidung sowie Lademöglichkeiten für Akkus.

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Laut Einschätzung des Zweirad-Industrie-Verbands wurden in Deutschland im ersten Halbjahr 2020 – auch coronabedingt – 9 % mehr Fahrräder verkauft als im selben Zeitraum des Vorjahres. Viele Räder, nicht nur die E-Bikes, sind hochwertig. Daher ist es verständlich, wenn die radelnden Menschen nach sicheren und witterungsgeschützten Abstellplätzen fragen. „Nutzen Sie unser Beratungsangebot“, appelliert die Referentin an alle an Planung und Bau Beteiligten. „Die Bauberatung unterstützt selbstverständlich gerne in diesen Fragen. Wir wollen keine zusätzlichen Auflagen oder Erschwernisse schaffen, sondern gemeinsam die bestmöglichen Lösungen realisieren.“

  • gepostet am: Mittwoch, 07. Oktober 2020

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