Notstandsküche schließt – Caritas und Malteser sichern Versorgung

 

Wegen der Corona-Krise stellt nun auch die Fürstliche Notstandsküche ihren Betrieb ein. In einer Mail an den Caritasverband teilte der Betreiber am Montag mit, dass die Einrichtung bis voraussichtlich 3. April nicht mehr zur Verfügung steht. Bei der Caritas greift nun Plan B – neuer Partner ist der Malteser Hilfsdienst.

„Die Schließung der Notstandsküche kam kurzfristig, aber nicht unterwartet“, so Caritasdirektor Michael Weißmann. Bereits am Wochenende habe man Kontakt aufgenommen zum Caritas-Fachverband Malteser Hilfsdienst, der in Regensburg einen Menüservice anbietet. „Die Malteser sind in der Lage, kurzfristig einen Teil der Aufgaben zu übernehmen“, so Weißmann. Entsprechende Hinweise sind ab sofort an den Türen der Notstandsküche angebracht. Wer also das Caritas-Angebot weiterhin nutzen möchte, kann unter der angegebenen Hotline bei den Maltesern anrufen.

Darüber hinaus werden ab sofort täglich von 9–12 Uhr in der Caritas-Zentrale in Regensburg Essenspakete ausgegeben. Die Pakete enthalten Nahrungsmittel für bis zu drei Tage, darunter Nudeln, ein Fertiggericht, Reis, Fleisch aber auch Tee oder Kaffee.

Nach „Tafel“ und „Strohhalm“ ist nun mit der Fürstlichen Notstandsküche ein weiteres Versorgungsangebot für arme, bedürftige und obdachlose Menschen in Regensburg weggefallen oder eingeschränkt worden. Die Caritas wird ihre Angebote aufrechterhalten und wo möglich erweitern, um die bedürftigen Menschen aufzufangen und Lücken zu schließen.

Im Fall der Notstandsküche ist die Caritas seit Jahrzehnten Kooperationspartner, rund 120 warme Mahlzeiten werden dort täglich ausgegeben.

 

Weitere Informationen: Caritasverband der Diözese Regensburg, Von-der-Tann-Straße 7, 93047 Regensburg, Telefon 0941 / 502 11 14

Bei Fragen wenden Sie sich bitte an Harry Landauer, Leiter Verbandspolitik und Kommunikation der Caritas Regensburg, Telefon 0941 / 502 11 45.

 

  • gepostet am: Montag, 23. März 2020

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