Neue Schausammlung im Kunstforum Ostdeutsche Galerie

Neue Schausammlung im Kunstforum Ostdeutsche Galerie

200 Jahre Kunst in Mittel-, Ost- und Südosteuropa ist der rote Faden, der sich durch die neue Ausstellung im Kunstforum Ostdeutsche Galerie zieht, die Dr. Agnes Tieze im Rahmen einer Pressekonferenz vorstellte. Eröffnung ist am 20. Oktober 2017.
Unter dem Motto der Ausstellung - "Woher kommen wir, wohin gehen wir" - werden die biographisch-historisch-geographischen Bezüge der Exponate zu den ehemals deutsch geprägten Gebieten im östlichen Europa beleuchtet, unter anderem mit Werken von Oskar Kokoschka, Käthe Kollwitz, Max Pechstein und Katharina Sieverding.
Die Ereignisse des Zweiten Weltkriegs mit Flucht und Vertreibung, das historische Erscheinungsbild von im Zweiten Weltkrieg großflächig zerstörten Städten wie Danzig und Königsberg (heute Gdańsk und Kaliningrad), die gesellschaftliche Situation der Goldenen Zwanziger mit ihrer Kluft zwischen arm und reich, die für Künstler Anfang der Neuzeit obligatorischen Italienreisen, Sommeraufenthalte an der Ostsee oder auch fiktive Szenerien und Seelenlandschaften und vieles mehr fügen sich zu einem umfassenden Bild des Kunstgeschehens im östlichen Europa des 19. ud 20. Jahrhunderts.
Viele der Exponate waren noch nie zu sehen, zahlreiche Leihgaben anderer Museen oder Privatsammlungen ergänzen die Schau.
Eröffnung ist am 20. Oktober., am 21. und 22. Oktober werden nachmittags Führungen angeboten. Am 22. Oktober 10 Uhr ist Kindereröffung der Ausstellung, am 12. November Kunstfrühstück. Weitere Führungen werden im Laufe des November und Dezember stattfinden. Wichtig: die erste Eintrittskarte gilt, wenn man an einem anderen Tag mit mindestens einem neuen Gast kommt, als Freikarte.
Nähere Informationen zur Ausstellung unter http://www.kunstforum.net. Dort kann man auch das neue, von den bekannten roten Portalsäulen abgeleitete Logo des Kunstforums in Augenschein nehmen.



  • gepostet am: Freitag, 20. Oktober 2017

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