Dr. Clemens Luhmann: „Migración“

Dr. Clemens Luhmann: „Migración“

noch bis Do, 22.09., PanAmericanArte Galerie

In Clemens Luhmanns Bildern scheinen sich die Formen und Farben explosionsartig über die Fläche verteilt zu haben – und dennoch einem höheren Ordnungsprinzip zu folgen. Nie denke er beim Malen an konkrete Dinge, erklärt der 49-jährige Künstler und Arzt. „Hier mischen sich Absicht und Zufall.“

Clemens Luhmann ist der Sohn des 1998 verstorbenen Soziologen Niklas Luhmann, der zu den Pionieren der Systemtheorie wie der Chaosforschung zählt. Als jüngstes von drei Geschwistern wuchs Clemens in einem Elternhaus auf, in dem die Kunst – seine Mutter war Goldschmiedin – und die bahnbrechenden Forschungen des Vaters ganz selbstverständlich das tägliche Leben prägten. Wie sein Vater entwickelte sich auch Clemens zum Querdenker. Jenseits von dessen Fußstapfen entschied er sich für ein Studium der Medizin.

Heute lebt Luhmann mit seiner nicaraguanischen Frau Jenny und zwei kleinen Söhnen am Atilán-See im guatemalischen Hochland und hat sich in Mittelamerika neben seiner medizinischen Tätigkeit auch als Künstler einen Namen gemacht. Jetzt zeigt er seine Werke erstmals in Deutschland.

Bild:
Dr. Clemens Luhmann, Migración, 87 x 330 cm, Öl auf Leinwand, 2016

  • gepostet am: Mittwoch, 06. Juli 2016

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