RSZ-Kinotipps im Oktober/November

RSZ-Kinotipps im Oktober/November

DIE ÖKONOMIE DER LIEBE - Regie: Joachim Lafosse
Was bleibt übrig, wenn sich die Liebe von zwei Menschen aufgelöst hat? Bei Marie und Boris ein gemeinsames Haus, bezahlt von ihr, aufwändig renoviert von ihm – und zwei Töchter. Weil das Einkommen von Boris nicht für eine eigene Wohnung ausreicht, zieht er auf die Couch. In fünfzehn Ehejahren sind mal Zuneigung, mal Zorn, mal Bitterkeit gewachsen. Irgendwo müssen sich diese angestauten Gefühle nun entladen, ausbrechen aus dem Seelengefängnis, zu dem das gemeinsame Heim geworden ist. Ab 03.11. im Kino!

„Im Namen der Tiere“ – Regie: Sabine Kückelmann
Wir lieben Katzen, Hunde und Pferde, sie sind die besten Freunde des Menschen. Die sogenannten „Nutztiere“ werden dagegen gequält und ausgebeutet. Ein absurder Widerspruch: Dass Fleisch, Milch, Daunen oder Pelze von Tieren mit Charakter und eigenen Bedürfnissen stammen, die einzig für unsere Zwecke gezüchtet und getötet werden, verdrängen wir erfolgreich. „Im Namen der Tiere“ zeigt die grausame Realität, die durch diese Gleichgültigkeit entsteht und erhebt die Stimme für einen gerechten Umgang mit Tieren. Ab 17.11. im Kino!

Schwester in Weiss - Regie: Dennis Todorović
Martha (Željka Preksavec)  und Helene (Lisa Martinek) Weiß – die Eine strenggläubige Ordensschwester in einem schwäbischen Kloster, die Andere überzeugte Atheistin und Mutter. Zwei ungleiche Schwestern im Dauerstreit. Vor allem Marthas Glaube ist für die jüngere und wildere Helene immer wieder ein rotes Tuch. Doch dann verunglückt Helene mit Tochter und Ehemann bei einem Autounfall. Als sie im Krankenhaus aufwacht und erfährt, dass Mann und Kind tot sind, empfindet sie keine Trauer. Sie leidet an retrograder Amnesie. Heißt, sie kann sich beispielsweise an Pippi Langstrumpf erinnern, aber nicht mehr an ihre eigene Familie. Jetzt ist es ausgerechnet Martha, die sie zu sich ins Kloster holt und ihr Halt gibt. Aber kann sie dieser fremden Person wirklich vertrauen? Ab 20.10. im Kino!

Hinter den Wolken - Regie: Cecilia Verheyden
Nach mehr als 50 Jahren treffen sich Emma (Chris Lomme) und Gerard (Jo De Meiere) wieder. Für beide war es damals die erste große Liebe. Und obwohl sie inzwischen fast ein ganzes Leben trennt, spüren sie noch immer diese Anziehung, die Vertrautheit und auch die Leidenschaft. Für Emmas Familie kommt das unvermittelt und viel zu früh. Schließlich ist ihr Mann Frederik (Karel Vingerhoets) gerade erst gestorben. Aber die Liebe lässt sich nicht planen, und was haben die beiden schon noch zu verlieren, außer Zeit?
HINTER DEN WOLKEN ist eine humorvolle Hommage an die Liebe in jedem Alter. Warmherzig und voller Lebenslust inszeniert Regisseurin Cecilia Verheyden ihr Spielfilmdebüt und begeisterte damit in Belgien bereits ein riesiges Publikum. Ab 20.10. im Kino!

Das kalte Herz - Regie: Johannes Naber
Der mittellose Peter sucht aus Liebe zu der schönen Lisbeth, die aus gutem Hause stammt, einen Weg um reich zu werden. In seiner Verzweiflung lässt er sich auf einen Pakt mit dem diabolischen Holländer-Michel ein, der ihm anstelle seines Herzens einen Stein in die Brust setzt. Befreit von jeglichem Mitgefühl gelangt Peter schnell zu Reichtum und Ansehen. Doch Lisbeth erkennt ihren einst so gutmütigen Peter in dem skrupellosen Geschäftsmann nicht mehr wieder und stellt sich gegen ihn. Um Lisbeth zurückzugewinnen, muss Peter um sein Herz kämpfen. Ab 20.10. im Kino!


Die Ökonomie der Liebe: ©Camino Filmverleih
Im Namen der Tiere: ©W-film
Schwester in Weiss: ©W-film / Andreas Köhler
Hinter den Wolken: ©Pandora Film Verleih
Das kalte Herz: ©Weltkino Filmverleih

  • gepostet am: Montag, 10. Oktober 2016

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Hundertwassers

Hundertwassers "Weißbier-Traum"

"Wenn einer allein träumt, ist es nur ein Traum. Wenn viele gemeinsam träumen, ist es der Anfang einer neuen Wirklichkeit", soll Friedensreich Hundertwasser einmal gesagt haben. Im niederbayerischen Abensberg hatte der vor 18 Jahren verstorbene österreichische Künstler einen Seelenverwandten gefunden: den Besitzer der Traditionsbrauerei Kuchlbauer, Leonhard Salleck. Gemeinsam erträumten der Brauerei-Chef und der wohl berühmteste "Gegner der geraden Linie" eine Hundertwasser-Welt für das Industriegelände am Stadtrand von Abensberg, wo jedes Jahr allein mehr als 100.000 Hektoliter Weißbier gebraut werden. Nach dem Tod Hundertwassers im Jahr 2000 setzte der Brauereichef alles daran, den gemeinsamen Traum in die Tat umzusetzen - mit überwältigendem Erfolg. Seit der Fertigstellung des Hundertwasserturms 2009 und des Kunsthauses im Sommer 2014 lassen sich jedes Jahr bis zu einer halben Million Menschen von der bunt-verspielten Architektur faszinieren.

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Broadway-Feeling für jedermann

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Von Bayern an den Broadway dauert es knapp neun Flugstunden. Der Regensburger Tänzer und Choreograph Michael Braun verkürzt die 6.500 Kilometer Entfernung auf die Dauer eines Wimpernschlags: Er entwickelt Choreographien und Bühnenshows, die die Bewegungen und das Gefühl der großen amerikanischen Musicalbühnen nach Deutschland holen - und für Hobbytänzer zum unvergesslichen Erlebnis werden lässt. "Ich will Menschen für das Tanzen und die Schönheit der Bewegung begeistern und mit ihnen etwas schaffen, das sie selbst nie für machbar gehalten hatten", sagt der 28-Jährige. Er ist ein Meister seines Faches: Zwischen 2009 und 2012 holte er als Tänzer fünf deutsche Meistertitel und feierte auf nationalen und internationalen Turnieren zahlreiche Erfolge.

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Genussradeln durch die "Bayerische Toskana"

Eine Landschaft, bei der man ins Träumen gerät: malerische Flusstäler, duftende Wacholderheiden, bunte Blumenwiesen, schattige Wälder, beeindruckende Fels-Riesen und der Duft von Thymian und Salbei. Eine Szenerie, die an südlichere, mediterrane Gefilde erinnert, an Toskana oder Provence. Doch diese Toskana liegt gut 1.000 Kilometer vom Mittelmeer entfernt in Ostbayern und ist bei Touristen längst kein Geheimtipp mehr: der Bayerische Jura. Auf zwei Rädern lassen sich die einzigartigen Landschaften besonders gut entdecken. Der insgesamt knapp 300 Kilometer lange "Fünf-Flüsse-Radweg", der als Genussroute durch das Herz des Freistaats führt, begeistert Natur- und Kulturliebhaber gleichermaßen mit seinem einzigartigen Urlaubsflair, den historischen Schätzen rechts und links des Weges, seinem Verlauf entlang der idyllischen und teils felsenumsäumten Flüsse und den vielen gemütlichen Einkehrmöglichkeiten.

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Regensburg Classic: Die Mille Migla der Oberpfalz

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Am 24. Juni fällt der Startschuss für die Neuauflage der beliebtesten Motorsport-Veranstaltung der Region, der Regensburg Classic Rallye. Die Motor-Klassik-Veranstaltung gilt seit Jahren als die „Mille Miglia“ unter den deutschen Tagesveranstaltungen, für die 15. Auflage der Tour haben die Organisatoren vom Automobilclub (AMC) Deuerling um Rallyeleiter Max Schneider wieder eine vollkommen neue Streckenführung ausgetüftelt: Nach den positiven Erfahrungen der Vorjahre geht es auch 2018 überwiegend durch die Oberpfalz, es gibt aber auch einen Abstecher ins benachbarte Niederbayern und den herrlichen Naturpark Altmühltal. 155 Piloten (einschließlich Vorausfahrzeuge) haben gemeldet, das sind fünf weniger als im Vorjahr – die Umweltzone in der Regensburger Altstadt macht auch vor der Classic Rallye nicht halt. Deshalb sind nur Fahrzeuge zugelassen, die spätestens 1979 gebaut wurden, sogenannte Youngtimer müssen diesmal draußen bleiben. Die Teilnehmer-Fahrzeuge können bereits am Vorabend bei der Rallyeparty am Regensburger Dom bewundert werden.

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Die jungen Wilden - Musicfactory Regensburg

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Mit seiner Anfang des Jahres eröffneten Musicfatory Regensburg hat sich Michael Striegl einen Traum erfüllt. Hier kann der Lehrer aus Leidenschaft seinem lange gehegten Wunsch, Kinder, Jugendliche und später Berufene musikalisch zu fördern und ihnen Spaß an der Musik zu vermitteln, perfekt umsetzten. 

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Böser Verdacht: Links-Pöbler SAigner eine Freibierlätschn ?

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Als unfreiwilliger „Pausenclown“ der Eröffnungsfeier des Marinaforums profilierte sich übrigens – sehr zum Gaudium der anwesenden echten Journalisten - ein von chronischer Erfolglosigkeit gebeutelter, aber durchaus szenebekannter „Bloggwart“: Der bei solchen Gelegenheiten unvermeidliche SAigner sprach den kostenlos gereichten und durchaus alkoholhaltigen Getränken, so berichten es die amüsierten Erzählungen von Zeitzeugen, offenbar so intensiv zu, dass ihm in seiner anschließend via Internet verbreiteten Hasstirade auf führende Vertreter der anwesenden Stadtgesellschaft (neben wohl zustandsgeschuldeten Namensverwechslungen) obendrein die Peinlichkeit unterlief, jenen Personenkreis moralinsauer für das geißeln zu wollen, was er selbst mit Hingabe tat: nämlich umsonst zu saufen.Der selbsternannte Obermoralist also doch nur eine doppelzüngige Freibierlätschn? Selbstentlarvung in linksradikalen Kreisen eher "MEGA OUT"!

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"Ein Anschlag auf das Stadtbild"

Es läuft – und wie! Die Initiatoren des „Bündnisses gegen das RKK“ haben am 3. April 2018 bei einer Presseveranstaltung ihr Bürgerbegehren gegen den Protzbau am Ernst-Reuter-Platz gestartet und in den ersten rund drei Wochen schon 1.316 Unterschriften (Stand 27. April) gesammelt! 7.000 sind nötig, dann wird es wieder einen Bürgerentscheid über die Stadthalle geben. Mittlerweile ist das dann der vierte – zu verantworten hat ihn die Stadt mit ihrer Aktion, die sie als Bürgerbeteiligung verkaufen und bei der sie die Regensburger tatsächlich aber nur verschaukeln wollte.

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In den Augen der Anderen

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Der SSV Jahn – er spielt in dieser Saison eine überragende Rolle in der 2. Fußball-Bundesliga. Dabei sorgen die Rot-Weißen nicht nur zu Hause, sondern eben auch auswärts für eine überraschend hohe Punkte-Ausbeute: Von 15 Spielen in den Stadien der Gegner (Stand vor dem 32. Spieltag und den da noch ausstehenden Partien in Duisburg und Bochum) gingen nur sechs verloren, bei vier ging der Jahn als Sieger vom Platz, fünfmal gab es ein Unentschieden.
Bei den Auftritten in der Fremde werden die Jahn-Kicker auch stets von einer mal mehr, mal weniger großen Schar von Anhängern begleitet. Die feuern dann ihr Team entsprechend mehr oder weniger wahrnehmbar an. Die Stadtzeitung wollte nun von den Gastgebern des SSV wissen, wie ihnen der Auftritt der Regensburger Fans im Gedächtnis geblieben ist.

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Startschuss am 1. Mai: Westbad bereitet sich auf Freibadsaison vor

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„Seit Anfang April arbeiten täglich vier bis fünf RBB-Mitarbeiter und Helfer, um das Außengelände für das große Opening am 1. Mai herzurichten“, so Manfred Koller, Geschäftsführer der Regensburger Badebetriebe GmbH (RBB), eine Tochter der Stadtwerke Regensburg GmbH (SWR). Als erstes machte sich das Westbad-Team an die Reinigung der Terrassen-Bereiche und der Beckenumgänge, anschließende Versandung der Fliesenfugen inklusive. Bevor überhaupt frisches Wasser in die Becken gefüllt werden kann, müssen sie vom alten befreit werden. Um die Becken in Form zu halten und Beschädigungen zu vermeiden, bleibt nämlich über den Winter ein Teil des Wassers darin. Und dann kommt der große Frühjahrsputz. Das heißt mit Handarbeit schrubben, bürsten und dampfstrahlen.

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© Regensburger Stadtzeitung