Theater Regensburg: „Oslo – Mission für den Frieden“

Theater Regensburg: „Oslo – Mission für den Frieden“

Bis 23.01.2020, Velodrom

Bildunterschrift: Schauspieldirektor und Regisseur Klaus Kusenberg

 

Wenn sich Todfeinde die Hände reichen … So könnte der historische Handschlag zwischen Jitzchak Rabin und Jassir Arafat beschrieben werden, der 1993 im Garten des Weißen Hauses zustande kam. Dazwischen ein lächelnder Bill Clinton, sichtlich erleichtert über die erfolgte Prinzipienerklärung, besser bekannt als „Oslo I“. Der Regensburger Schauspieldirektor Klaus Kusenberg wird die Spielzeit 2019/20 mit einer ungewöhnlichen Inszenierung eröffnen: Mit „Oslo – Mission für den Frieden“ kommt die deutschsprachige Erstaufführung des spannenden Politthrillers von J. T. Rogers auf die Bühne, der die wahre Geschichte des heimlichen Kommunikationskanals zwischen Israel und Palästina Anfang der 1990er-Jahre erzählt. J. T. Rogers ist das Meisterstück gelungen, eine historisch belegte politische Situation spannungsgeladen und unterhaltsam auf die Bühne zu bringen. Bestechend durch eine einnehmende Thriller-Dramaturgie, fiebert der Zuschauer bis zum Schluss atemlos mit.

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Zum Stück: 1993 kommt es im Garten des Weißen Hauses in Washington D.C. zu einem historischen Moment: Jitzchak Rabin und Jassir Arafat schütteln sich die Hände, zwischen ihnen ein lächelnder Bill Clinton; dann unterschreiben sie gemeinsam die „Prinzipienerklärung über die vorübergehende Selbstverwaltung“, allgemein auch unter „Oslo I“ bekannt.

Der Name der norwegischen Hauptstadt kommt nicht von ungefähr und verweist auf eine unglaubliche Geschichte der Diplomatie. Während die Gespräche zwischen Israel und der Palästinensischen Befreiungsorganisation (PLO) in Washington D.C. stagnierten und eine Einigung zwischen Juden und Arabern niemals möglich schien, eröffnete ein norwegisches Diplomaten-Ehepaar einen geheimen Kommunikationskanal zwischen den verfeindeten Lagern …

Mona Juul vom Norwegischen Außenministerium und Terje Rød-Larsen, ein Sozialwissenschaftler, kommen im Frühjahr 1993 auf die verrückte Idee, quasi im Alleingang – also ohne die norwegische und israelische Regierung oder die Leitung der PLO miteinzubeziehen – erstmals Israelis und Palästinenser in einer Pension fernab jeglicher Großstädte an einem Tisch zu vereinen. Die Regeln sind einfach: Im Verhandlungszimmer führen die vier Männer – zwei Wirtschaftsprofessoren aus Haifa, der Finanzminister und ein Vertreter der offiziellen Delegation der PLO – die Verhandlungen im Alleingang, dürfen sich streiten, schreien, drohen und bluffen. Aber außerhalb des Zimmers wird die Politik außen vor gelassen, man betrachtet sich als Mensch, sogar Freund, plaudert über die Familie und vor allem isst und trinkt man zusammen an einem großen Tisch. Das, was vierzig Jahre lang unerreichbar scheint, wird plötzlich greifbar, und nach und nach werden immer höhere Funktionäre der Seiten eingeweiht, bis sich schließlich ein Friedensabkommen herauskristallisiert. Aber wird es letztendlich auch durchführbar sein? Und werden sich alle Seiten daran halten?

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