Im Proberaum mit...Some Sprouts

Im Proberaum mit...Some Sprouts

Melancholische Singer-Songwriter-Klänge und ungeschliffener GaragenPop treffen auf Indie und Slacker Rock.

 

Melancholische Singer-Songwriter-Klänge und ungeschliffener GaragenPop treffen auf Indie und Slacker Rock. So in etwa könnte man ganz grob den Sound der noch jungen Band Some Sprouts umreissen.
Die fünf Jungs haben in Regensburg durch ihr Studium eine neue Heimat gefunden und kommen eigentlich aus verschiedenen Teilen Bayerns und Europas.
Sänger und Keyboarder Joshua, Gitarrist und Sänger Jakob sowie Gitarrist David stammen aus der Nähe von München und kennen sich schon seit ihrer Kindheit, Bassist Alex kommt ursprünglich aus dem nicht allzu weit entfernten Moosburg und Drummer Miguel aus der Nähe von Porto (Portugal).

Die ersten musikalischen Ideen der Band liegen zwar bereits zum Teil seit mehreren Jahren in den Schubladen, aber erst jetzt scheint es für die Jungs richtig loszugehen – zumindest scheinen sie nun in der Regensburger Musikszene angekommen zu sein.

Mittlerweile können sie nämlich einige Auftritte in der Domstadt vorweisen, unter anderem an der Universität, als Support in der Musikbar Heimat oder jüngst auf dem Bürgerfest.
Davor sind sie unter anderem in ihrer Heimatstadt Erding auf dem renommierten Sinnflut Festival und mit lokalen Bands wie Impala Ray, The Living, Beisser, Django S und vielen mehr aufgetreten und waren zudem bei dem Münchner Sender M94.5 zu Gast.

Besucht man einen Gig der Some Sprouts, stellt man schnell fest, dass die Band sich nicht eindeutig in typische musikalische Genres einordnen lässt. Sie ist eben nicht die x-te Indieband, die einen Sound kopiert, sondern besticht mit eigenem Klangbild, interessanten Ideen und ausgefeilten Melodien.
Natürlich haben auch sie ihre Vorbilder und Referenzen, ihr Sound erinnert bisweilen an The Shins, Kakkmadafakka, Mac DeMarco oder stellenweise an die Arctic Monkeys und ist dann doch wieder ganz anders.

Bezeichnendes Stilmittel für die Some Sprouts ist eine gewisse Sanftheit und Melancholie, für die die Stimme von Frontmann Joshua perfekt geeignet scheint. Ergänzt wird sie mit zurückhaltendem und Gitarrenspiel, Synthieflächen - oder Einwürfen und ab und an zweistimmigem Gesang.
Das Spektrum reicht dabei von eher folkigen und akustisch angehauchten Songs bis hin zu recht klassischem Indienummern, auf denen es dann ausnahmsweise auch mal lauter zugehen darf.

Das alles kann man schon in den ersten Demoversionen auf Soundcloud heraushören, deutlich mehr Aufschluss darüber, für was Some Sprouts denn nun wirklich stehen, wird die wohl noch im Juli erscheinende erste EP geben.
Ein kurzes Reinhören in die nicht öffentliche Vorproduktion lässt zumindest schonmal Gutes erwarten!

 

Die Some Sprouts werden nach eigenen Angaben spätestens im Herbst wieder in Regensurg zu hören sein, alle News und Termine gibt es unter:

Facebook/SomeSprouts
www.somesprouts.de

 

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