In den Augen der Anderen

In den Augen der Anderen

Teil VIII der Stadtzeitungsserie "Der Jahn von unten": Wie nadere Zweitliga-Vereine den Auftritt der Regensburger Fans bei Auswärtsspielen sehen

Der SSV Jahn – er spielt in dieser Saison eine überragende Rolle in der 2. Fußball-Bundesliga. Dabei sorgen die Rot-Weißen nicht nur zu Hause, sondern eben auch auswärts für eine überraschend hohe Punkte-Ausbeute: Von 15 Spielen in den Stadien der Gegner (Stand vor dem 32. Spieltag und den da noch ausstehenden Partien in Duisburg und Bochum) gingen nur sechs verloren, bei vier ging der Jahn als Sieger vom Platz, fünfmal gab es ein Unentschieden.

Bei den Auftritten in der Fremde werden die Jahn-Kicker auch stets von einer mal mehr, mal weniger großen Schar von Anhängern begleitet. Die feuern dann ihr Team entsprechend mehr oder weniger wahrnehmbar an. Die Stadtzeitung wollte nun von den Gastgebern des SSV wissen, wie ihnen der Auftritt der Regensburger Fans im Gedächtnis geblieben ist.

Arminia Bielefeld – Jahn Regensburg 2 : 1
„Wir haben am 1. Spieltag zuhause gegen Jahn Regensburg gespielt und 2:1 gewonnen. Für den Gästebereich wurden 255 Karten verkauft. Es gab keine Ausschreitungen. Darüber hinaus steht es uns nicht zu, die Stimmung oder die Gesänge im Gästeblock zu bewerten.“ (Tim Placke, Stellvertretender Leiter Medien & Kommunikation DSC Arminia Bielefeld GmbH & Co. KGaA) 

FC Ingolstadt 04  – Jahn Regensburg 2 : 4
„Wir haben beim Heimspiel gegen den SSV Jahn Regensburg am 3. Spieltag, wie bei nahezu allen Heimspielen, trotz der Rivalität der beiden Fanlager keine negativen Erfahrungen gemacht. Das Gästekontingent war mit 1.662 verkauften Tickets nahezu ausverkauft und trug dementsprechend zu einer würdigen Derbystimmung bei. Ansonsten gab es keine Auffälligkeiten.“ (Oliver Samwald, Leiter Medien & Kommunikation FC Ingolstadt 04)

1. FC Heidenheim – Jahn Regensburg 1 : 3
„Bei unserem Heimspiel gegen den SSV Jahn Regensburg im vergangenen September waren insgesamt 502 Fans im Gästeblock. Zu Beginn der zweiten Halbzeit wurde Pyrotechnik im Gästeblock gezündet.“ (Markus Gamm Bereichsleitung Kommunikation)

„Die Gäste waren mit ca. 500 Leuten vertreten, sogar einige von Stuttgart Blau waren mitgereist. Ihr Auftritt hat jetzt keine Bäume ausgerissen, war aber ganz passabel. Die Pyroshow war auch ganz nett anzusehen. (Sarah im Fanzine „Blockgschwätz“ der Heidenheimer Ultras „Fanatico Boys“)

Fortuna Düsseldorf – Jahn Regensburg 1 : 0
„Wir hatten laut Drehkreuz 169 Regensburger Fans beim Hinspiel im Gästeblock. Die Fans aus Regensburg waren alle sehr sympathisch. Besondere Anekdote: Unsere Fans haben den mitgereisten Regensburgern in der Halbzeit Freibier ausgegeben, da das Spiel an einem Mittwochabend um 18.30 Uhr angepfiffen wurde, und man großen Respekt vor der langen Anreise unter der Woche hatte.“ (Kai Niemann, Pressesprecher Fortuna Düsseldorf e. V.)

SV Sandhausen – Jahn Regensburg 2 : 0
„Rund 500 Fans waren in Sandhausen, diese haben wir als angenehme Gäste empfunden. Es gab keine Vorfälle, und nichts, was uns negativ in Erinnerung geblieben ist.“ (Markus Beer, Leiter Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Stadionmanagement, Sicherheit SV Sandhausen)

FC Erzgebirge Aue – Jahn Regensburg 1 : 0
„Beim Heimspiel gegen Regensburg hatten wir 300 Jahnfans im Stadion. Ihr Auftritt war sehr positiv, sie lieferten einen guten Support für ihre Mannschaft. Während der 90 Minuten, davor und danach sind sie nur angenehm aufgefallen.“ (Heiko Hambeck, Fanbeauftragter FC Erzgebirge Aue)

FC St. Pauli – Jahn Regensburg 2 : 2
Insgesamt wurden 1281 Tickets für den Gästeblock verkauft. Die Stimmung war gut, die Regensburger Fans haben ihre Mannschaft lautstark unterstützt. Die Regensburger Fans waren und sind gern gesehene Gäste am Millerntor. (Anne Kunze, stellvertretende Pressesprecherin FC St. Pauli von 1910 e. V.)

SV Darmstadt 98 – Jahn Regensburg 0 : 1
„Wir sind dem SSV Jahn in den vergangenen Jahren schon diverse Male begegnet, auch in dieser Saison war der SV 98 ja bereits zum Pokalspiel in Regensburg zu Gast. Dabei sind die Regensburger Fans nie negativ aufgefallen. Die Fanszene des SSV ist bei uns als „klein, aber fein“ bekannt und zeichnet sich insbesondere dadurch aus, über optische Aktionen und melodische Gesänge aufzufallen. Ein Highlight für die Jahn-Fanszene dürfte dabei auch die Choreographie gegen den SVD im Pokalspiel gewesen sein – Regensburg ist wohl der einzige Ort, wo die SpVgg Weiden und Inter Mailand in einem Satz genannt werden. Beim Hinspiel waren 392 Regensburger in Darmstadt.“ (Alexander Lehné, Fanbeauftragter SV Darmstadt 1898 e. V.)

1. FC  Nürnberg – Jahn Regensburg 2 : 2
„Im Gästebereich waren gut 2.200 Karten verkauft. Es war etwas schade, dass der Termin auf eine englische Woche fiel. Bei Flutlicht entwickelte sich trotzdem eine stimmungsvolle Atmosphäre. Die Fans aus Regensburg hatte eine umfassende Choreographie beim 1. FCN angemeldet. Diese bestand aus Luftballons, Ponchos und einem großen Spruchband. Insgesamt machten die Fans aus Regensburg einen kommunikativen und entspannten Eindruck. Die Fans des Jahn haben bei diesem Spiel also durchaus einen positiven Eindruck hinterlassen.“ (Christoph Zörkler  Presse-/Öffentlichkeitsarbeit 1. FC Nürnberg)

Holstein Kiel – Jahn Regensburg 1 : 1
„Die Fans aus Regensburg zeigten sich auch in Liga 2 wieder gewohnt mit Support und ihren Farben im Gästeblock des Kieler Holstein-Stadions. Circa 100 Gästefans waren in Kiel dabei und zeigten sich friedlich, aber stimmungsvoll. Respekt hat man immer vor den Fans, die insgesamt knapp 1.600 Kilometer Fahrt für 90 Minuten Fußball auf sich nehmen. Gern gesehene Gäste sind die Regensburger definitiv, vereinzelte Freundschaften sind so schon in der Vergangenheit entstanden. Generell haben der SSV Jahn und Kiel so einiges gemeinsam. Aus der Regionalliga haben sich beide wieder zurück in die dritte Liga gekämpft (Anmerkung: Meister MÜSSEN aufsteigen!). Nach einer spannenden Zeit in der dritten Liga sind beide nun zurück in der Zweiten Bundesliga und zeigen starken Aufsteigerfußball. Doch egal welche Liga, beide Vereine haben diesen harten Supportkern an Fans und machen Stimmung, egal wie kurz oder weit die Reise geht.“ (Martin Winkhaus, Fanbeauftragter der Kieler Sportvereinigung Holstein von 1900 e.V.)

Dynamo Dresden – Jahn Regensburg 1 : 0
„Der Auftritt der Gästefans war vergleichbar mit anderen Vereinen. Keine Choreografie, keine besonderen Vorkommnisse“ (Henry Buschmann, Leiter Medien und Kommunikation, Pressesprecher Dynamo Dresden)

„Der Gästeauftritt der Regensburger konnte sich im Gesamtpaket durchaus sehen lassen. Mit Geschlossenheit im oberen Teil des Blockes, melodischen Liedern, guten Schalparaden, einem Hauch von Italien und relativ großem Stimmungskern wurden sie definitiv wahrgenommen.“ (Aus dem „Zentralorgan“ der Dynamo-Ultras). Laut Internet-Blog „Jahnground“ waren 350 SSV-Anhänger im DDV-Stadion.

Eintracht Braunschweig – Jahn Regensburg 2 : 1
„Jahn Regensburg hat sehr sympathische Fans, mit denen es rund um das Spiel viele nette Gespräche gab. Von Braunschweiger Seite wurde ein großes Dankeschön für die Anteilnahme der Jahn-Fans am Schicksal des beim Hinspiel verunglückten Eintracht-Fans im Gästeblock ausgesprochen. Etwa 250 Karten wurden im Gästeblock verkauft, aufgrund der geringen Anzahl und dadurch entsprechend geringen Auslastung war die Stimmung nicht besonders auffällig. Auffallend waren Anteilnahme und häufige Rückfragen der Jahnfans nach dem Gesundheitszustand des beim Hinspiel verunglückten Eintracht-Fans. Wegen der besonnenen Reaktion(en) der Jahnfans spendierte Eintracht Braunschweig beim Rückspiel jedem angereisten Jahnfan ein Freigetränk.“ (Denise Schäfer, Pressesprecherin Eintracht Braunschweig)

1. FC Union Berlin – Jahn Regensburg 2 : 2
„Insgesamt waren gut 600 Regensburger Fans hier und sie haben sich sehr über den späten Ausgleich gefreut. Mehr ist ehrlicherweise nicht zu sagen, denn im Vergleich zu den Fangruppen, die den Gästeblock (fast) komplett füllen (Dresden, St. Pauli, Aue, Braunschweig, Düsseldorf), haben es kleinere Gruppen recht schwer, sich bemerkbar zu machen.“ (Christian Albrecht, Geschäftsführer Kommunikation 1. FC Union Berlin)

1. FC Kaiserslautern – Jahn Regensburg 1 : 1
„Es wurden rund 1.000 Tickets für den Gästeblock verkauft. Die Stimmung war der Anzahl der Gastfans und dem Spielverlauf entsprechend in Ordnung, es gab keine Besonderheiten. (Stefan Roßkopf, 1. FC Kaiserslautern e.V., Leiter Medien, Kommunikation und Fanangelegenheiten).

„Auf der anderen Seite des Stadions sind die Oberpfälzer von einem unerwartet großen Gästeanhang (ca. 1.000), von dem knapp die Hälfte mit dem ersten Sonderzug der Vereinsgeschichte angereist war, unterstützt worden. Zum Einlaufen der Mannschaften zeigte der Gästeblock ein Intro mit roten Luftballons und ein paar rot-weißen Schwenkfahnen, welche auch noch fast über die gesamte Spieldauer zum Einsatz kamen. Abgerundet durch die roten Fischerhüte sah das schon ordentlich aus.“ (Aus der Stadionzeitung „Hämspiel“ des 1. FC Kaiserslautern)

SpVgg Greuther Fürth – Jahn Regensburg 1 : 2
„1.863 Gästekarten haben wir zum Heimspiel gegen Regensburg verkauft gehabt. Auffälligkeiten gab es keine, weder was die Stimmung betraf, noch in der Gesangsauswahl. Ausschreitungen oder dergleichen gab es auf dem Stadiongelände keine. Auch daneben sind mir keine bekannt.“ (Immanuel Kästlein, Leiter Medien & Kommunikation SpVgg Greuther Fürth GmBH & Co KGaA)

Anm. d. Red: Da hat der gute Herr Kästlein an diesem Abend offenbar einen Hörsturz ge­habt. Thema bei den Fürther Journalisten auf der Pressetribüne war nämlich vor allem, dass die Jahnfans mehr und vor allem bessere Stimm­ung machten als die rund 4.500 „Kleeblättler“ im Heim-Stehblock auf der Nordtribüne. (ssm)

  • gepostet am: Donnerstag, 03. Mai 2018

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