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  • Die RSZ verlost 3x2 Tickets für den Lifestyle Markt „Deine eigenART“

    Das einzigartiges Lifestyle und Fashion Event macht am 29.04.2018 Halt in Regensburg! Präsentiert werden die Kollektionen von 20 Modedesignern (unter anderem Designer, die bereits Teil der Berliner Fashion Week waren) im „FASHION EXCHANGE“ Pop Up Store auf dem Lifestyle Markt...

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  • Und das wollt ihr alles zerstören!

    Sie ist eine der schönsten Sehenswürdigkeiten der Stadt und gewiss ihre längste, zugleich das wunderbarste Geschenk, das das Fürstenhaus den Regensburgern je gemacht hat und ganz nebenbei einer der allerersten öffentlichen Parks in Europa. Es geht um die sogenannte Fürstenallee, die die...

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  • Der alte Schuster ist tot

    Das Bild zeigt eine lächelnde Frau auf dem dreibeinigen Schemel hinter der kleinen Ladentheke. Im Inneren des Raumes schleift ein schmächtiger Mann Schuhsohlen an einem mächtigen und Jahrzehnte alten Apparat. Diesen Anblick haben Generationen von Regensburgern gesehen, die ihre Schuhe zum...

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  • Joachim Wolbergs - Eine Tragödie

    Als der vom Dienst suspendierte Oberbürgermeister Joachim Wolbergs nach der Zulassung der Anklage gegen ihn bei einer Pressekonferenz in die Mikrofone sprach, war er sichtlich gezeichnet von den mittlerweile fast zwei Jahre dauernden Ermittlungen der Staatsanwaltschaft. Dennoch zeigte er sich...

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Ostbayerns Konjunkturmotor läuft weiter auf Hochtouren

Ostbayerns Konjunkturmotor läuft weiter auf Hochtouren

Kein Wölkchen trübt den "Konjunkturhimmel": Dem ostbayerischen Handwerk geht es weiterhin sehr gut. Das geht aus dem aktuellen Konjunkturbericht der Handwerkskammer Niederbayern-Oberpfalz zum ersten Quartal 2018 hervor. 92 Prozent der Betriebe meldeten eine befriedigende oder gute Geschäftslage. Gleichzeitig gaben 98 Prozent der Betriebe in der
vierteljährlichen Umfrage an, dass ihre Geschäftslage in den nächsten drei Monaten gleichbleibt oder sich verbessert. "Die aktuellen Konjunkturdaten für das Handwerk in Niederbayern und der Oberpfalz bestätigen die weiterhin gute Lage", sagt der Alexander Stahl, Geschäftsführer der Kammer. Steigende Auftragseingänge und eine für ein Winterquartal gute Betriebsauslastung lassen die Betriebe nach seinen Worten optimistisch in die Zukunft blicken.

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Die RSZ verlost 3x2 Tickets für den Lifestyle Markt „Deine eigenART“

Die RSZ verlost 3x2 Tickets für den Lifestyle Markt „Deine eigenART“

Das einzigartiges Lifestyle und Fashion Event macht am 29.04.2018 Halt in Regensburg! Präsentiert werden die Kollektionen von 20 Modedesignern (unter anderem Designer, die bereits Teil der Berliner Fashion Week waren) im „FASHION EXCHANGE“ Pop Up Store auf dem Lifestyle Markt „Deine eigenART“ mit weiteren Ausstellern, die ihre Designprodukte zum Verkauf anbieten.

Die RSZ verlost für dieses Event 3x2 Tickets. Einfach eine Mail mit dem Betreff "Deine eigenART" bis 26.04. an die Redaktion (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!)

Einen Vorbericht gibt es bereits online: http://www.regensburger-stadtzeitung.de/kultour/der-lifestyle-markt-deine-eigenart-kommt-wieder-nach-regensburg

 

 

 

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Das Regensburger Nachtbus-Liniennetz bekommt Zuwachs

Das Regensburger Nachtbus-Liniennetz bekommt Zuwachs

Seit Beginn des Probebetriebs der Nachtbusse im Oktober 2016 haben in den Nächten von Freitag auf Samstag und von Samstag auf Sonntag bis Anfang April 2018 etwa 100.000 Fahrgäste dieses ÖPNV-Angebot genutzt.
„Die Zahlen bestätigen den Erfolg der Linien für Nachtschwärmer, die gemeinsam von der Regensburger Verkehrsbetriebe GmbH (RVB), einer Tochtergesellschaft der Stadtwerke Regensburg, der Regensburger Verkehrsverbund GmbH (RVV) und der Stadt Regensburg konzipiert wurden“, so die RVB-Aufsichtsratsvorsitzende Bürgermeisterin Gertrud Maltz-Schwarzfischer. „Der Stadtrat beschloss daher nicht nur die Fortführung des Probebetriebes, sondern aufgrund der hohen Fahrgastnachfrage und des Wunsches nach zusätzlichen Verbindungen im Stadtgebiet auch die Einführung neuer Nachtbuslinien.“

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Und das wollt ihr alles zerstören!

Und das wollt ihr alles zerstören!

Sie ist eine der schönsten Sehenswürdigkeiten der Stadt und gewiss ihre längste, zugleich das wunderbarste Geschenk, das das Fürstenhaus den Regensburgern je gemacht hat und ganz nebenbei einer der allerersten öffentlichen Parks in Europa. Es geht um die sogenannte Fürstenallee, die die Altstadt umgibt.

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Der alte Schuster ist tot

Der alte Schuster ist tot

Das Bild zeigt eine lächelnde Frau auf dem dreibeinigen Schemel hinter der kleinen Ladentheke. Im Inneren des Raumes schleift ein schmächtiger Mann Schuhsohlen an einem mächtigen und Jahrzehnte alten Apparat. Diesen Anblick haben Generationen von Regensburgern gesehen, die ihre Schuhe zum bekanntesten Schuhmachermeister der Stadt in die Ortnergasse trugen. Jetzt hat Richard Eckert den Schusterhammer für immer aus der Hand gelegt: Am 11. März 2018 ist er gestorben, im neunzigsten Lebensjahr.

35 Quadratmeter, das war das Reich des Schusters und seiner Ehefrau Anna-Maria. 60 Jahre lang haben sie dort Sohlen aufgedoppelt, Absätze neu gemacht, Riemen geflickt. Alle gingen sie zu den Eckerts. Ex-OB Hans Schaidinger ließ dort besohlen, die frühere Regierungspräsidentin Brigitta Brunner, die Familie der früheren Bürgermeisterin Hildegard Anke. Der Schlegl-Hepp, früherer Eishockeyspieler und jetziger Bierkutscher, brachte seine Schuhe aus Weichs, die Computer-Spezialistin ihre aus Laaber, eine Exil-Regensburgerin nahm stets welche aus Norwegen mit, wenn sie in die Heimat reiste.

Akkurat und flink, wie es die wenigsten einem Mann im hohen Achtziger zutrauen, erledigte Richard Eckert sein Handwerk. Gelernt hatte er es im Böhmerwald, nach dem Krieg haben ihn die Russen und die Tschechen vertrieben. Mit 18 Jahren kam er 1946 nach Regensburg. Eine alte Ledertasche und ein Schusterhammer waren seine ganze Habe. Schnell fand er Arbeit in seinem Handwerk und bald schon machte er sich selbstständig. Erst hatten er und seine um fünf Jahre jüngere Frau eine kleine Werkstatt am Judenstein, dann ging es 1957 ans Eck zur Silbernen-Fisch-Gasse.

Seine Spezialität: Pfennigabsätze, die er am hohen Damenschuh für 3,50 Euro ausgebessert hat. Dazwischen ab und zu ein Schluck aus dem Krügerl mit dem Weltenburger, das stets im Eck beim Ofen stand, damit es nicht zu kalt war beim Trinken. Ihre Lieblingsarbeit: Geldsackerl! An der alten Adler-Schusternähmaschine hat sie die aus Lederresten zusammengenäht. „Da tun S‘ jeden Tag einen Euro rein, und wieviel ham S‘ dann nach einem Jahr? 365 Euro, genau. Da können S‘ dann in Urlaub fahren“, hat sie dem Stadtzeitungsmann erklärt, als der vor Jahren eine Geschichte über die lieben Schusterleut‘ von der Ortnergasse schreiben durfte. Die waren immer zusammen, am 10. Juni wären sie 68 Jahre miteinander verheiratet gewesen, vor drei Jahren war die Eiserne Hochzeit. „So lang haben wir es miteinander ausgehalten“, scherzte Anna-Maria-Eckert damals. Dabei gingen sie doch so liebevoll miteinander um: Fast ehrfurchtsvoll nannte sie ihn „Herr Eckert“, wenn sie von ihm sprach, für ihn war sie die „Mutti“. „Keine Nacht möchte ich woanders einschlafen als neben ihr“, sagte Richard Eckert zur Stadtzeitung – was für eine Liebeserklärung!  Jeden Morgen zog sie ihm das Hemd an. „Ich glaube, ich könnte es mir gar nicht zuknöpfen“, verriet er.

Zwei Kinder gingen aus der Ehe hervor, auf beide war der Schustermeister stolz. Die Tochter war im Pfarrbüro in Emmeram, sie ist auch schon seit ein paar Jahren in Rente. Der Sohn ist Personal- und Verwaltungsreferent bei der Stadt geworden, der Vater bewunderte das Büro im Alten Rathaus: „Da hat er Möbel drin aus dem Museum. Ja, so schee scho.“ Fünf Enkel gibt es, darunter ein Ingenieur und eine Frau Doktor der Physik. Anfang März kam Urenkel Valentin zur Welt.

Letztes Jahr sperrten die Eckerts ihren Laden zu. „Der Mutti geht es nicht so gut“, hatte der Meister erklärt. „Sie hat sich den Oberschenkel gebrochen, muss sich erholen.“ Zum Schluss war es auch ihm zu viel, am 31. Dezember 2017 war Feierabend.

Keine drei Monate später ist Richard Eckert in den Schusterhimmel gekommen. Seine Tochter erzählte der Tageszeitung, dass er seine Frau noch um einen Tee gebeten hatte. Dann ist er für immer eingeschlafen. (ssm)

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Joachim Wolbergs - Eine Tragödie

Joachim Wolbergs - Eine Tragödie

Als der vom Dienst suspendierte Oberbürgermeister Joachim Wolbergs nach der Zulassung der Anklage gegen ihn bei einer Pressekonferenz in die Mikrofone sprach, war er sichtlich gezeichnet von den mittlerweile fast zwei Jahre dauernden Ermittlungen der Staatsanwaltschaft. Dennoch zeigte er sich erleichtert: „Der Beschluss des Landgerichtes stellt jetzt fest, dass der Vorwurf der Bestechlichkeit wohl nicht aufrechtzuerhalten ist. Das bedeutet mir sehr viel.“ Denn das habe „ganz wesentlich damit zu tun (...), dass ich rehabilitiert werde vor den Menschen dieser Stadt, die mich gewählt haben.“ Doch von Rehabilitation kann kaum die Rede sein – im Gegenteil, die Aussage macht die ganze Tragödie um den so jäh abgestürzten Rathauschef umso deutlicher. 

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