WACKERSDORF

WACKERSDORF

20. September

Am 20.09. kommt der Film "Wackersdorf" mit Johannes Zeiler in der Hauptrolle in die deutschen Kinos.
Das Polit-Drama sowie die darstellerische Leistung des Hauptdarstellers bekamen nach der Vorführung auf dem Filmfest in München durchweg positive Kritiken. "Wackersdorf" behandelt die Hintergründe, die in den 80er Jahren zum legendären Bürgerprotest gegen den Bau der nuklearen Wiederaufarbeitungsanlage führten.
Johannes Zeiler spielt darin die Hauptrolle des Lokalpolitikers Hans Schuierer, der im Kampf gegen die damalige Strauß-Regierung seine Karriere und Zukunft aufs Spiel setzt. An Originalschauplätzen in der Oberpfalz gedreht, verfolgt der Film die Geburtsstunde der zivilen Widerstandsbewegung in der BRD.
Zeiler, für seine Titelrolle in FAUST (Goldener Löwe) bei den Filmfestspielen in Venedig gefeiert, ist dem deutschen und österreichischen Publikum aus vielen Film- und Fernsehrollen bekannt.

Am Dienstag, 18.09. wird es um 19 Uhr (Filmstart) eine BR Zündfunk Preview im Ostentor-Kino geben, wo auch Johannes Zeiler sowie Anna Maria Sturm, Ingo Fliess und Oliver Haffner anwesend sein werden.
Hierfür gibt es keine „Kaufkarten“, alle Tickets werden nur im BR Zündfunk verlost.
Zur offiziellen Premiere am 19.09. in Schwandorf in der Oberpfalzhalle gibt es reguläre „Kaufkarten“.

Die Stadtzeitung verlost 3 x 2 Freikarten für WACKERSDORF (können in allen Kinos eingelöst werden, gelten aber nicht am 18.09.!). Wie heißt der Hauptdarsteller und wo ist er aufgewachsen? Richtige Antwort bis einschl. 20.09. an die Redaktion senden.
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Biografie
Johannes Zeiler, geboren im April 1970, wuchs in der österreichischen Steiermark auf. Er studierte Germanistik und Geschichte in Graz sowie Schauspiel am Max- Reinhardt-Seminar Wien. Seine Engagements führten ihn unter anderem an das Landestheater Coburg, die Bühnen der Landeshauptstadt Kiel, das Theater in Linz und das Theater der Jugend in Wien. Von 1999 bis 2002 war er Mitglied des Faust-Ensembles von Peter Stein, von 2007 bis 2014 Ensemblemitglied am Schauspielhaus Wien.
Auch auf der Kinoleinwand und im TV machte er in den letzten Jahren auf sich aufmerksam: Alexander Sokurovs „FAUST“ Verfilmung, mit ihm in der Titelrolle, sorgte bei den 68. Filmfestspielen in Venedig für Aufsehen und gewann den Goldenen Löwen. Von 2012 bis 2016 spielte Johannes Zeiler eine der Ensemble-Hauptrollen in der österreichischen Fernsehserie „Cop Stories“. In Franz Novotnys Kinofilm „Deckname Holec“ (2016) verkörperte er den ehemaligen ORF-Fernsehdirektor Helmut Zilk. Für Corinna Mehners Produktionsfirma blue eyes Fiction wirkte er als Synchronsprecher am Animationsfilm „Ritter Trenk“ (2015) mit. Er übernahm die Rolle des Hausmeisters Michalski in Sven Unterwaldts Komödie "Hilfe, ich habe meine Lehrerin geschrumpft" (2015) und in Tim Tragesers Nachfolgefilm "Hilfe, ich habe meine Eltern geschrumpft" (2018). Zudem spielte er in „Hotel Rock’n’Roll“ (2016) unter der Regie seines Schauspielkollegen Michael Ostrowski und war im deutsch-österreichisch-tschechischen Fernsehfilm „Die Ketzerbraut“ (2017) zu sehen. Derzeit dreht er die Hauptrolle in der österreichischen Serie „Erbschaftsangelegenheiten“.
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Unsere Meinung:
Ein Film (von Regisseur Oliver Haffner) den man sich unbedingt ansehen sollte! Detailgetreu gedreht an Originalschauplätzen in der kargen Oberpfalz.
Tolle Besetzung, u.a. mit Sigi Zimmerschied, Fabian Hinrichs oder Anna Maria Sturm.
In der Hauptrolle ein überzeugender, in bestem Oberpfälzer Dialekt (!) sprechender Johannes Zeiler als Landrat Hans Schuierer. Der SPD-Politiker hatte sich damals trotz vieler Widerstände und Einschränkungen mutig und beherzt gegen die Wiederaufbereitungsanlage (WAA) entschieden.
Kurze Einblendungen aus damaligen Filmbeiträgen, bringen die Brutalität der Ausschreitungen am Bauzaun im Taxöldener Forst nochmals in Erinnerung.
Schade nur, dass im Film nichts vom Anti-WAAhnsinns-Festival in Burglengenfeld zu sehen ist. Das Festival im Juli 1986 wird als das „deutsche Woodstock“ bezeichnet und markierte damals den Höhepunkt der Bürgerproteste gegen die WAA.


**** (4 Sterne von 5)

 

 

  • gepostet am: Freitag, 31. August 2018

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