Shakespears Schädel in Fausts Faust (Uraufführung)

Shakespears Schädel in Fausts Faust (Uraufführung)

Premiere 18.November, Theater am Bismarkplatz, 19:30 Uhr von Werner Fritsch

Eine Geisterstunde weltberühmter Theaterfiguren, die ihrem Schöpfer die Ehre erweisen: Die Zusammenkunft an Shakespeares Grab zu dessen 400.
Todestag ist der Ausgangspunkt für eine Traumreise durch den Kosmos des bis heute bedeutendsten Theaterautors der Welt. Doch wenn uns die Weltbeschreibung Shakespeares bis heute als Gleichnis für unsere Gegenwart so passend erscheint, dann ist auch das ein Zeichen dafür, dass wir nach wie vor in einer kriegerischen Welt leben und der Umschwung von einer mars- zu einer venusdominierten Welt noch in weiter Ferne liegt.
Hier kommen Faust und der Autor Werner Fritsch ins Spiel, der mit seinem weltumspannenden „Faust.Sonnengesang“- Projekt seit fast zwei Jahrzehnten in der Sprache und auf allen Kontinenten auf Spurensuche nach den erlösenden Momenten ist, die das Weiterbestehen unserer Erde gewährleisten könnten.

Werner Fritsch wuchs auf einem Einödbauernhof in der nordöstlichen Oberpfalz auf. Am Gymnasium war einer seiner Lehrer der Schriftsteller Franz Joachim Behnisch, der ihn mit Herbert Achternbusch bekannt machte. Von Achternbusch erhielt der damals 15-jährige den Rat: Schau auf deine Provinz. Fritsch hat sich stets eine produktive Nähe zur heimatlichen Oberpfalz beibehalten. Und so versammeln sich seine Sommernachts-Geister natürlich am Böhmischen Meer.
Werner Fritsch hat zahlreiche Arbeiten fürs Theater vorgelegt. Zuletzt war sein Monolog„Enigma Emmy Göring“ auf dem Spielplan. Jetzt hat er für das Theater Regensburg ein Stück für die große Bühne geschrieben. Regie führt Bernd Liepold-Mosser, dessen beachtete „FAUST“-Inszenierung auch in diesem Jahr weiterhin im Repertoire ist.

»SHAKESPEARES SCHÄDEL IN FAUSTS FAUST« (Uraufführung)
von Werner Fritsch (*1960)
Auftragswerk für das Theater Regensburg
Uraufführung am Freitag, 18. November 2016, 19:30 Uhr,
Theater am Bismarckplatz, Regensburg
Matinee am Sonntag, 13. November 2016, 11 Uhr,
Neuhaussaal, Eintritt frei

  • gepostet am: Dienstag, 25. Oktober 2016

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