Werke aus der Sammlung von Klaus Caspers im Patientenhaus

Werke aus der Sammlung von Klaus Caspers im Patientenhaus

Bildunterschrift: Zusammen mit Will Bardenheuer (2. v. l.) statteten Kulturpreis-Träger Klaus Caspers (re.) und MdL Margit Wild dem Vorsitzenden der Leukämiehilfe Ostbayern, Prof. Dr. Reinhard Andreesen (li.), einen Besuch im Patientenhaus ab.

Wo Menschen sich begegnen und Nähe finden sollen, darf der Kunst eine vermittelnde Wirkung beigemessen werden. So sind im Patientenhaus der Leukämiehilfe Ostbayern e.  V. eine Antilopenmaske aus Burkina Faso und eine mehrgesichtige Figur aus Gabun – beides Stücke aus der afrikanischen Sammlung von Klaus Caspers – eingezogen. Der Regensburger Kulturpreis-Träger brachte bei seinem Besuch nicht nur Kunst, sondern ein Stück weit auch Politik mit. Lebensgefährtin und Mitglied des Bayerischen Landtages, Margit Wild, begleitete den Künstler, auch um sich ein Bild von der Arbeit von Prof. Dr. Reinhard Andreesen und seinem Team zu machen.

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Regensburger Kulturpreis-Träger hat bei seinem Besuch Kunst und Politik im Gepäck

Kunst ist durch das Leben von Klaus Caspers die pulsierende Ader: Musiker, Maler, Bühnenbildner, Erschaffer zahlreicher Skulpturen und Mitbegründer des Regensburger Bürgerfestes in seiner deutschlandweit richtungsweisenden Ur-Idee. Viele Fähigkeiten, Ideen und Prädikate des Regensburger Multitalents brachten ihm am 9. Juli 2018 den Kulturpreis der Stadt Regensburg ein. Werke aus seinem breit gefächerten Portfolio markieren im Patientenhaus ein Stück weit die Offenheit, für die das Haus steht.

Beim Besuch von Klaus Caspers und Margit Wild, die vom gemeinsamen Freund Will Bardenheuer begleitet wurden, erläuterte Prof. Dr. Reinhard Andreesen das Konzept des über Spendengelder – vor allem auch Unterstützung aus der Region – finanzierten und im Sommer 2018 fertiggestellten Patientenhauses. Hier, in direkter räumlicher Korrespondenz zum Universitätsklinikum Regensburg, an dem Patienten mit schweren Krebserkrankungen oft über einen längeren Zeitraum behandelt werden müssen, wurde eine Einrichtung geschaffen, die es ermöglicht, dass Angehörige Zeit in der Nähe und mit ihren erkrankten Familienmitgliedern verbringen können. Das „Medikament“ Zuneigung spiele bei der Therapie eine nicht zu unterschätzende Rolle.

Das Patientenhaus ist mit seiner markanten, systemübergreifenden Architektur aus Holz, Glas, Beton und Metall als Wohlfühlraum konzipiert. Dabei spielt auch die homogene Einbindung in die Natur eine nicht unerhebliche Bedeutung. Das durchdachte Funktions-/Raum-Konzept erfährt durch die Einbindung von Kunst – wie den Werken aus der Sammlung von Klaus Caspers – eine erfreuliche Abrundung.

Die Leukämiehilfe Ostbayern

Die Leukämiehilfe Ostbayern e. V. wurde im Jahr 2000 gegründet und hat sich zum Ziel gesetzt, dort unbürokratisch und direkt zu helfen, wo Patienten Begleitung und Unterstützung brauchen, die durch die derzeitigen medizinischen Einrichtungen und Kostenträger noch nicht gegeben sind. In den mittlerweile 19 Jahren ihres Bestehens sammelte die Leukämiehilfe Ostbayern bereits mehr als zwei Millionen Euro, mit welchen sie in Niederbayern und der Oberpfalz Projekte unterstützt; unter anderem finanziert sie eine Kinder- und Familiensprechstunde, eine onkologische Lebensqualitätslotsin, unterstützt die psychoonkologische Betreuung am UKR und ein extra Sportprogramm für onkologische Patienten.

  • gepostet am: Mittwoch, 10. April 2019

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