Ausstellungseröffnung mit Verleihung des Lovis-Corinth-Preises 2020 an Peter Weibel

Ausstellungseröffnung mit Verleihung des Lovis-Corinth-Preises 2020 an Peter Weibel

Bildunterschrift: Peter Weibel, Direktorin Agnes Tieze und Oberbürgermeisterin Gertrud Maltz-Schwarzfischer.

 

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Am Freitag, 2. Oktober 2020, eröffnete das Kunstforum Ostdeutsche Galerie die Ausstellung „Peter Weibel – (Post-)Europa? Lovis-Corinth-Preis 2020“. In ihrer Videobotschaft zu diesem Anlass würdigte Kulturstaatsministerin Monika Grütters zugleich das 50-jährige Bestehen des Kunstmuseums. Sie wählte ein Zitat des Lovis-Corinth-Preisträgers Peter Weibel – durch Kunst „Türen öffnen, wo sie keiner sieht“ – und bezog es auf die „Grenzen überwindende und identitätsstiftende Arbeit“ des KOG.

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Die feierliche Verleihung des Lovis-Corinth-Preises 2020 an Peter Weibel übernahm Oberbürgermeisterin Gertrud Maltz-Schwarzfischer zusammen mit Direktorin Agnes Tieze. Die Laudatio hielt Bazon Brock - ein „Denker im Dienst“ und „Künstler ohne Werk“, wie er sich selbst bezeichnet. Der angesehene Kunsttheoretiker ist ein langjähriger Freund und Diskussionspartner von Peter Weibel. In seiner feinsinnigen Rede führte er an, Weibels Werke seien „als heutiges Verständnis von Metaphysik“ bestimmbar. Mit seinen Werken zeigt der Künstler und Theoretiker Zusammenhänge hinter den Dingen auf und regt zum Denken an. Peter Weibel betonte in seinen abschließenden Worten seine Vision von einem Europa ohne Trennungen und Grenzen, was ihn mit dem Kunstforum Ostdeutsche Galerie verbindet.Aufgrund der aktuellen Hygieneauflagen konnten die Feierlichkeiten nur in einem kleinen Kreis geladener Gäste stattfinden. Ein Zusammenschnitt von dem Eröffnungsabend sowie das Grußwort von Kulturstaatsministerin Monika Grütters und der Text von Bazon Brock werden auf der Website des Kunstforums Ostdeutsche Galerie unter www.kunstforum.net veröffentlicht. Für die Öffentlichkeit hat das KOG ein eintrittsfreies Eröffnungswochenende angeboten. In den ersten beiden Tagen hat die Ausstellung bereits rund 600 Besucher gesehen.

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© Regensburger Stadtzeitung