Serenaden im Museum 2016

Serenaden im Museum 2016

Historisches Museum am Dachauplatz

Die Serenaden haben im Historischen Museum am Dachauplatz eine lange Tradition. Auch heuer holt die Vereinigung der Museumsfreunde an insgesamt vier Donnerstagen hochklassige Musikkünstler nach Regensburg und erweitert so das museale Erleben durch eine musikalische Ebene.

 

Minetti Quartett
Do, 09.06., 20 Uhr
Ihr Quartett benannten Maria Ehmer (Violine), Anne Knopp (Violine), Milan Milojicic (Viola) und Leonhard Roczek (Violoncello) nach einem Schauspiel des Schriftstellers Thomas Bernard, der lange Zeit im österreichischen Ohlsdorf, dem Geburtsort der beiden Geigerinnen, lebte. Seit der Saison 2008/2009 sind die vier auf den renommiertesten Konzertbühnen Europas unterwegs. Im Historischen Museum bringen sie Werke von Joseph Haydn, Alban Berg und Ludwig van Beethoven auf die Bühne.

Trio AMA
Do, 16.06., 20 Uhr
Markus Mester, Angelos Kritikos und Andreas Weimer kombinieren die zum Standard-Repertoire gehörenden Bravourstücke für Trompete und Posaune mit Trioliteratur für Trompete, Posaune und Klavier, die im Konzertsaal eher selten zu hören sind. Eigen ist den Kompositionen eine Nähe zur Barockmusik, zum Neoklassizismus und unverkennbar auch zum Jazz. Bei ihrem Serenadenauftritt in Regensburg stehen unter anderem Stücke von Eugene Bozza und Joseph Turrin auf dem Programm.

NeoBarock
Do, 23.06. 20 Uhr
Mit fesselnden Interpretationen hat sich das Quartett NeoBarock in den wenigen Jahren seiner Existenz schnell den Ruf als exzellenter Interpret außergewöhnlicher Programme erspielt und zählt inzwischen zu den Spitzenformationen seiner Art. Die Namensgebung steht als Synonym für den künstlerischen Anspruch des Ensembles, zwischen der Musik vergangener Epochen und dem gegenwärtigen Hören zu vermitteln. Auf die Bühne bringen wird das Quartett unter anderem Antonio Vivaldis Sonata „La Follia” op.1 Nr. 12 sowie Johann Sebastian Bachs Sonate d-Moll.

Vivi Vassileva
Do, 07.07., 20 Uhr
Vivi Vassileva entlockt Marimba und Vibraphon nahezu unerhörte Klangteppiche. Bereits im Alter von 13 Jahren gewann sie den ersten Preis beim Bundeswettbewerb „Jugend musiziert“. Es folgten Stipendien, internationale Preise und mit 15 die erste CD-Veröffentlichung. 2014 erhielt sie als jüngste Teilnehmerin des 63. ARD-Musikwettbewerbes zwei Sonderpreise. In den letzten Jahren wird sie zunehmend von Orchestern als Solistin engagiert und tritt daneben mit Vorliebe solo auf.


Weitere Infos: www.museums-serenaden.de

  • gepostet am: Mittwoch, 04. Mai 2016

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