"Feuer & Flamme an Donau und Altmühl"

"Feuer & Flamme an Donau und Altmühl"

Am 12. November 2016 heißt es zum 17. Mal „Leinen los“ zur großen Abschlussfahrt der Kelheimer Schifffahrtsbetriebe. Die Veranstaltung ist auch in diesem Jahr wieder komplett ausverkauft.

Mit der Veranstaltung „Feuer & Flamme an Donau und Altmühl“ schafft es die Personenschiffahrt im Donau- und Altmühltal jedes Jahr aufs Neue, zahlreiche Gäste aus Nah und Fern in die Kreisstadt Kelheim zu locken. Rund 1.500 Gäste nehmen an der Veranstaltung teil. Zahlreiche Gäste verbinden dies mit einem Aufenthalt in Kelheim und der Region.

Eine musikalisch – pyrotechnische Inszenierung von Uli Faulhaber und Horst Wörner erwartet die Gäste auch 2016 wieder.
Träume sind wie Sterne – sie sind nicht greifbar!
Tauchen Sie ein und träumen Sie entlang des Flusses, umrahmt von einem Meer aus Lichtern und Farben. Sterne und Rhythmen aus den letzten Jahrzehnten begleiten die Gäste dabei. Ein pyrotechnisches und musikalisches Highlight zum Genießen, wie es in der Ankündigung der beiden Feuerwerker heißt.
Staunen Sie selbst und lassen Sie sich verzaubern!
Idee: www.FAKIRHORST.de und Uli Faulhaber von Aldini Pyrotechnik

  • gepostet am: Montag, 07. November 2016

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Beginn der Spargelsaison in Abensberg: Niederbayerische

Beginn der Spargelsaison in Abensberg: Niederbayerische "Stars im Gemüse-Regal"

Schon die alten Griechen und Römer schätzten vor über 2.000 Jahren seinen Wohlgeschmack - doch war Spargel früher ein Privileg von Adel und Klerus sind die schlanken Stangen heute längst zu bezahlbaren "Stars im Gemüseregal" geworden. Da der durchschnittliche Spargel-Verzehr der Deutschen jedoch seit einigen Jahren auf hohem Niveau stagniert, lassen sich viele Spargelbauern für den Verkauf etwas einfallen. Besonders findig: Die bekannte Spargel-Region um das niederbayerische Abensberg, wo am Samstag (14.4.) die diesjährige Saison offiziell begonnen hat. Dort gibt es von Spargelpralinen über Spargelburger bis zu Spargelschnaps alles rund um das exquisite Gemüse. Mit Erfolg: In Abensberg hat sich die Anbaufläche in den vergangenen rund 20 Jahren mehr als verdreifacht auf derzeit über 300 Hektar.
Rund 1,5 Kilo Spargel verzehrt jeder Deutsche pro Jahr im Durchschnitt. Im Supermarkt landen dennoch lediglich 15 bis 20 Prozent der jährlichen Spargelernte. Der Rest wird ausschließlich von Landwirten direkt vermarktet. Besonders erfolgreich: Die niederbayerischen Abensberger Spargelbauern.
Denn der Abensberger Spargel hat es nicht nur in Deutschland zu erheblicher Bekanntheit gebracht. Sogar der ehemalige US-Präsident George Bush Senior hat den Wohlgeschmack des majestätischen Gemüses aus Niederbayern bereits in einem Brief an die "Erzeugergemeinschaft Abensberger Qualitätsspargel" gelobt. Etwa 90.000 Tonnen Spargel landen jährlich auf den Tellern der Deutschen, rund 1.200 davon kommen aus der Gegend um Abensberg, wo der Spargelanbau eine fast 300-jährige Tradition hat. Etwa 50 Landwirte bewirtschaften die sandigen Böden der Region und versuchen die Kunden mit geschicktem Marketing "bei der Stange" zu halten. Inzwischen ist der Abensberger Spargel von der Europäischen Union als geografisch geschütztes Anbaugebiet patentiert worden. Zukünftig sollen spezielle Analysenerfahren sogar "Etikettenschwindel" beim Abensberger Spargel aufdecken können. Forscher der Universitäten Hamburg und Tübingen arbeiten nach den Worten des Vorsitzenden der Abensberger Erzeugergemeinschaft, Martin Neumeyer, derzeit an verlässlichen Prüfmethoden, von denen Verbraucher und Spargelbauern gleichermaßen profitieren könnten.
Hauptgrund für den immer noch vergleichsweise hohen Preis des Edelgemüses ist der pflege- und arbeitsintensive Anbau. Die Spargelsprossen können erst drei Jahre nach der Pflanzung geerntet werden. Doch trotz wachsender Anbauflächen und steigender Absatzzahlen - eines will man selbst in Abensberg nicht: die Spargelsaison mit technischen Tricks verlängern. Wer in diesem Jahr etwas von dem "königlichen Gemüse" verspeisen möchte, hat noch rund zwei Monate Zeit: Am 24. Juni ist die Saison vorbei.

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Ostbayerns Konjunkturmotor läuft weiter auf Hochtouren

Ostbayerns Konjunkturmotor läuft weiter auf Hochtouren

Kein Wölkchen trübt den "Konjunkturhimmel": Dem ostbayerischen Handwerk geht es weiterhin sehr gut. Das geht aus dem aktuellen Konjunkturbericht der Handwerkskammer Niederbayern-Oberpfalz zum ersten Quartal 2018 hervor. 92 Prozent der Betriebe meldeten eine befriedigende oder gute Geschäftslage. Gleichzeitig gaben 98 Prozent der Betriebe in der
vierteljährlichen Umfrage an, dass ihre Geschäftslage in den nächsten drei Monaten gleichbleibt oder sich verbessert. "Die aktuellen Konjunkturdaten für das Handwerk in Niederbayern und der Oberpfalz bestätigen die weiterhin gute Lage", sagt der Alexander Stahl, Geschäftsführer der Kammer. Steigende Auftragseingänge und eine für ein Winterquartal gute Betriebsauslastung lassen die Betriebe nach seinen Worten optimistisch in die Zukunft blicken.

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Die RSZ verlost 3x2 Tickets für den Lifestyle Markt „Deine eigenART“

Die RSZ verlost 3x2 Tickets für den Lifestyle Markt „Deine eigenART“

Das einzigartiges Lifestyle und Fashion Event macht am 29.04.2018 Halt in Regensburg! Präsentiert werden die Kollektionen von 20 Modedesignern (unter anderem Designer, die bereits Teil der Berliner Fashion Week waren) im „FASHION EXCHANGE“ Pop Up Store auf dem Lifestyle Markt „Deine eigenART“ mit weiteren Ausstellern, die ihre Designprodukte zum Verkauf anbieten.

Die RSZ verlost für dieses Event 3x2 Tickets. Einfach eine Mail mit dem Betreff "Deine eigenART" bis 26.04. an die Redaktion (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!)

Einen Vorbericht gibt es bereits online: http://www.regensburger-stadtzeitung.de/kultour/der-lifestyle-markt-deine-eigenart-kommt-wieder-nach-regensburg

 

 

 

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Das Regensburger Nachtbus-Liniennetz bekommt Zuwachs

Das Regensburger Nachtbus-Liniennetz bekommt Zuwachs

Seit Beginn des Probebetriebs der Nachtbusse im Oktober 2016 haben in den Nächten von Freitag auf Samstag und von Samstag auf Sonntag bis Anfang April 2018 etwa 100.000 Fahrgäste dieses ÖPNV-Angebot genutzt.
„Die Zahlen bestätigen den Erfolg der Linien für Nachtschwärmer, die gemeinsam von der Regensburger Verkehrsbetriebe GmbH (RVB), einer Tochtergesellschaft der Stadtwerke Regensburg, der Regensburger Verkehrsverbund GmbH (RVV) und der Stadt Regensburg konzipiert wurden“, so die RVB-Aufsichtsratsvorsitzende Bürgermeisterin Gertrud Maltz-Schwarzfischer. „Der Stadtrat beschloss daher nicht nur die Fortführung des Probebetriebes, sondern aufgrund der hohen Fahrgastnachfrage und des Wunsches nach zusätzlichen Verbindungen im Stadtgebiet auch die Einführung neuer Nachtbuslinien.“

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Und das wollt ihr alles zerstören!

Und das wollt ihr alles zerstören!

Sie ist eine der schönsten Sehenswürdigkeiten der Stadt und gewiss ihre längste, zugleich das wunderbarste Geschenk, das das Fürstenhaus den Regensburgern je gemacht hat und ganz nebenbei einer der allerersten öffentlichen Parks in Europa. Es geht um die sogenannte Fürstenallee, die die Altstadt umgibt.

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Der alte Schuster ist tot

Der alte Schuster ist tot

Das Bild zeigt eine lächelnde Frau auf dem dreibeinigen Schemel hinter der kleinen Ladentheke. Im Inneren des Raumes schleift ein schmächtiger Mann Schuhsohlen an einem mächtigen und Jahrzehnte alten Apparat. Diesen Anblick haben Generationen von Regensburgern gesehen, die ihre Schuhe zum bekanntesten Schuhmachermeister der Stadt in die Ortnergasse trugen. Jetzt hat Richard Eckert den Schusterhammer für immer aus der Hand gelegt: Am 11. März 2018 ist er gestorben, im neunzigsten Lebensjahr.

35 Quadratmeter, das war das Reich des Schusters und seiner Ehefrau Anna-Maria. 60 Jahre lang haben sie dort Sohlen aufgedoppelt, Absätze neu gemacht, Riemen geflickt. Alle gingen sie zu den Eckerts. Ex-OB Hans Schaidinger ließ dort besohlen, die frühere Regierungspräsidentin Brigitta Brunner, die Familie der früheren Bürgermeisterin Hildegard Anke. Der Schlegl-Hepp, früherer Eishockeyspieler und jetziger Bierkutscher, brachte seine Schuhe aus Weichs, die Computer-Spezialistin ihre aus Laaber, eine Exil-Regensburgerin nahm stets welche aus Norwegen mit, wenn sie in die Heimat reiste.

Akkurat und flink, wie es die wenigsten einem Mann im hohen Achtziger zutrauen, erledigte Richard Eckert sein Handwerk. Gelernt hatte er es im Böhmerwald, nach dem Krieg haben ihn die Russen und die Tschechen vertrieben. Mit 18 Jahren kam er 1946 nach Regensburg. Eine alte Ledertasche und ein Schusterhammer waren seine ganze Habe. Schnell fand er Arbeit in seinem Handwerk und bald schon machte er sich selbstständig. Erst hatten er und seine um fünf Jahre jüngere Frau eine kleine Werkstatt am Judenstein, dann ging es 1957 ans Eck zur Silbernen-Fisch-Gasse.

Seine Spezialität: Pfennigabsätze, die er am hohen Damenschuh für 3,50 Euro ausgebessert hat. Dazwischen ab und zu ein Schluck aus dem Krügerl mit dem Weltenburger, das stets im Eck beim Ofen stand, damit es nicht zu kalt war beim Trinken. Ihre Lieblingsarbeit: Geldsackerl! An der alten Adler-Schusternähmaschine hat sie die aus Lederresten zusammengenäht. „Da tun S‘ jeden Tag einen Euro rein, und wieviel ham S‘ dann nach einem Jahr? 365 Euro, genau. Da können S‘ dann in Urlaub fahren“, hat sie dem Stadtzeitungsmann erklärt, als der vor Jahren eine Geschichte über die lieben Schusterleut‘ von der Ortnergasse schreiben durfte. Die waren immer zusammen, am 10. Juni wären sie 68 Jahre miteinander verheiratet gewesen, vor drei Jahren war die Eiserne Hochzeit. „So lang haben wir es miteinander ausgehalten“, scherzte Anna-Maria-Eckert damals. Dabei gingen sie doch so liebevoll miteinander um: Fast ehrfurchtsvoll nannte sie ihn „Herr Eckert“, wenn sie von ihm sprach, für ihn war sie die „Mutti“. „Keine Nacht möchte ich woanders einschlafen als neben ihr“, sagte Richard Eckert zur Stadtzeitung – was für eine Liebeserklärung!  Jeden Morgen zog sie ihm das Hemd an. „Ich glaube, ich könnte es mir gar nicht zuknöpfen“, verriet er.

Zwei Kinder gingen aus der Ehe hervor, auf beide war der Schustermeister stolz. Die Tochter war im Pfarrbüro in Emmeram, sie ist auch schon seit ein paar Jahren in Rente. Der Sohn ist Personal- und Verwaltungsreferent bei der Stadt geworden, der Vater bewunderte das Büro im Alten Rathaus: „Da hat er Möbel drin aus dem Museum. Ja, so schee scho.“ Fünf Enkel gibt es, darunter ein Ingenieur und eine Frau Doktor der Physik. Anfang März kam Urenkel Valentin zur Welt.

Letztes Jahr sperrten die Eckerts ihren Laden zu. „Der Mutti geht es nicht so gut“, hatte der Meister erklärt. „Sie hat sich den Oberschenkel gebrochen, muss sich erholen.“ Zum Schluss war es auch ihm zu viel, am 31. Dezember 2017 war Feierabend.

Keine drei Monate später ist Richard Eckert in den Schusterhimmel gekommen. Seine Tochter erzählte der Tageszeitung, dass er seine Frau noch um einen Tee gebeten hatte. Dann ist er für immer eingeschlafen. (ssm)

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Joachim Wolbergs - Eine Tragödie

Joachim Wolbergs - Eine Tragödie

Als der vom Dienst suspendierte Oberbürgermeister Joachim Wolbergs nach der Zulassung der Anklage gegen ihn bei einer Pressekonferenz in die Mikrofone sprach, war er sichtlich gezeichnet von den mittlerweile fast zwei Jahre dauernden Ermittlungen der Staatsanwaltschaft. Dennoch zeigte er sich erleichtert: „Der Beschluss des Landgerichtes stellt jetzt fest, dass der Vorwurf der Bestechlichkeit wohl nicht aufrechtzuerhalten ist. Das bedeutet mir sehr viel.“ Denn das habe „ganz wesentlich damit zu tun (...), dass ich rehabilitiert werde vor den Menschen dieser Stadt, die mich gewählt haben.“ Doch von Rehabilitation kann kaum die Rede sein – im Gegenteil, die Aussage macht die ganze Tragödie um den so jäh abgestürzten Rathauschef umso deutlicher. 

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Moschee-Neubau: Das sagen die Anwohner

„Wir hätten sie nicht unbedingt gebraucht“, sagt Johann Waffler (75), der seit 37 Jahren 100 Meter von dem Grundstück entfernt wohnt, auf dem die Moschee entstehen soll. „Zum einen denke ich, dass dann hier alles zugeparkt wird. Aber das ist nur die Nebensache. Wenn Katholiken in der Türkei ihren Glauben leben wollen, müssen sie unter Polizeischutz gestellt werden. Und wir bauen ihnen hier die Moscheen. Das ist nicht richtig.“

„Jeder Mensch sollte überall auf der Welt frei beten können“, findet Monika Watko (52). „Eine Gebetsstätte für den Glauben unterstütze ich. Wenn der Platz an der Donau für die Moschee zu klein geworden ist, dann soll es auch einen Neubau geben. Einen Ort für politische Umtriebe würde ich allerdings absolut ablehnen. Deshalb begegne ich auch der arabischen Moschee mit großer Skepsis.“

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Die neue Moschee - Ein Platz für politische Hetzer oder für friedliche Gläubige ?

Die neue Moschee - Ein Platz für politische Hetzer oder für friedliche Gläubige ?

Ein Kulturzentrum mit 600 Quadratmetern Fläche auf zwei Stockwerken. Mit Gebetsraum, Wohnung und Parkplätzen. Das ist die neue Moschee, die die Ditib-Gemeinde an der Maxhüttenstraße errichten will. Doch um den 2,5-Millionen-Euro-Bau gibt es mächtig Wirbel. Bemängelt werden die fehlende Transparenz bei der Erteilung der Baugenehmigung, die mögliche islam-radikale Gesinnung des Bauherrn und die Förderung des Entstehens von Parallelwelten im Regensburger Stadtosten. Der Vorstand der Gemeinde indes versteht die Aufregung um das Gebetshaus überhaupt nicht: „Wir wollen doch nur beten“, beteuert Mustafa Miran (55).

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© Regensburger Stadtzeitung