Rockin´all over the world

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Teil V der Stadtzeitungsserie " Der Jahn von unten": Aufkleber des SSV sind überall in der Stadt zu finden - und nicht nur da

Die, die es offiziell gibt, sind überschaubar. Sie zeigen auch nur das schlichte Wappen des Vereins, das „J“ und das „R“ im schildförmigen Rahmen, mal im traditionellen Rot, mal im feineren Grau, und mal, um sich von dunkler Fläche abzuheben, in Weiß. Sie sind eher für Autoheck, den Mopedtank oder die Schultasche gedacht und nur selten an außergewöhnlichen Stellen zu finden. Doch dann gibt es noch die anderen, die an den unmöglichsten Stellen in der Stadt pappen. Es geht um die Aufkleber des Jahn, des neuentdeckten Fußball-Stolzes der Stadt.

Regensburg ist seit Monaten überall. Zumindest in der Fußballfan-Welt. Denn die Sticker des SSV kleben dort, wo sie vermutet werden dürfen, an Ampelmasten, an Laternenpfählen, an Stromverteilerkästen, am Stadionklo. Aber auch an Stellen, wo sie eher nicht erwartet werden: auf der Bank vor dem Reichssaal, in dem der Immerwährende Reichstag zusammenkam, mitten im Leibnitz-Institut für Ost- und Südosteuropaforschung oder ganz oben in gut zweieinhalb Metern Höhe an der Blechverkleidung des Schaufensters des Modeladens in der Maxstraße, der früher einmal das Modehaus Sperb war. Und diese Aufkleber sehen anders aus.

Die Ultras sind kreativ -  und manchmal auch dumpf
Sie zeigen beispielsweise einen Ball aus den Fünfzigerjahren, darüber die Aufschrift „Hans-Jakob-Tribüne“. Oder gleich das Konterfei Jakobs, des hünenhaften Torstehers und einzigen Nationalspielers, den der Jahn je hervorgebracht hat; der bei der WM 1934 im Spiel um den 3. Platz zwischen den Pfosten stand und 1938 noch einmal zu den Titelkämpfen mitfahren durfte. Ein anderes Papperl trägt zwischen den breiten Ziffern 1889 das in einen Ährenkranz eingebettete Vereinswappen mit der Aufschrift „Traditionsverein“. Wieder ein anderes die Shilouette der einzig wahren Kampfbahn an der Prüfeninger Straße und das Sehnsuchtswort „Jahnstadion“. Diese Aufkleber gibt es nicht in der an die neumodischen Zeiten angepassten Continental Arena zu kaufen. „Die machen sich die Ultras selbst oder lassen sie machen“, erklärt der freundliche Verkäufer des Fanshops. „Sie haben ihre eigene Vorstellung vom Fußball.“ Dass die nicht immer so kreativ ist wie bei den oben genannten Aufklebern zeigt ein eher schlicht gehaltenes Exemplar an der Lichtreklame der Arnulfs-Apotheke, auf dem unter „SSV Jahn“ die polizistenverachtende Abkürzung „ACAB“  zu lesen ist – sie steht für „All Cops Are Bastards“ („Alle Polizisten sind Bastarde“).

Höher und weiter - der Adelsschlag
Vor dem Stadion trifft die Stadtzeitung auf Markus, 47, der früher mal wie viele einfach nur „zum Jahn“ ging und heute ein Ultra ist. Eigentlich sprechen die ja nicht mit Journalisten, für die RSZ macht er aber eine Ausnahme. Er erzählt uns, was hinter dem neuen Volkssport „Jahnaufkleber überall“ steckt.
„Das ist schon ein bisserl ein Wettbewerb. Wer einen Aufkleber angebracht hat, fotografiert ihn. Am besten natürlich einen ausgefallenen Aufkleber an einem ausgefallenen Ort. Dann verschickt er die Bilder oder stellt sie in bestimmte Foren. Danach gibt es Lob oder Kritik von den Re-Posts.“ Markus verrät, was Respekt verschafft: „Wenn du deinen Aufkleber irgendwo ganz oben anbringst,  wo er nicht so einfach entfernt werden kann. Oder wenn du frech bist und ihn an einen völlig ungewöhnlichen Ort hinpappst.“ Die Aufkleber der Fans – sie gehen auch auf Reisen. Markus erzählt von Fotos aus Indonesien, aus Amerika, aus Griechenland. Die Jahn-Sticker der Ultras rocken die Welt.

Anfield und Wembley
Prompt bekommt die Stadtzeitung ein paar Tage später zwei Bilder aus England zugeschickt, die ein Regensburger von seinen Aktionen im Mutterland des Fußballs gemacht hat. Er hat seine Aufkleber einmal in der Nähe der Anfield Road hinterlassen. Jeder Fan weiß, dass dort der FC Liverpool in einer der bedeutendsten Kick-Kathedralen der Welt spielt. Und er hat einen Sticker an einem ebenso wichtigen Standort des Fußballs hingeklebt: beim Fanshop des Wembley-Stadions. Wenn ihm diese Bilder mal nicht Ruhm und Anerkennung in der Szene bringen…
Doch gerade in England hätte die öffentlich gezeigte Liebe zum SSV teuer werden können: Schon 2009 verurteilte ein Richter in Manchester zwei United-Fans zu einer Geldstrafe. Die beiden Männer hatten vor dem Derby gegen Liverpool rund zwei Dutzend Sticker rund um Old Trafford angebracht. Sie mussten 80 Pfund (86 Euro) zahlen - pro Aufkleber.
(ssm)
Die Nürnberger Kollegen auf der Pressetribüne staunten. Zum einen über die starke Vorstellung des SSV, der ihren Club tatsächlich an den Rand einer Niederlage spielte, zum anderen aber auch über die Fans im Gästeblock, die den Jahn beim mehr als verdienten 2:2 im letzten Januar-Auswärtsspiel mit einem ebenso starken Support zur Seite standen.
1973 Karten hatte der Jahn im Vorverkauf bei seinen Anhängern abgesetzt, am Spieltag dürften über 2500 Regensburger im Max-Morlock-Stadion gewesen sein. An einem Dienstag um 20.30 Uhr bei null Grad auswärts, immerhin 100 Kilometer entfernt. Diese Auswärtsfans hatten wenig mit dem Verschnitt der Gotthilf-Fischer-Chöre gemein, der sich sonst so gerne bei Heimspielen auf der Hans-Jakob-Tribüne tummelt und durch nervend monotone und vor allem völlig spiel-unorientierte Dauerbeschallung auffällt.
Schon die Choreographie vor dem Spiel war anders: „Sind die alle von der Telekom?“ witzelte der Zeitungsmann neben dem Stadtzeitungsschreiber, als er die ganz in Weiß gehaltene Südkurve des Stadions sah. Doch das Lachen sollte ihm schnell vergehen, als die Jahnfans mit ihren Hunderten weißen Luftballons den Rhythmus zum 0 : 1 vorgegeben hatten.
Auch in der Folge waren die Anhänger des SSV stets auf Ballhöhe, peitschten ihre Mannschaft nach vorne, wenn es nötig war, feierten sie, wenn es das Spiel zuließ. Da war nichts vom „Schwimm- und Sportverein“, der an völlig unpassender Stelle „immer meine Liebe sein“ soll. Ebenfalls wohltuend: In einer Verletzungspause konnten die Leute auch mal die Klappe halten. Um dann wieder im richtigen Moment einzusetzen: „Achtzehnhundertneunundachtig hey, hey.“ Das war großartig, Leute! Getreu dem Spruchband in der Kurve „Gemeinsam zum Ziel Klassenerhalt“. Richtig lustig wurde es übrigens auf der Heimfahrt im Sonderzug nach Regensburg. Als der Schaffner die Tickets der Fans überprüfen wollte, wurde auch er mit Sprechchören überhäuft:  „Hey, hey, Super-Schaffner, Super-Schaffner“ und (zur Melodie von „Go West“): „Ich will deinen Fahrschein seh’n, ich will deinen Fahrschein seh’n“...
Für Missstimmung hätten höchstens die im Stadion für die Einblendungen auf der Anzeigentafel Verantwortlichen sorgen können: Sie gaben dort als Gründungsjahr des Jahn „1907“ an. Doch wen wollte diese Ignoranz an so einem glorreichen Abend schon stören? (ssm)

  • gepostet am: Donnerstag, 01. Februar 2018

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Challenge: Das tragische Ende der hochtrabenden Träumereien

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Die Stadtzeitung hatte frühzeitig und immer wieder gewarnt: Die Challenge Regensburg bringt nichts. Sie ist eine elitäre Veranstaltung für einen äußerst überschaubaren Kreis von Extremsportlern.  Und eine Veranstaltung, die viele vor den Kopf stößt. Das kann nicht gutgehen - es ging auch nicht gut: Zweimal wurde die Challenge durchgeführt. Statt erhoffter 3.000 und vollmundig angekündigter mindestens 1.500 Teilnehmer blieben es höchstens 1.100 Sportler in den verschiedenen Wettbewerben. Über die Langdistanz (3,8 km Schwimmen, 180 Kilometer Radfahren, 42 Kilometer Laufen) starteten gerade mal 350 Athleten. Trotzdem behauptete Veranstalter Thomas Tajsich (48) stets hochnäsig, die Veranstaltung stehe auf soliden Beinen. Nun hat die Challenge seine Firma in die Insolvenz sprinten lassen. Auch privat sieht es für Tajsich und seine Ehefrau Sonja finanziell düster aus.
Auf über eine Million Euro wurden die Kosten der Veranstaltung veranschlagt, die der damals noch amtierende OB Joachim Wolbergs bei Vertragsabschluss 2015 quasi im Alleingang jährlich von der Stadt mit 275.000 Euro fördern ließ und die die Purendure Event GmbH & Co KG seiner Fitness-Trainerin Sonja Tajsich und deren Ehemann ausrichtete.

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Onkel Toms Märchenstunde

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Es war einmal - so beginnen alle Märchen - ein Mann. Smart, alert, braungebrannt. Immer in Schlips und feinem blauen Anzug. Einer, der aus einer Zwei-Mann-Klitsche neben dem örtlichen Tierarzt ein erfolgreiches Unternehmen mit Dutzenden Mitarbeitern gemacht hatte. Der Mann, das ist Thomas Dietlmeier, bis vor Kurzem Vorstandsvorsitzender des Immobilenzentrums. Doch als der Mann ganz oben war, kam der jähe Absturz: Die Staatsanwaltschaft ließ ihn Anfang November 2017 verhaften. Thomas Dietlmeier soll, ähnlich wie der Bauträger Volker Tretzel, in die Korruptionsaffäre um den vom Dienst suspendierten OB Joachim Wolbergs verwickelt sein (alle Hintergründe unter www.regensburger-stadtzeitung.de). Doch so schnell wie Dietlmeier in U-Haft kam, war er auch wieder draußen: Entlassung nach zwei Wochen, weil er auspackte und dabei, wie die Stadtzeitung aus üblicher Weise gut informierten Kreisen erfuhr, einen „ziemlich ungebremsten Beschuldigungseifer“ an den Tag gelegt haben soll.

Bestechung des Oberbürgermeisters und Vorteilsgewährung werfen ihm die Strafverfolger vor. Rund 130.000 Euro soll das Immobilienzentrum an Wolbergs‘ SPD-Ortsverein gespendet haben, auch die schön tranchiert in Einzelspenden unter 10.000 Euro, bei denen die Herkunft der Spenden nicht offengelegt werden muss. Und: Es gibt das Gerücht, nach dem Dietlmeier zumindest zwei Rechnungen von Wolbergs‘ Salzburger Wahlkampfagentur, dessen Kampagne betreffend, übernommen haben soll. Die Agentur will sich dazu auf Stadtzeitungsanfrage nicht äußern.

Im Gegenzug für die Spenden, so die Staatsanwaltschaft, „soll der Oberbürgermeister die Stadtverwaltung, entgegen deren Bedenken, Ende 2014 und erneut Ende 2015 angewiesen haben, die Wohnbebauung auf einem Grundstück im Außenbereich baurechtlich zu ermöglichen“, das das Immobilienzentrum erworben hatte. Wolbergs soll mit dem Geld auch dazu bewegt worden sein, „Einfluss auf die Entscheidungen der Stadtverwaltung im Zusammenhang mit zwei von dem Immobilienunternehmen ab 2016 entwickelten Baugebieten zu nehmen“.

Auffallend war tatsächlich, dass das Immobilienzentrum bei größeren Baumaßnahmen häufig zum Zug kam. Ebenso auffallend war, dass dabei im Baugebiet am Brandlberg aus knapp 200 Wohnungen über 500 wurden und dass auf dem derzeit baureif werdenden LERAG-Gelände zwischen Guerickestraße und den Bahngleisen auf sonst übliche Sozialwohnungen verzichtet werden darf und die an den Brandlberg verschoben werden dürfen.

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Die Fake-News des Linksaußen-Bloggers Stefan Aigner

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Er gibt so gerne den Kämpfer für Gerechtigkeit, den Mann, der allen bösen Obrigkeiten trotzt und sich als einzig Aufrechter in der Regensburger Medienwelt standhaft gegen die Unterdrückung der Schwachen wehrt. Den Investigativreporter, der gesellschaftliche und sonstige Missstände schonungslos aufzeigt, sie anprangert und jedweder Form der politischen Unkorrektheit stets unbestechlich und gnadenlos auf den Fersen ist. Doch wenn es um Menschen und Zusammenhänge geht, die Stefan Aigners Linksaußen-Ideologie nicht nahestehen, dann wird der angebliche „Journalist“ schon mal gerne zum geifernden Hetzer, was ihm zwischenzeitlich auch den bezeichnenden Spitznamen „Blogwart“ eingebracht hat.

Es ist schon augenfällig: In den Kommentarspalten des linksradikalen und beim „Wochenblatt“ kläglich gescheiterten Internetbloggers, der sich schon mal erheblich im Ton vergreift und beleidigend wird, wenn er für ihn unangenehme Fragen beantworten soll (die Stadtzeitung berichtete), tummeln sich ein paar weitgehend anonyme Loser, die hinter einem mal mehr, meistens aber wenig einfallsreichem Pseudonym den Texten huldigen, die ihnen Aigner darbietet. Mit unterwürfigem Eifer stehen sie hinter dem, was sie da lesen, befeuern ihren Anführer, danken ihm für seine kritischen Worte, die sonst ja nirgendwo zu finden seien. In der Tat: Aigner schreibt tatsächlich Dinge, die sonst nirgendwo zu finden sind. Vermutlich, weil sie sich so, wie er sie anprangert, gar nicht ereignet haben. Die Stadtzeitung nennt drei Fallbeispiele.

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Die jungen Wilden - A BIT OF COLOR

Die jungen Wilden - A BIT OF COLOR

Veronika Räß berät als Coach Menschen und Firmen im privaten und beruflichen Bereich und unterstützt sie bei deren Weiterentwicklung. Seit 2013 ist sie mit „A BIT OF COLOR“ in Regensburg selbstständig und bietet durch Coachings und Seminare Wege sowie konkrete Techniken zur Verbesserung der Lebensqualität an.

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© Regensburger Stadtzeitung