BR Fernsehen kommt mit seiner Sendung „jetzt red i“

08.02. Brauhaus am Schloss, Einlass: 19.15 Uhr, Sendung: 20.15 Uhr

Tilmann Schöberl und Franziska Storz diskutieren mit Ihnen über das Thema: Gekaufte Politik –

Der Regensburger Korruptionsskandal und die Folgen
Es liest sich wie ein packender Krimi, doch in Regensburg ist es bittere Realität. Seit Mitte Januar sitzt Oberbürgermeister Joachim Wolbergs (SPD) in Untersuchungshaft. Der Vorwurf: besonders schwere Bestechlichkeit. Doch nicht nur er, auch Amtsvorgänger Hans Schaidinger (CSU) soll von dem Bauunternehmer Volker Tretzel bestochen worden sein. Mehrere Hunderttausend Euro flossen als Parteispenden auf das Konto der SPD – gestückelt in kleinere Beträge, so dass sie anonym überwiesen werden konnten. Auch die CSU bekam eine fünfstellige Parteispende von Bauträgern. Tretzels Firma bekam dafür den Zuschlag bei den attraktivsten Bauprojekten der Stadt – so der Verdacht. Die Korruptionsaffäre hält die Stadt in Atem – und zieht immer weitere Kreise. Während die Staatsanwaltschaft noch ermittelt, sind viele Regensburger Bürger geschockt und wütend. Auch Ministerpräsident Horst Seehofer sorgt sich: "Insgesamt sind solche Vorgänge (…) eine Beschädigung aller, die in der Öffentlichkeit und in der Politik stehen." Doch nic t nur in der Oberpfalz sorgen Politiker für negative Schlagzeilen. In Ingolstadt wird gerade gegen den Alt-OB im Zuge des Klinikskandals wegen Bestechlichkeit und Untreue ermittelt. Und auch in den letzten Jahren gerieten Volksvertreter immer wieder in Verruf. Mal war es der Landrat, der sich seine Geburtstagsfeier von der lokalen Sparkasse bezahlen ließ. Mal beschäftigten Spitzenpolitiker ihre Ehefrauen als Hilfskräfte mit Spitzengehältern. Die Folge: Der Frust der Bürger steigt – ganz nach dem Motto: „Die da oben machen sich doch eh nur die Taschen voll.“ Wie tief ist der Regensburger Korruptionssumpf? Wie konnten diese Machenschaften so lange unentdeckt bleiben? Wie geht es jetzt weiter in der Stadt? Welche Konsequenzen müssen aus dem Bestechungs-Skandal gezogen werden? Darüber diskutieren Bürgerinnen und Bürger mit Politikern und Experten:

Diskussion und Meinung unter: www.facebook.com/BR24 oder eine Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

  • gepostet am: Mittwoch, 01. Februar 2017

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